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Heute im Programm:

Heute im Programm

Neue Hygieneempfehlungen ab 03. April 2022

Ab dem 03.04.2022 entfallen die meisten Corona-Regeln in Kulturbetrieben. Angesichts der hohen Inzidenzen sprechen wir im Interesse unseres Publikums und unserer Vorführer*innen folgende Hygiene-Empfehlungen aus:

  • Es empfiehlt sich weiterhin das Tragen einer Maske 
  • Bleibt bei Symptomen zuhause, testet euch bei roter Warnapp und lasst euch impfen!
  • Bei der Platzwahl im Kinosaal zu anderen Haushalten bitte weiterhin möglichst Abstände wahren!
  • Wir achten weiterhin auf eine sorgfältige Belüftung des Kinosaals durch einen zertifizierten und von der Bundesregierung zum Schutz vor Covid-19 empfohlenen Luftreiniger.

Bleibt gesund und solidarisch!

Filmprogramm zum Frauen*kampftag 2022

Rund um den 8. März 2022 zeigen wir Filme zum Internationalen Frauen*kampftag! In Kooperation mit der ANArchistischen Gruppe läuft FRAUEN BILDET BANDEN - eine filmische Spurensuche zur Geschichte der Roten Zora. Die Regisseurin Alison Kuhn hat mit THE CASE YOU eine hochaktuelle Auseinandersetzung mit der Missbrauchskultur in der Film- und darstellenden Kunstbranche geschaffen und damit den Deutschen Dokumentarfilmpreis gewonnen. In Kooperation mit der Antidiskriminierungsstelle der Uni Regensburg zeigen wir ZUHURS TÖCHTER über zwei syrische trans* Schwestern in einer deutschen Geflüchtetenunterkunft mit Einführung von Dr. Birgit Bockschweiger, Referentin für Antidiskriminierung & Diversity, die im Anschluss ein Gespräch mit den DokumentarfilmerInnen führen wird. Zwei Spielfilm-Sneaks zeigen aktuelle Produktionen kompromissloser Regisseurinnen, die sich auf unterschiedliche Weise dem Thema sexualisierte Gewalt nähern: Einmal leise und subtil, einmal rachsüchtig und bittersüß. Um es mit den Raveonettes zu sagen: Boys who rape should all be destroyed.

Themenspecial zu den Absurditäten des Kunstbetriebs

Für die einen ist es Kunst, für die anderen die beste Geldanlage der Welt. Vier Spiel- und Dokumentarfilme zeigen uns Ende Februar die Absurditäten des aktuellen Kunstbetriebs auf - mal satirisch, mal investigativ, mal provokant. In DER MANN, DER SEINE HAUT VERKAUFTE lässt sich der syrische Geflüchtete Sam überreden, seinen Rücken zu einem hochpreisigen Kunstwerk zu machen - Reisefreiheit in ganz Europa inklusive. Regisseur Andreas Koefoed positioniert THE LOST LEONARDO direkt an der Schnittstelle von Kapitalismus und Mythenbildung um einen millionenschweren Salvador Mundi, der vermeintlich von da Vinci stammt. Prämiert mit der Goldenen Palme der Filmfestspiele von Cannes begibt sich THE SQUARE in die schillernde Welt der modernen Kunst und öffnet ihre moralischen Falltüren. EL CUADRO taucht ein in die Geheimnisse des Gemäldes „Las Meninas“ von Velázquez - mit einer Einführung durch den Künstler Leopoldo Cuspinera.

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Dokus über kurdische Frauenverteidigungseinheiten im Kampf gegen ISIS

Im Februar zeigt die Filmgalerie zwei Dokumentarfilme, die uns den Begriff „militanter Feminismus” durchaus wörtlich begreifen lassen. THE OTHER SIDE OF THE RIVER und COMANDANTE ARIAN begleiten Frauen* im bewaffneten Kampf gegen die Unterdrückung durch den sogenannten islamischen Staat im Norden Syriens. Anschließend sind Online-Q&As mit den Regisseurinnen geplant.


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Themenspecial in der Filmgalerie: Sexarbeit im Film

Arbeit gilt als „klassisches“ Sujet der Neuen Frauenbewegung und der feministischen Filmarbeit. Die Formen von Frauen geleisteter Arbeit sind zwar vielfältiger geworden, doch noch heute oft unsichtbar, prekär und/oder sexualisiert. Im November 2021 widmeten sich die Frankfurter Frauenfilmtage REMAKE dem Schwerpunktthema „… weil nur zählt, was Geld einbringt“: Frauen, Arbeit und Film. Im Programm waren gleich drei Filme mit dem Titel (THE) WORKING GIRLS, die sich aus unterschiedlichen zeitlichen und gesellschaftlichen Kontexten heraus dem Thema Sexarbeit (bzw. sexueller Politik in Arbeit) widmeten. Mit dem Kinostart von PLEASURE, dem radikalen Langfilmdebüt der schwedischen Regisseurin Ninja Thyberg, wirft die Filmgalerie in vier Filmen ebenfalls einen Blick auf Sexarbeit aus nicht-männlicher Perspektive. Mit großem Dank an das REMAKE-Festival freuen wir uns besonders, an drei Terminen exklusiv Lizzie Bordens WORKING GIRLS (1986) zeigen zu dürfen!

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Filmreihe "Nahsicht" zu Sexualität und Intimität im Leeren Beutel

Zwischen Verklemmtheit und Sensationalismus, Emanzipation und Unterdrückung: Kaum ein Thema erfährt so paradoxe Zuschreibungen wie das Thema Sexualität. Sex ist gleichzeitig privat und hochpolitisch, die “natürlichste” Sache der Welt und doch stetig im Wandel begriffen. Wie haben sich die Diskurse nach 60 Jahren Pille, 50 Jahren Schwulenbewegung, vier Jahren #MeToo und zwei Jahren Synodaler Weg verschoben? Bewegen wir uns weg von Obsession und Skandalisierung hin zu einem vielfältigen und normalisierenden Umgang? Diese Fragen greift die Filmreihe NAHSICHT auf und wirft an den vier Sonntagen im November einen sensiblen und unverstellten Blick auf unterschiedliche Formen der Lust und die menschliche Sehnsucht nach Nähe und Intimität.

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Der AKF präsentiert: Götterdämmerung mit Live-Musik im Ostentorkino

Am Samstag, den 4. Dezember, findet um 18:30 Uhr im Ostentor-Kino die Abschlussveranstaltung der begleitenden Filmreihe des Arbeitskreis Film Regensburg e.V. zur Bayerischen Landesausstellung "Götterdämmerung II." statt. Gezeigt wird Wilhelm Dieterles Stummfilm-Klassiker LUDWIG DER ZWEITE, KÖNIG VON BAYERN mit Live-Musik von Rainer J. Hofmann.

„Ludwig scheiterte an dem Wunsch, Illusion und Traumsphäre in der Wirklichkeit zu verankern.“ (www.neuschwanstein.de). Hier setzt Wilhelm Dieterle – Regisseur, Drehbuchautor und Hauptdarsteller – an. Ihm geht es um die letzten Jahre von Ludwig II. – seinen Rückzug von der Welt, die Einsamkeit in seinen menschenleeren Schlössern, den schleichenden Wahnsinn, die Melancholie. Dieterle stellt seinem Film voran, sich auf „streng historische Tatsachen“ zu stützen, auch wenn er das nicht durchgehend tut. Für die Regierung Bayerns 1930 war das offenbar zu viel der unliebsamen Wahrheit – sie legte sich mit der reichsweiten Zensurstelle in Berlin an, um den bereits freigegebenen Film mit einem Aufführungsverbot belegen zu lassen. Offenbar hat Wilhelm Dieterle einen Nerv getroffen – seine Darstellung des „Kini“ geht unter die Haut.

Wiedereröffnungswochenende mit Sekt, Filmquiz, AKF-Lieblingsfilmen und einem Wendefilm-Double

Nach fast einem Jahr öffnet die Filmgalerie am 1 .Oktober 2021 endlich wieder ihre Türen! Um die Wiedereröffnung gebührend zu feiern, starten wir am Freitag mit einem Sektempfang und Billy Wilders Hollywood-Klassiker SUNSET BOULEVARD (1950), dem Lieblingsfilm von AKF-Mitglied Nicole Litzel. Am Samstag präsentiert uns AKF-Vorstand Peter Kollross ein Filmquiz und seinen Lieblingsfilm:  DAS SIEBENTE SIEGEL (1956) von Ingmar Bergmann. Passend zum Tag der deutschen Einheit zeigen wir am 03.10. ein Wendefilm-Double aus Thomas Heises IMBISS SPEZIAL (1990) und Heite Misselwitz' WINTER ADÉ (1989). Wir freuen uns auf euch!
Hinweis: Bitte 3-G-Nachweis nicht vergessen!

Frischer Wind im Leeren Beutel: Der AKF mit neuer Geschäftsführung und Kinoleitung

Ihr Mäandern durch die Regensburger Kinolandschaft begann Chrissy Grundl als Abreißerin im Garbokino, als langjährige Mitarbeiterin beim Heimspiel Filmfest und vor dem Tresen der Kinokneipe. Nach ihrem Masterstudium der Medienwissenschaft gab sie u.a. Seminare zu Frauen im Horrorfilm und zur Festivalorganisation, arbeitete für den Filmverleih MFA+ und gründete den gemeinnützigen Hör & Schau e.V. zur Förderung audiovisueller Kultur in Regensburg. Seit 2019 leitet sie ehrenamtlich das Transit Filmfest. Wir freuen uns, Chrissy Grundl als neue Kinoleitung der FilmGalerie im Leeren Beutel und als neue Geschäftsführung des Arbeitskreis Film Regensburg e.V. vorstellen zu dürfen! (Foto: Stephie Braun)