DIE ROTE SCHILDKRÖTE

Animationsfilm von Michael Dudok de Wit / FR,JP,BE 2016 / 90 min

Die aktuellste Ghibli-Koproduktion: Die Geschichte eines Schiffbrüchigen, der auf einer einsamen Insel Bekanntschaft mit einer roten Schildkröte macht, die seinem Leben einen neuen Sinn gibt..

Unglaublich berührend... Ein wahres universelles Wunderwerk. Ohne Frage einer der Filme des Jahres 2017. — Deutschlandradio Kultur

Do 20.04.

19:30

Fr 21.04.

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Sa 22.04.

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So 23.04.

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Mo 24.04.

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Di 25.04.

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Mi 26.04.

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DANCING BEETHOVEN

Dokumentarfilm von Arantxa Aguirre / CH,ES 2016 / 80 min / O.m.dt.U

Alle Menschen werden Brüder", heißt es in Schillers "Ode an die Freude", die Ludwig van Beethoven in seiner berühmten 9. Symphonie vertonte. In Maurice Béjarts Ballettfassung des großen Werkes wird diese Utopie zu getanzter Wirklichkeit. Zusammen mit dem Tokyo Ballet und dem Israel Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Zubin Mehta brachte das Béjart Ballet Lausanne 2015 eines der atemberaubendsten Tanzstücke des 20. Jahrhunderts auf die Bühne.

Neun Monate lang verfolgt der Film in rauschhaften Bildern den Tänzern, Choreografen und Musikern, deren gemeinsame Anstrengung in der triumphalen Aufführung des Kunstwerkes gipfelt.

Do 20.04.

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Fr 21.04.

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Sa 22.04.

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So 23.04.

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Mo 24.04.

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Di 25.04.

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Mi 26.04.

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MOONLIGHT

Spielfilm von Barry Jenkins / US 2016 / 111 min / O.m.dt.U

Die Geschichte des jungen Chiron, der in Miami fernab jeglichen Glamours aufwächst. Wir sehen ihn, von der Kindheit bis ins Erwachsenenalter, in entscheidenden Momenten seines Lebens, in denen er sich selbst entdeckt, für seinen Platz in der Welt kämpft, seine große Liebe findet und wieder verliert. Mit drei Oscars® – einschließlich dem für den 'Besten Film – sowie über 170 weiteren Auszeichnungen ist MOONLIGHT der meistumjubelte Film des Jahres. Regisseur Jenkins: "Kino hat die Kraft, uns zu zeigen, was uns alle zu Menschen macht."

Ein Meisterwerk. Wir verlassen das Kino als andere Menschen. — Rolling Stone

Dieser Film ist der Grund, weshalb wir ins Kino gehen. — Time Out

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Fr 21.04.

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VON CALIGARI ZU HITLER

Essayfilm von Rüdiger Suchsland / DE 2014 / 118 min

VON CALIGARI ZU HITLER ist der erste Kinodokumentarfilm über das deutsche Kino der Zwanziger Jahre. Der Film enthält neben Bekanntem viel Unbekanntes, nie Gezeigtes, völlig Vergessenes. Dies ist eine unterhaltsame Achterbahnfahrt in die beste Zeit des deutschen Kinos und in die Abgründe des Unterbewußtseins. Die Epoche zwischen Expressionismus und Neuer Sachlichkeit war bis heute wichtigste Zeit des deutschen Kinos, eine der größten und wunderbarsten Epochen des Kinos überhaupt.

Ich liebe dieses harte Licht der Deutschen der zwanziger Jahre – das Beschwören von Proletariat, die Auswirkungen der russischen Revolution, die fließen bis in den Film hinein. Das gibt es heutzutage überhaupt nicht mehr. — Fatih Akin

Do 20.04.

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Fr 21.04.

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Sa 22.04.

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So 23.04.

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Mo 24.04.

18:30

Di 25.04.

18:30

Mi 26.04.

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EIN DEUTSCHES LEBEN

Dokumentarfilm von Christian Krönes, Olaf S. Müller u.a. / AT,DE 2016 / 113 min / Erstaufführung

Brunhilde Pomsel, das "unpolitische Mädchen", kam einem der größten Verbrecher der Geschichte so nah wie kein anderer noch Lebender. Die heute 105 Jahre alte Frau war Joseph Goebbels persönliche Stenographin. Von 1942 bis zum Mai 1945 arbeitete sie im Vorzimmer von Hitlers Propagandaminister. Noch in den letzten Kriegstagen tippte sie im Bunker Schriftsätze. Erstmals spricht sie über ihre Erlebnisse im engsten Zirkel um Hitlers Hetzer und Massenverführer.

Als "Warnung an die heutige und künftige Generationen" wollte Pomsel ihre Lebenserinnerungen verstanden wissen. Die überaus gelungene, zu Diskussionen anregende Doku ist zugleich ihr letztes Zeugnis. Am 27. Januar 2017 ist Pomsel im Alter von 106 Jahren verstorben.

Do 20.04.

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Fr 21.04.

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Sa 22.04.

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So 23.04.

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Mo 24.04.

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Di 25.04.

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Mi 26.04.

18:30

Do 27.04.

18:30

Fr 28.04.

18:30

Sa 29.04.

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So 30.04.

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Mo 01.05.

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Di 02.05.

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Mi 03.05.

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HITLERS HOLLYWOOD

Essayfilm von Rüdiger Suchsland / DE 2017 / 106 min / Erstaufführung

Über 1000 Spielfilme wurden in den Jahren 1933–1945 in Deutschland hergestellt. Bei den wenigsten handelt es sich um offene Propaganda. Aber noch weniger, der im Nationalsozialismus produzierten Filme sind harmlose Unterhaltung. Das nationalsozialistische Kino war staatlich gelenkt. Zugleich wollte es "großes Kino" sein. Eine deutsche Traumfabrik. HITLERS HOLLYWOOD erzählt erstmals von der dunkelsten und dramatischsten Periode deutscher Filmgeschichte. Millionen gingen seinerzeit ins Kino. Welche Träume träumten die Deutschen in ihrer germanischen Traumfabrik? Wovon sollten sie träumen?

Eine kenntnis- und enorm materialreiche Studie, die souverän einordnet und durchaus Überraschungen bereithält. — Filmdienst

Do 20.04.

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Fr 21.04.

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Sa 22.04.

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So 23.04.

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Mo 24.04.

20:45

Di 25.04.

20:45

Mi 26.04.

20:45