UNE JEUNESSE ALLEMANDE - EINE DEUTSCHE JUGEND

ab Do 21.05. um 19 Uhr
"Une Jeunesse Allemande – Eine deutsche Jugend" wirft einen Blick von außen auf die Bundesrepublik Deutschland der RAF-Ära. Der französische Regisseur Jean-Gabriel Périot bietet jedoch keine einfachen Antworten oder gar Erklärungen an. Er montiert stattdessen ausschließlich Archivmaterial zu einem scharfen Kommentar über Gewalt und Geschichte. Sein Film dokumentiert den Konflikt zwischen Staat und RAF, der zugleich ein Krieg der Bilder war. Ein Krieg, der nicht nur in den Medien, sondern auch in der Filmszene hitzig diskutiert und kommentiert wurde. Périot schneidet die Positionen kunstvoll gegeneinander zu einem vielstimmigen Kaleidoskop. Darunter zahlreiche Filmzitate von Fassbinder in "Deutschland im Herbst" über Antonionis "Zabriskie Point" bis hin zu Studentenfilmen von Holger Meins und Reportagen von Ulrike Meinhof, die seitdem nie wieder gezeigt wurden.

Schweiz/Deutschland/Frankreich 2015, 93 min., R: Jean-Gabriel Périot

Do 21.05.Fr 22.05. HEUTE So 24.05.
19.0019.0019.0019.00

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HÄRTE

ab Do 21.05. um 20.45 Uhr
"Rosa von Praunheim dramatisiert die Lebensgeschichte eines Berliner Kampfsportlers, der nach einer von Missbrauch und Gewalt geprägten Kindheit und einer Karriere als Zuhälter im Gefängnis "geläutert" wurde und sich nun für missbrauchte Kinder einsetzt. Dabei rückt vor allem die ambivalente Beziehung zu seiner langjährigen Lebensgefährtin in den Blickpunkt, einer unsicheren Frau, die sich trotz allem von ihm beschützt und gehalten fühlt. Die Mischung aus Interview-Sequenzen und nachgestellten Schwarz-weiß-Szenen in stilisierten Pappkulissen und mit theaterhaft überzeichneten Charakteren lenkt den Blick eindrucksvoll auf den emotionalen Kern der Geschichte. Sensibel in der Darstellung des Missbrauchs und glaubwürdig gespielt." (filmdienst)

Deutschland 2015, 89 min., R: Rosa von Praunheim, mit Hanno Koffler, Luise Heyer, Katy Karrenbauer u.a.

Do 21.05.Fr 22.05. HEUTE So 24.05.
20.4520.4520.4520.45

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DOMINO EFFEKT

ab Di 26.05. um 20 Uhr
Auf den Ruinen eines Staates, den es nie wirklich gegeben hat, beginnen Natascha und Rafael ihr gemeinsames Leben. Er ist Sportminister der nicht anerkannten Republik Abchasien, sie eine russische Opernsängerin. Für Rafael verließ Natascha ihren Mann und ihre Tocher und gab ihre Karriere in Russland auf. Voller Hoffnung und Enthusiasmus kam sie nach Abchasien. Aber was für beide ein neuer Anfang werden sollte, gestaltet sich zunehmend als ein Weg ins Ungewisse. DOMINO EFFEKT porträtiert das ungewöhnliche Paar an der Schwelle zu einem Neuanfang. Sie müssen sich entscheiden: Ein Leben für die Vergangenheit, oder eine gemeinsame Zukunft.

EFEKT DOMINA, Polen/Deutschland 2014, 76 min., OmU, R: Elwira Niewiera, Piotr Rosolowski

Do 21.05.Fr 22.05. HEUTE So 24.05.
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EIN PAPAGEI IM EISCAFÉ

ab Do 28.05. um 19 Uhr
Mitten in Barcelona, in der Altstadt nah am Wasser, liegt mit engen Gassen voller dunkler Gestalten das verrufene Viertel El Raval. Wo sich früher Matrosen mit Arbeiterfamilien die kleinen billigen Wohnungen teilten, prägen heute Migranten aus aller Welt das Bild. Tür an Tür liegen in den kleinen Straßen ihre Barbier- und Frisiersalons. Jede Nationalität hat ihre eigenen. Parallelgesellschaften, die untereinander kaum Kontakt haben. Wer sie betritt, scheint Spanien zu verlassen und in Schutzräume für vertraute Rituale und heimatliche Erinnerungen einzutauchen. Denn Barbiere leben von ihren Stammkunden und ihrer fast seelsorgerischen Fähigkeit, ständig über alles und nichts zu reden oder dazu zu schweigen, während sie die Köpfe und Wangen der Mühseligen und Beladenen sanft berühren und beherzt verschönern.

Deutschland/Spanien 2014, 83 min., OmU, R: Ines Thomsen


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DIE MAISINSEL

ab Do 28.05. um 20.45 Uhr
Jedes Jahr im Frühling schwemmt der kraftvolle Fluss Enguri ganze Brocken fruchtbaren Bodens aus den Höhen des Kaukasus in die Ebene, wo sie sich zu kleinen unbewohnten Inseln zusammenschließen – Oasen für wildes Leben, aber auch für die Menschen. Abga, ein alter Farmer, ist mit seiner sechzehnjährigen Enkelin Asida am Fuß der Berge zu Hause. Zurückgezogen und bescheiden leben sie von und mit der rauen Wildnis. Obwohl es lebensgefährlich ist, weil die schwimmenden Länder jederzeit abtreiben können, will Abga es wagen, eine der grünen Inseln zu bepflanzen. Zusammen mit Asida baut er eine kleine Hütte, pflügt den Boden und sät Mais aus. Als der Mais langsam aus dem Boden zu wachsen beginnt, begegnet Asida einem verwundeten Soldaten, der sich in den Maisfeldern verborgen hält. Sie versteckt ihn auf der Insel – doch als die schwimmende Insel ins Visier seiner Verfolger gerät, bereitet der Großvater den Boden für sein gefahrloses Verschwinden, denn er fürchtet den Verlust seines neuen Zuhauses und Asidas, die sich zu dem Soldaten hingezogen fühlt und sich seit seiner Ankunft ein eigenes Leben erträumt. In meisterhaft arrangierten Bilderströmen von berückender Schönheit und sinnlicher Wildheit erzählt DIE MAISINSEL die Geschichte eines zarten Erwachens und einer Freiheitssuche. Der Gewinner des Internationalen Filmfestivals Karlovy Vary führt uns auf eine hypnotisierende Reise durch eine Welt voller Vergangenheiten und Zukünfte, durch Geheimnisse und Wandlungen, die wir nirgendwo besser als in der Natur erfühlen können.

SIMINDIS KUNDZULI, Georgien/D/F/CZ/KZ 2014, 100 min., OmU, Regie George Ovashvili, mit Ilyas Salman,Mariam Buturishvili, Irakli Samushia u.a.


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DIE MAFIA MORDET NUR IM SOMMER

ab Do 04.06. um 20 Uhr
In der schwarzen Komödie DIE MAFIA MORDET NUR IM SOMMER versucht ein junger Mann die Liebe seines Lebens gegen die Widerstände der Unterwelt-Bosse seiner Heimat zu erobern. Sizilien 1970: Der Tag, an dem Arturo (Pif) das Licht der Welt erblickt, ist auch der Tag, an dem der Mafioso Vito Ciancimino zum Bürgermeister gewählt wird. Fortan ist das Leben des heranwachsenden Jungen von der Furcht geprägt, dass seine Heimatstadt und die Mafia auf beängstigende Weise miteinander verknüpft sind. Diese Vermutung erweist sich in den nächsten 20 Jahren zwar als wahr, sie hindert den aufstrebenden Journalisten aber leider auch daran, mit seiner großen Liebe Flora (Cristiana Capotondi) zusammenzukommen .. Regisseur Pif, der eigentlich Pierfrancesco Diliberto heißt, griff für seine schwarze Komödie DIE MAFIA MORDET NUR IM SOMMER auf reale Ereignisse zurück, die sich zwischen 1970 und 1990 auf Sizilien ereigneten und verknüpfte sie mit der erfundenen Liebesgeschichte eines italienischen Jungen. " Blaue Augen, von denen man sich unmöglich losreißen kann, und ein sizilianisches mit allen Wassern gewaschenes Lausbubenlächeln: Pierfrancesco Diliberto, genannt Pif, hat etwas gewagt, was vor ihm noch keiner geschafft hat: Einen Film über die Mafia zu drehen und sich darin über sie lustig zu machen. LA MAFIA UCCIDE SOLO D’ESTATE, Pifs Regiedebüt, ist zugleich Autobiographie, poetische Zeitgeschichte und eine Erinnerung an die durch die Mafia getöteten Helden. Ein mutiger Film mit einem mitreißenden Finale. Ein kleiner großer Film. Anna Maria Pasetti, Il Fatto Quotidiano

LA MAFIA UCCIDE SOLO D'ESTATE, Italien 2013, 90 min., OmU, R: Pierfrancesco Diliberto ( Pif ), mit Pierfrancesco Diliberto, Cristiana Capotondi, Alex Bisconti u.a.


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MIETREBELLEN - Widerstand gegen den Ausverkauf der Stadt

am Mi 10.06. um 19.30 Uhr
BERLIN: In den letzen Jahren hat sich die Hauptstadt rasant verändert. Wohnungen , die lange als unattraktiv galten, werden von Anlegern als sichere Geldanlagen genutzt. Massenhafte Umwandlungen in Eigentumswohnungen und Mietsteigerungen in in bisher unbekanntem Ausmaß werden alltäglich. Die sichtbaren Mieter_innenproteste in der schillernden Metropole Berlin sind eine Reaktion auf die zunehmend mangelhafte Versorgung mit bezahlbarem Wohnraum.

Der Film ist ein Kaleidoskop der Mieter_innenkämpfe in Berlin gegen die Verdrängung aus den nachbarschaftlichen Lebenszusammenhängen. Eine Besetzung des Berliner Rathauses, das Camp am Kottbusser Tor, der organisierte Widerstand gegen Zwangsräumungen und der Kampf von Rentner_innen um ihre altergerechten Wohnungen und eine Freizeitstätte symbolisieren den neuen Aufbruch der urbanen Protestbewegung.

Die Initiative "Recht auf Stadt" Regensburg veranstaltet eine Filmreihe zum Thema Gentrifizierung. In drei Dokumentationsfilmen wird das Thema aus verschiedenen Blickrichtungen dargestellt und kritisch beleuchtet. Zugleich werden Widerstandsformen und Mieter_innenkämpfe gegen Verdrängung gezeigt. Im Anschluss an die Filme stellt sich die neu gegründete Initiative "Recht auf Stadt" vor und es findet jeweils ein Publikumsgespräch mit dem_der jeweiligen Regisseur_in des Films statt.

D 2014 78 Min OmeU, Ein Dokumentarfilm von Gertrud Schulte Westenberg und Matthias Coers


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FILMREIHE FILMISCHES PHILOSOPHIEREN

Die Filmreihe ist ein Forum, das besondere Filme als Medium der Reflexion und Diskus­sion philo­sophi­scher und gesell­schaftlicher Fragen behandelt. Nach dem Film findet ein Kurz­vortrag zum Thema statt, anschließend eine offene Diskussionsrunde mit dem Publikum ..

➜ Im Juni: BEIM LEBEN MEINER SCHWESTER

DAS DUNKLE GEN

ab Do 11.06. um 19 Uhr
DAS DUNKLE GEN erzählt eine sehr persönliche Geschichte aus zwei unterschiedlichen Blickwinkeln: Frank Schauder ist gleichzeitig Arzt und Patient. Als Patient kämpft er seit Jahren gegen eine immer wiederkehrende Depression, als Arzt will er diese ergründen. Die Suche nach den Wurzeln seiner Krankheit führt ihn ins Reich seiner eigenen Gene und beleuchtet gleichzeitig die fundamentalen Umwälzungen, die der modernen Gesellschaft durch die rasanten Fortschritte in der Genforschung bevorstehen. Ist der Mensch als vernunftbegabtes Wesen Herr über sein Leben oder wird das menschliche Handeln und Fühlen vielmehr von biochemischen Prozessen bestimmt? Für Frank Schauder sind diese philosophischen Fragen existenziell – sowohl vor dem Hintergrund seiner Krankheit als auch im Hinblick auf seinen heranwachsenden Sohn. Sie treiben ihn an zu einer bewegten Recherchereise nach fundierten Antworten. Auf seinem Weg begegnet er einer Reihe von Menschen – Forschern, Bastlern, Visionären –, die sich dem DNA-Code auf ganz unterschiedliche Weise verschrieben haben und den Blick außerdem auf die gesellschaftlichen Dimensionen der Gentechnik lenken. Der Film beschränkt sich nicht auf die wissenschaftliche Sichtweise, sondern zeigt auch künstlerische Visionen und spielerische Umgangsformen mit dem genetischen Bauplan. Ebendiese kreativen Perspektiven brechen die scheinbare Determiniertheit, die in unserem Genom steckt und eröffnen einen inspirierenden Blick auf die Einzigartigkeit des Lebens. So findet Frank Schauder zwar in der Genetik letztlich weder Gewissheit noch Heilung, aber seine Reise, sein unbedingter Wunsch, sich selbst besser zu verstehen, hilft ihm dabei, sich weiter aus den Fesseln seiner Krankheit zu lösen und wieder zurück ins Leben zu finden.

Deutschland/Schweiz, 2015, 99 min., R: Miriam Jakobs und Gerhard Schick


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BEIM LEBEN MEINER SCHWESTER

am Mi 17.06. um 19.30 Uhr
Die 17. Veranstaltung in der Reihe Filmisches Philosophieren, die der AK Film zusammen mit dem Institut für Philosophie der Universität Regensburg veranstaltet.

An den Film schließt ein Kurzvortrag des Bioethikers Prof. Dr. Markus Rothhaar sowie eine offene Diskussionsrunde mit dem Publikum in entspannter Atmo­sphäre an. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

USA 2009, 109 min, R: Nick Cassavetes


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DIE MAFIA MORDET NUR IM SOMMER

weiter ab Do 11.06. um 20.45 Uhr
In der schwarzen Komödie DIE MAFIA MORDET NUR IM SOMMER versucht ein junger Mann die Liebe seines Lebens gegen die Widerstände der Unterwelt-Bosse seiner Heimat zu erobern. Sizilien 1970: Der Tag, an dem Arturo (Pif) das Licht der Welt erblickt, ist auch der Tag, an dem der Mafioso Vito Ciancimino zum Bürgermeister gewählt wird. Fortan ist das Leben des heranwachsenden Jungen von der Furcht geprägt, dass seine Heimatstadt und die Mafia auf beängstigende Weise miteinander verknüpft sind. Diese Vermutung erweist sich in den nächsten 20 Jahren zwar als wahr, sie hindert den aufstrebenden Journalisten aber leider auch daran, mit seiner großen Liebe Flora (Cristiana Capotondi) zusammenzukommen .. Regisseur Pif, der eigentlich Pierfrancesco Diliberto heißt, griff für seine schwarze Komödie DIE MAFIA MORDET NUR IM SOMMER auf reale Ereignisse zurück, die sich zwischen 1970 und 1990 auf Sizilien ereigneten und verknüpfte sie mit der erfundenen Liebesgeschichte eines italienischen Jungen. " Blaue Augen, von denen man sich unmöglich losreißen kann, und ein sizilianisches mit allen Wassern gewaschenes Lausbubenlächeln: Pierfrancesco Diliberto, genannt Pif, hat etwas gewagt, was vor ihm noch keiner geschafft hat: Einen Film über die Mafia zu drehen und sich darin über sie lustig zu machen. LA MAFIA UCCIDE SOLO D’ESTATE, Pifs Regiedebüt, ist zugleich Autobiographie, poetische Zeitgeschichte und eine Erinnerung an die durch die Mafia getöteten Helden. Ein mutiger Film mit einem mitreißenden Finale. Ein kleiner großer Film. Anna Maria Pasetti, Il Fatto Quotidiano

LA MAFIA UCCIDE SOLO D'ESTATE, Italien 2013, 90 min., OmU, R: Pierfrancesco Diliberto ( Pif ), mit Pierfrancesco Diliberto, Cristiana Capotondi, Alex Bisconti u.a.


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DIE PIROGE

am So 14.06. um 11 Uhr
In Dakar bereitet ein Schlepperring die nächste Überfahrt von Migranten/innen aus dem Senegal und Guinea vor. Der erfahrene Fischer Baye Laye übernimmt widerwillig die Aufgabe, die Flüchtlinge in einer Piroge, einem einfachen offenen Fischerboot, zu den Kanarischen Inseln zu bringen. Mit Nahaufnahmen von den Gesichtern der entwurzelten Migranten/innen bleibt die Kamera dicht an deren Sehnsüchten.

Einführung und Filmgespräch: Sabine Freudenberg

Ich bin da. Kulturelle Perspektiven zum Thema Flucht. Im Rahmen dieser Veranstaltungsreihe zeigen wir in Zusammenarbeit mit der Kath. Jugendfürsorge Regensburg und der Stadt Regensburg zwei Filme.

Frankreich/Senegal/Deutschland 2012, 87 min, OmU, Regie: Moussa Touré


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VERDRÄNGUNG HAT VIELE GESICHTER

am Di 16.06. um 19.30 Uhr
Mittelstand trifft Widerstand. Berlin. Ein kleiner Kiez zwischen Ost und West. Verwilderte Brachen am ehemaligen Mauerstreifen. Motorsägen und Baukräne. Neubauten und steigende Mieten. Alteingesessene, zugezogene Mittelschicht, Armut und Architekt_innen. Und Gegenwehr. Ein exemplarischer Einblick in die Mechanismen der Eigentumsbildung und ihre Widersprüche. Menschen, die am Essen sparen, um die Miete bezahlen zu können. Eine neue Mittelschicht, getrieben von Alltagsängsten, auf dem Weg in das neue urbane Eigenheim. Eine Mittelschicht am Beispiel sogenannter "Baugruppen". Auf engstem Raum wird hier ein Kampf ausgetragen. Von Gesicht zu Gesicht. Ängste artikulieren sich. Auf allen Seiten. Wut verschafft sich Ausdruck. Ein Kampf um Millimeter. Um den Kiez. Um Würde. Und um das eigene Leben. Gentrifizierung bekommt im Film bis in seine feinste Verästelung ein Gesicht.

Die Initiative "Recht auf Stadt" Regensburg veranstaltet eine Filmreihe zum Thema Gentrifizierung. In drei Dokumentationsfilmen wird das Thema aus verschiedenen Blickrichtungen dargestellt und kritisch beleuchtet. Zugleich werden Widerstandsformen und Mieter_innenkämpfe gegen Verdrängung gezeigt. Im Anschluss an die Filme stellt sich die neu gegründete Initiative "Recht auf Stadt" vor und es findet jeweils ein Publikumsgespräch mit dem_der jeweiligen Regisseur_in des Films statt.

D 2014 94 Min, Ein Film des Filmkollektivs "Schwarzer Hahn"


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AGNIESZKA

ab Do 18.06. um 20 Uhr
"Fünf Jahre hat Agnieszka im Gefängnis in Polen verbracht. In diesen Jahren hat sie gelernt, hart zu sein, ihre Gefühle zu unterdrücken und sich durchzuschlagen. An ihrem ersten Tag in Freiheit kehrt sie zurück nach Hause, stiehlt dem schlafenden Vater Geld, nimmt Rache an dem, der sie verraten hat und verspricht ihrem Bruder, ihn bald zu sich zu holen. Dann steigt sie in einen Bus und fährt nach Deutschland. In München begegnet sie "Madame". Die ältere Dame betreibt einen Domina-Escort-Service. Agnieszka braucht Arbeit und Madame nimmt sie unter ihre Fittiche ..

Deutschland 2014, 98 min., R: Tomasz E. Rudzik, mit Karolina Gorczyca, Hildegard Schmahl, Lorenzo Nedis Walcher u.a.


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Faraday

am Mo 22.06. um 20 Uhr
Der exzentrische Faraday und seine schräge Freundin Diana ziehen zusammen. Doch in ihrer neuen Wohnung sind vor Jahren zwei junge Leute unter misteriösen Umständen zu Tode gekommen .. Diese schreiend komische Komödie zeichnet ein ironisches Bild der jungen, hippen Szene Madrids.

E 2013, 82 min, OF, Regie: Norberto Ramos del Val


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Summertime

am Di 23.06. um 20 Uhr
Zwei junge Frauen im Bikini, die paranormalen Aktivitäten in einem Haus auf den Grund gehen, in dem bereits mehrere Menschen ums Leben ge­kommen sind. Was sich stark nach einem typisch amerikanischen Hor­rorfilm anhört, entpuppt sich bald als surrealistische Komödie. Diese Low-Budget-Produktion zielt in erster Linie darauf ab, den Zuschauer zu irritieren, sodass er - genauso wie die beiden Protagonistinnen - erkennt, dass die Dinge nicht so sind, wie erwartet .. sie sind sogar noch besser!

E 2012, 90 min, OF, Regie: Noberto Ramos del Val


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BUY BUY ST. PAULI - ÜBER DIE KÄMPFE UM DIE ESSO-HÄUSER

am Mi 24.06. um 19.30 Uhr
"Was weg ist ist Weg! Das kommt nicht wieder!" sagt Andreas energisch. Er wohnt seit 1988 in den Esso-Häusern auf St. Pauli. Diese stehen exemplarisch für einen überall – und nicht nur auf St. Pauli – stattfindenden Verdrängungsprozess. In ihrer Langzeitdokumentation "buy buy st. pauli" begleiten die Filmemacher_innen den Kampf der Bewohner_innen der Esso-Häuser und ihrer Unterstützer_innen gegen den Abriss. Sie haben zahlreiche Demonstrationen gefilmt, waren bei subversiven Aktionen und Brushmobs dabei, haben Stadtteilversammlungen dokumentiert und Einblicke in liebevoll eingerichtete Wohnungen eingefangen – bis zum Packen der Umzugkartons. Dabei will der Film wichtige Fragen stellen: War der Abriss wirklich unvermeidbar? Soll Kaputtbesitzen mit maßgeschneiderten Bebauungsplänen belohnt werden? Zu Wort kommen nicht nur Aktivist_innen der Initiative Esso-Häuser sowie Bewohner_innen, Nachbar_innen und Gewerbetreibende, sondern auch die Politik, Investoren und eine Stararchiktektin.

Die Initiative "Recht auf Stadt" Regensburg veranstaltet eine Filmreihe zum Thema Gentrifizierung. In drei Dokumentationsfilmen wird das Thema aus verschiedenen Blickrichtungen dargestellt und kritisch beleuchtet. Zugleich werden Widerstandsformen und Mieter_innenkämpfe gegen Verdrängung gezeigt. Im Anschluss an die Filme stellt sich die neu gegründete Initiative "Recht auf Stadt" vor und es findet jeweils ein Publikumsgespräch mit dem_der jeweiligen Regisseur_in des Films statt.

D 2014 90 Min, Dokumentarfilm von Irene Bude, Olaf Scobczak und Steffen Jörg


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EINE UKRAINISCHE UTOPIE IN REGENSBURG

am Do 25.06. um 19 Uhr
Eine kleine ukrainische Utopie wurde in Regensburgs Ganghofersiedlung zwischen 1945 und 1949 Wirklichkeit. Bis zu 5.000 ukrainische Flüchtlinge lebten dort. Der neu entdeckte Film (30 Min.) mit Aufnahmen aus dieser Zeit ist eine kleine Sensation.

Einführung und Gespräch: Prof. Dr. Walter Koschmal, Europaeum Universität Regensburg

D 1945-1949, 30 Min.


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ATLANTIC

ab Do 25.06. um 20.45 Uhr
Jedes Jahr wieder tauchen die europäischen Surfer in einem kleinen Dorf an der marokkanischen Atlantikküste auf, nur um dann wieder zu verschwinden. Außer kaputten Brettern lassen sie nichts zurück. Aber im Kopf des Fischers Fettah hinterlassen sie auch Träume. Er fährt nur noch selten Fischen und sobald die Touristen kommen, wird er zum Surfer, freundet sich mit ihnen an, genießt den Flair der weiten Welt – und versinkt in tiefer Sehnsucht, wenn sie sein Dorf wieder verlassen. Dann verliebt er sich in die Niederländerin Alexandra. Mit ihrer Abreise reifen seine Träume endgültig zu der Überzeugung heran, dass er weg muss, nach Europa, und er sieht nur einen Weg: Direkt mit dem Surfbrett über den Atlantik ..

NL / B / D / Marokko 2014 , 94 min., OmU, R: Jan-Willem van Ewijk, mit Fettah Lamara, Thekla Reuten u.a.


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LE HAVRE

am So 28.06. um 11 Uhr
Marcel Marx, früher Autor und Bohemian, hat sich in sein frei gewähltes Exil, die Hafenstadt Le Havre, zurückgezogen und führt ein zufriedenes Leben. Doch plötzlich kreuzt das Schicksal seinen Weg in Gestalt des minderjährigen Flüchtlings Idrissa aus Afrika.

Einführung und Filmgespräch: Dr. Christoph Seidl, Pfarrer

Ich bin da. Kulturelle Perspektiven zum Thema Flucht. Im Rahmen dieser Veranstaltungsreihe zeigen wir in Zusammenarbeit mit der Kath. Jugendfürsorge Regensburg und der Stadt Regensburg zwei Filme.

Finnland/Frankreich/Deutschland 2011, 93 min, Regie: Aki Kaurismäki


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BRITFILMS 2015

BRITFILMS ist eine Schulfilmreihe der AG KINO–GILDE, des Verbandes der Programmkinos und Filmkunsttheater Deutschlands. Sieben britische Filme touren ein Schuljahr lang durch die deut­schen Kinos und werden von den Kinobetreibern in Schulvorführungen für Kinder im Alter von 8-18 Jahren eingesetzt. Die Vorführungen können direkt in den teilnehmenden Kinos gebucht werden. Alle Filme werden im englischsprachigen Original gezeigt. In den meisten Fällen können Lehrer zwischen der deutsch untertitelten und der Originalfassung wählen.

➜ Mo 13.07. bis Fr 24.07. in der filmgalerie ..

33. REGENSBURGER STUMMFILMWOCHE 2015

➜ Do 06. August bis Sa 15. August 2015 im MuseumsCafé - Klosterhof des Historischen Museums

Kenner wissen, dass ein Stummfilmabend mehr ist als Kino oder Konzert: Jede Vorstellung wird von hochkarätigen Musikern begleitet, die für diesen Anlass neue Partituren schaffen. Jedes Filmkonzert erweckt die Bilder aus den '10er und '20er Jahren zu frischem Leben und macht die Live-Vorstel­lun­gen noch heute zu einem Erlebnis - ein kulturell-sommerlicher Hochgenuss für Auge UND Ohr im Ambiente des MuseumsCafés im Klosterhof des Historischen Museums ..

QUEER-STREIFEN 2015

Do 05. bis Mi 11. November 2015 ➜ filmgalerie im Leeren Beutel