PREISTRÄGERFILME, 21. INTERNATIONALE KURZFILMWOCHE

am Do 26.03. + Sa 28.03. um 20 Uhr + 22 Uhr

INTERNATIONALER WETTBEWERB

WALLS von Miguel Lopez Beraza, Kurzfilmpreis des Bayerischen Rund­funks, vergeben von der IW-Jury.

LOS CONTRERAS FAMILY von Alejandro Becerril Elías, Preis der Stadt Regensburg, vergeben von der Jury der Jungen.

Lobende Erwähnungen, vergeben von der IW-Jury, gehen an DAPHNE OU LA BELLE PLANTE von Sebastien Laudenbach und FLORA AND FAUNA von Piotr Litwin. Die Jury der Jungen vergibt eine lobende Erwähnungen an ONDER ONS von Guido Hendrikx.

HERMAN THE GERMAN von Michael Binz, Kinokneipen-Publikums­preis, ermittelt durch Publikumsbewertung für den besten Film im Internationalen oder Deutschen Wettbewerb.


DEUTSCHER WETTBEWERB

BOULEVARD’S END von Nora Fingscheidt, BMW-Kurzfilmpreis, ver­ge­ben von der DW Jury.

GESCHÜTZTER RAUM von Zora Rux, Max-Bresele-Gedächtnis-Preis, vergeben von der DW Jury.

Eine Lobende Erwähnung geht an BAUANGRIFF von Laura Engelhardt.


BAYERNFENSTER

2ALIENS von Thomas Zeug, Förderpreis des FilmFernsehFonds Bayern.

Lobende Erwähnung: BRENNSCHNEIDER von Daniel Asadi Faezi.


REGIONALFENSTER

2ALIENS von Thomas Zeug, Mittelbayerische.de Jury-Preis, vergeben von der Regionalfenster-Jury.

Der Miteinander-Preis geht an STUFEN von Berthold Foit und der Film­gruppe des Goethe-Gymnasiums Regensburg. Lobende Erwäh­nungen gehen an DREAM KISS von Elina Reimche und ACOUSTIC ANTHRO­PO­LO­GY, Tapetenwechsel von Carl Klein.

in der FILMGALERIE

Do 26.03.Fr 27.03. HEUTE So 29.03.
20.00
22.00
-20.00
22.00
-

PUBLIKUMSLIEBLINGE, 21. INTERNATIONALE KURZFILMWOCHE

am Fr 26.03. um 20 Uhr + 22 Uhr, am So 29.03. um 20 Uhr

HERMAN THE GERMAN von Michael Binz

MEINUNGSVERSCHIEDENHEITEN von Jannick Seeber

FIRST DATE von Rob Innes, Scott Brennan

GRÜNERES GRAS von Veronika Hafner

WALLS von Miguel López Beraza

THE SECRET WORLD OF FOLEY von Daniel Jewel

DISSONANCE von Till Nowak

A SINGLE LIFE von Job Roggeveen

TELEKOMMANDO von Erik Schmitt

LOS CONTRERAS FAMILY von Alejandro Becerril Elías

in der FILMGALERIE

Do 26.03.Fr 27.03. HEUTE So 29.03.
-20.00
22.00
-20.00

VIEL GUTES ERWARTET UNS

ab Do 26.03. um 18.15 Uhr
Der Dokumentarfilm von Phie Ambo porträtiert einen 79-jährigen dä­ni­schen Biobauern, der seinen Hof aus purer Leidenschaft bestellt. Der gelernte Diplom-Ingenieur Niels Stokholm hält auf seinem idyllischen Anwesen nördlich von Kopenhagen unter anderem das vom Aussterben bedrohte Rote Dänische Milchrind. Als einziger Landwirt Dänemarks richtet er die Viehhaltung an den Urinstinkten der Rinder aus. Die Kühe werden nicht enthornt, die Kälber bleiben sechs Monate bei der Herde. Niels und seine Frau Rita beliefern mit ihren Produkten anspruchsvolle Kunden wie das Kopenhagener Zwei-Sterne-Restaurant Noma. Und doch zeigen sich Risse im Paradies: Ausgerechnet seine Grundsätze in der Tier­haltung bringen Niels Probleme mit den Bio-Kontrolleuren ein, die zum Teil andere Richtlinien befolgt haben wollen. Niels hat massive finan­zi­elle Sorgen und noch niemanden gefunden, der sein Lebenswerk in seinem Sinne fortführt.

SÅ MEGET GODT I VENTE, Dänemark 2014, 93 min., OmU, R: Phie Ambo

Do 26.03.Fr 27.03. HEUTE So 29.03.
18.1518.1518.1518.15

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LOS VEGANEROS

ab Mo 30.03. um 20.15 Uhr
"Der Regenwald wird für Viehweiden und Futteranbauflächen abgeholzt, der Fleischkonsum der Deutschen steigt weiter an und in der Region Hannover sollen neue Schweinemastanlagen gebaut werden. Die meisten Menschen scheinen damit nicht wirklich ein Problem zu haben. Alma schon. Alma ist 94 Jahre alt und passionierte Umweltaktivistin. Durch Annoncen in der Lokalpresse versucht sie regelmässig Kontakt zu Gleichgesinnten aufzunehmen. So lernt sie u.a. auch die 28 jährige Kindergärtnerin Vicky kennen. Vicky lebt vegan. Überzeugt von ihrem Tatendrang stellt Alma ihr ein paar Freunde vor, die sich regelmässig im Restaurant "Los Veganeros” treffen, um Aktionen zu planen ..

Deutschland 2015, 84 min., R: Lars Oppermann, mit Roslaie Wolff, Nils Brunkhorst, Inze Björg David u.a.

Do 26.03.Fr 27.03. HEUTE So 29.03.
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JOHANN SEBASTIAN BACH - DIE JOHANNES-PASSION

ab Do 02.04. um 18.30 Uhr
Die filmische Umsetzung von Bachs Johannes-Passion nimmt den Leidensweg Jesu in den Fokus und gipfelt in den Verhören und der Verurteilung durch Pontius Pilatus. Diese einzigartige Melange aus Musical, Theater und Tanz folgt Kapitel 18 und 19 des Johannes-Evangeliums und ist durchsetzt mit Kirchenliedern sowie zwei Versen aus dem Matthäus-Evangelium. Grundlage schuf die gefeierte Aufnahme des Bach-Dirigenten Karl Richter mit dem Münchner Bach-Chor und Bachorchester aus dem Jahr 1964.

ES WÄRE GUT, DASS EIN MENSCH WÜRDE UMBRACHT FÜR DAS VOLK
Deutschland, 1990, 119 min., R: Hugo Niebeling, mit Christoph Quest, Klaus Barner u.a.


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DIE REISE ZUM SICHERSTEN ORT DER ERDE

ab Do 02.04. um 20.45 Uhr
"Die Reise zum sichersten Ort der Erde" ist ein Dokumentarfilm über unsere "Strahlende Hinterlassenschaft": den Atommüll. Weltweit sitzen wir bereits auf 350.000 Tonnen und jährlich kommen weitere 10.000 Tonnen hinzu. Doch bislang gibt es keine Lösung für die sichere Endlagerung. Wohin also mit unserem lebensgefährlichen Abfall? Regisseur Edgar Hagen dokumentiert das Dilemma Endlagersuche in seiner ganzen Tragweite. Er besucht im Film alle nennenswerten Atommüll-Endlager-Projekte und lässt die Experten dazu referieren. Seine Reise führt ihn von den gescheiterten Versuchen in den USA, Deutschland und anderen Ländern bis in die Wüste Gobi. Ein wichtiger Film zur aktuellen Debatte. Denn in diesem Jahr müssen alle 14 EU-Länder, die Kernkraftwerke betreiben, konkrete Pläne für die Entsorgung vorlegen und auch in Deutschland geht jetzt eine Kommission erneut auf die Suche. "Wenn man ein Haus baut, darf man die Toilette nicht vergessen." Ju Wang, Direktor des hochradioaktiven Endlagerprogramms der Volksrepublik China.

Schweiz, 2013, 103 min., OmU, R: Edgar Hagen


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EXHIBITION

ab Sa 04.04. um 20.45 Uhr
Die britische Regisseurin Joanna Hogg bringt zwei außergewöhnliche Gestalten zusammen vor die Kamera: den bekannten Objektkünstler Liam Gillick und die Punk-Rockerin Viv Albertine, deren Band "The Slits" zu den ersten der Bewegung überhaupt gehörte. Sie spielen ein Londoner Ehepaar, er ist Architekt und sie Performance Künstlerin, das sich nicht mehr viel zu sagen hat, weil jeder in seinen eigenen Raum versunken ist. Hogg gelingt die pointierte Analyse eines Beziehungslebens, ebenso wie ein bitterer Kommentar auf die Kunstszene.

Außergewöhnlich an ihrem Film ist vor allem die Wahl eines dritten Protagonisten - des Hauses, in dem beide leben. Seine kühle und faszinierende Architektur erscheint als Verkörperung ihrer komplexen Beziehung und wird für die Frau zum erotischen Objekt, weil es mit Erinnerungen aufgeladen ist, aber auch aufgrund seiner reinen Materialität. Es wird klar, dass es bald zum Verkauf steht, regelmäßig besucht sie ein Makler, gespielt von Tom Hiddleston. Somit wird auch der vertraute Ort ihrer Ehe einer unbekannten Zukunft ausgesetzt.

Großbritannien, 2013, 104 min., OmU, R: Joanna Hogg, mit Viviane Albertine, Liam Gillick, Tom Hiddleston, Harry Kershaw, Marx Roscoe u.a.


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UNTER DEM STERNENHIMMEL

ab Do 09.04. um 19 Uhr
In einer Zeit, in der das Wort Migration vorwiegend mit Bildern von traumatisierten Flüchtlingen assoziiert wird, hat die französisch-senegalesische Filmemacherin Dyana Gaye einen wunderbaren kleinen Film über das Ankommen gedreht.

In ihrem Spielfilm erzählt die senegalesisch-französische Filmemacherin Dyana Gaye eine Migrations- und Dreiecksgeschichte besonderer Art. Die junge Sophie verlässt Dakar, um mit ihrem Mann Abdoulaye in Turin zu leben. Als sie dort ankommt, trifft sie ihn zu ihrem Entsetzen nicht an, denn Abdoulaye ist mit einem Freund auf der Suche nach Arbeit mittlerweile in New York angekommen – und die einzige Anlaufstation, die die beiden dort haben, ist Sophies Tante. Doch diese ist mit ihrem 19-jährigen Sohn Thierno auf dem Weg nach Dakar, womit sich der Kreis der Erzählung schließt. Für Thierno ist es die erste Reise nach Afrika, während es für seine Mutter die erste Rückkehr in ihre Heimat nach Jahrzehnten ist.

Obwohl der Film alle Schattenseiten streift, die mit dem Thema Migration verbunden sind, zeichnet er sich auch durch eine Leichtigkeit der Erzählung aus, die aus unverhofften Begegnungen während der Suche entstehen.

DES ÉTOIlES, Frankreich/Senegal, 88 min., OmU, R: Dyana Gaye, mit Ralph Amoussou, Marième Demba, Souleymane Seye Ndiaye u.a.


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EIN HELLS ANGEL UNTER BRÜDERN

ab Do 09.04. um 20.45 Uhr
Lutz Schelhorn ist nicht nur ein renommierter Künstler und Fotograf, sondern auch Präsident des Stuttgarter Charters der Hells Angels. Er war schon immer ein Rebell und lehnte sich gegen die schwäbische Bürgerlichkeit auf. Als Rocker stehen für ihn das Motorradfahren, die Brüderlichkeit und die Suche nach persönlicher Freiheit im Mittelpunkt. 30 Jahre später hat sich das Bild der Hells Angels in der Öffentlichkeit drastisch verändert: In den Medien werden die Hells Angels fast ausschließlich mit Waffen, Drogen, Menschenhandel und Mord in Verbindung gebracht. Lutz Schelhorn versucht seinen Charter und den gesamten

Club gegen dieses Bild zu verteidigen. Er beginnt, an einem Fotoband zu arbeiten, der einen einmaligen Blick in die sonst so verborgene Welt des legendären Motorradclubs ermöglicht. Er gibt den Menschen hinter den Hells Angels-Abzeichen ein Gesicht. Doch kann es überhaupt "gute Höllen-Engel" geben im undurchsichtigen Dschungel aus Profitgier, Medienmacht, Polizeiwillkür und der Skepsis aufgebrachter Bürger?

Deutschland, 2013, 89 min., R: Marcel Wehn


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ROCKER

ab Mi 15.04. um 20 Uhr
"Klaus Lemkes dritter Fernsehfilm bemüht sich um eine authentische Beschreibung des Rocker-Alltags und schrieb durch seinen rüden Jargon und die ungeschönte Beschreibung des Kiez Fernsehgeschichte. Eine nahezu entfesselte Kamera setzte neue Maßstäbe im Bereich des Fernsehfilms." (Lexikon des Internationalen Films)

Deutschland, 1972, 85 min., R: Klaus Lemke, mit Laiendarstellern aus dem Hamburger Kiez


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SACRO GRA – DAS ANDERE ROM

ab Do 16.04. um 19 Uhr
Es gibt das Rom der Paläste, Gärten und historischen Sehenswürdig­keiten. Und es gibt ein ganz anderes Rom, abseits vom Zentrum und allen Touristenattraktionen, entlang des riesigen Autobahnrings GRA, der die italienische Hauptstadt auf 70 km Länge umkreist. Drei Jahre lang vagabundierte Regisseur Gianfranco Rosi mit einem Minivan über den römischen "Grande Raccordo Anulare", und sammelte die Geschichten der Menschen, die an diesem riesigen Ring leben: Porträts ihrer alltäglichen Existenz werden zur Reise durch das Leben und die unerwarteten Landschaften der Ewigen Stadt. Hinter der Mauer seines stetigen Verkehrslärms enthüllt dieser magische Ort unsichtbare Welten und eine mögliche Zukunft: Der Biologe Francesco führt einen verzweifelten Kampf gegen gefräßige Käfer, die Italiens Palmenhaine bedrohen. Der seltsame Prinz Filippo thront mit großer Geste in seinem Anwesen, das er für Fotoshootings vermietet.Zwei ältere Prostituierte warten an der Autobahn unverdrossen auf Kundschaft. Der Fischer Cesare sorgt sich um die Zukunft der einheimischen Aale. Ein Rettungssanitäter birgt täglich neue Unfallopfer. Und dann ist da der verarmte Adelige Paolo, der mit seiner erwachsenen Tochter auf engstem Raum in einem Hochhaus lebt und uns durch seine kauzige Art umgehend ans Herz wächst.

Beim Filmfestival von Venedig 2013 wurde SACRO GRA mit dem Goldenen Löwen als Bester Film ausgezeichnet.

SACRO GRA, Italien, 2013, 93 min., OmU, R: Gianfranco Rosi


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DER KLEINE TOD

ab Do 16.04. um 20.45 Uhr
Im Französischen gibt es einen umgangssprachlichen Ausdruck für den Orgasmus: la petite mort. Das erklärt gleich zu Beginn des Films ein ins Bild gedruckter Text. Es geht hier also um das abgründige Potenzial der Ekstase. Dieses kann man auch daran erkennen, dass Lustfantasien den gesunden Menschenverstand mitunter ins Koma versetzen, oder sogar der Liebe zum Partner den Rest geben. Die australische Komödie, die das Spielfilm-Regiedebüt des Schauspielers Josh Lawson darstellt, dreht sich zwar vergnüglich um Lust, ist aber kein schlüpfriger Erotik­streifen. Vielmehr benutzt der originelle Film den Sex als Aufhänger, um tiefer in die Gefilde der Liebe vorzudringen. Lawson erzählt von Beziehungsproblemen, die auf der Spielwiese körperlicher Lust ausgetragen, manchmal gelöst, manchmal jedoch auch vertieft werden. Die Schnittmengen zwischen Sex und Liebe können wachsen, schrumpfen, ihre Position verändern.

Do bis So deutsche Fassung

Mo bis Mi OmU

THE LITTLE DEATH, Australien, 2014, 95 min., R: Josh lawson, mit Bojana Novakovic, Josh lawson, Damon Herriman, Ben lawson, tasneem Roc, lisa McCune u.a.


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JUDGMENT - GRENZE DER HOFFNUNG

ab Do 23.04. um 19 Uhr
In JUDGMENT - GRENZE DER HOFFNUNG erzählt Regisseur Stephan Komandarev ein bildgewaltiges, episches Drama von Schuld, Verrat und Versöhnung in der rauen Berglandschaft zwischen Bulgarien und der Türkei, einer der härtesten Grenzregionen der Welt. Geschickt verknüpft er dabei eine klassische Vater-Sohn-Geschichte mit aktuellem Geschehen und Zeitgeschichte. Einst war die einsame Gegend für manche Ostblockbewohner das Tor zum Westen. Sie galt als die am besten bewachte Grenze innerhalb Europas. Heute versuchen dort Menschen aus Syrien und den angrenzenden Krisengebieten auf dem Landweg in die EU zu gelangen. Packend und detailgenau zeigt Komandarev das karge Leben der Menschen dieser Region und gibt dabei auch den Flüchtlingen ein Gesicht.

SADILISHTETO, Deutschland, Bulgarien, Kroatien, Mazedonien, 2014, 107 min., OmU, R: Stephan Komandarev, mit Assen Blatechki, Miki Manojlovic, Ovanes torosia u.a.


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CinEScultura 2015

Vom 23. April bis zum 31. Mai 2015 findet nun schon zum achten Mal das spanische Film- und Kul­tur­festival cinEScultura in Regensburg statt. Die Eröffnung steigt am 24. April im Andreas-Stadel mit vielen Gästen aus Spanien und Lateinamerika. Die diesjährigen Gastländer sind KANTABRIEN und KOLUMBIEN.

El futuro / Die Zukunft

am Sa 25.04. um 18.30 Uhr
Als Felipe González 1982 den Wahlsieg der Sozialisten und damit den Machtwechsel verkündete, hofften viele Spanier, nun endgültig die Diktatur überwunden zu haben und blickten einer besseren Zukunft im demokratischen Europa zuversichtlich entgegen. Dreißig Jahre später steckt Spanien in einer tiefen Krise. Von der Kritik gefeiert wirft El futuro ein Licht auf die tieferen Ursachen einer kollektiven Katastrophe und blickt kritisch und nicht ohne Nostalgie auf die Generation der 1980er.

Der Regisseur ist anwesend.

E 2013, 60 min., OmdU, Regie: Luis López Carrasco


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Ciutat morta / Tote Stadt

am Sa 25.04. um 20.45 Uhr
Am 2. Februar 2006 kam es bei einer Party in einem besetzten Theater in Barcelona zu Auseinandersetzungen mit der Polizei, die darauf einige junge Männer aus Südamerika und eine junge Dichterin verhaftete, obwohl diese gar nicht in den Vorfall verwickelt waren. Niemand glaubte den Angeklagten, die ihre Unschuld beteuerten und die Polizisten der Folter bezichtigten. Diese beeindruckende Aufarbeitung eines schockierenden Falls von behördlicher Willkür, Gewalt und Korruption war in Spanien ein politisches Ereignis und hat zahlreiche Preise gewonnen.

Der Regisseur ist anwesend.

E 2013, 120 min., OmdtU, Regie: Xavier Artigas und Xapo Ortega


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Todos tus secretos / All deine Geheimnisse

am So 26.04. um 12 Uhr + 20.45 Uhr
Zehn Freunde feiern einen Freund, der nur über Skype anwesend ist, weil er in Deutschland arbeitet. Auch ansonsten kommunizieren sie eifrig über neue Medien: es wird eifrig getwittert, gesimst und gechattet. Doch die digitale Kommunikation kennt kaum noch eine Vergangenheit, und ein paar alte Fotos reichen aus, um Misstrauen und Zwietracht zu säen, die bald den Zusammenhalt der ganzen Clique bedrohen... Dieser grandios inszenierte Film zeigt, wie sehr die neuen Medien in menschliche Beziehungen eingreifen und Kommunikationsgewohnheiten verändern.

Der Regisseur ist anwesend.

E 2014, 81 min., OmdtU, Regie: Manuel Bartual


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Kurzfilmpreis cinEscultura

am So 26.04. um 18.30 Uhr
Der Premio cinEScultura richtet sich an spanischsprachige Kurzfilme, die ästhetisch anspruchsvoll sind und in besonderer Weise spanische oder lateinamerikanische (Film-) Kultur widerspiegeln und sich für Lehre und Forschung eignen. 2015 wird der Preis zum dritten Mal vergeben.

Preisträgerprogramm


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Die Farbe der Wolken / El color de las nubes

am Mo 27.04. um 18.30 Uhr
Ein weniger bekannter, jedoch nicht minder sehenswerter Film von Altmeister Mario Camus: Doña Lola lebt in einer alten Villa, die ihr ein Geliebter nach seinem Tod überlassen hat. Nun beansprucht der Sohn des Geliebten das Haus für sich. Doch Doña Lola beschließt, einen Jungen bei sich aufzunehmen, den sie für einen Flüchtling aus Bosnien hält. Tatsächlich handelt es sich um den spanischen Ausreißer Bartolomé, der sich stumm stellt, um seine wahre Identität zu verbergen. Als der richtige bosnische Junge schließlich eintrifft, ist das Chaos perfekt.

Die Farbe der Wolken wurde 1997 mit einem Goya für die beste Bildregie ausgezeichnet.

E 1997, 110 min, OmeU, Regie: Mario Camus


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Timecrimes - Mord ist nur eine Frage der Zeit / Los Cronocrímenes

am Mo 27.04. um 20.45 Uhr
Vielfach ausgezeichneter Science-Fiction- Thriller und packende Neufassung von Täglich grüßt das Murmeltier: Mithilfe einer Zeitmaschine reist der Hauptdarsteller in die Vergangenheit, um sein früheres Ich zu überlisten.

Der Regisseur ist anwesend.

E 2007, 85 min, OmdtU, Regie: Nacho Vigalondo


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Das Leben, das dich erwartet / La vida que te espera

am Di 28.04. um 18.30 Uhr
Ein bewegendes Familiendrama, eingebettet in die imponierende Kulisse der Berglandschaft Kantabriens: Das Leben, das dich erwartet entführt uns in eine Welt fernab von Lärm und Schnelllebigkeit. Auf subtile Weise zeigt uns der Regisseur, wie das Leben der Hirten (u.a. gespielt von Luís Tosar) im Valle del Pas mit der Zeit einen drastischen Wandel erlebt und wie sie verzweifelt versuchen, an ihrem alten Leben festzuhalten. Es geht dabei aber weniger um die bloße Existenz der Hirten sondern vor allem um zwischenmenschliche Konflikte, um den Sinn des Seins und um Veränderungen, die uns einander näher bringen können.

E 2004, 105 min, OmdtU, Regie: Manuel Gutierrez Aragón


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Ausserirdisch / Extraterrestre

am Di 28.04. um 20.45 Uhr
Witzige Science-Fiction-Komödie: Ein Mann wacht morgens in einer fremden Wohnung neben einer fremden Frau auf. Bevor er richtig darüber nachdenken kann, wie er dorthin gekommen ist, wird die Erde von einer Alien-Invasion heimgesucht.

Der Regisseur ist anwesend.

E 2011, 95 min, OmeU, Regie: Nacho Vigalondo


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La mitad del cielo

am Mi 28.04. um 18.30 Uhr
Ein wunderbares, mehrfach ausgezeichnetes Epochenporträt. Nach dem Tod ihres Mannes zieht Rosa mit ihrer Tochter Olvido vom Land nach Madrid und findet eine Stelle als Haushälterin bei Don Pedro. Für Rosa der Beginn einer steilen Karriere ..

E 1986, 121 min, OF, Regie: Manuel Gutiérrez Aragón (ohne Untertitel)


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Open Windows

am Mi 28.04. um 20.45 Uhr
Nick (Elijah Wood) hat ein Treffen mit einer der angesagtesten Schauspielerinnen der Welt (Sasha Grey) gewonnen. Als diese aber das Treffen absagt, bietet ihm ein Unbekannter an, die Frau heimlich per Webcam zu beobachten: ein lebensgefährliches Unternehmen. Mehrere Nominierungen für die Premios Goya 2015.

Der Regisseur ist anwesend.

E/USA 2014, 100 min, englOFmspU, Regie: Nacho Vigalondo


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BRITFILMS 2015

BRITFILMS ist eine Schulfilmreihe der AG KINO–GILDE, des Verbandes der Programmkinos und Filmkunsttheater Deutschlands. Sieben britische Filme touren ein Schuljahr lang durch die deut­schen Kinos und werden von den Kinobetreibern in Schulvorführungen für Kinder im Alter von 8-18 Jahren eingesetzt. Die Vorführungen können direkt in den teilnehmenden Kinos gebucht werden. Alle Filme werden im englischsprachigen Original gezeigt. In den meisten Fällen können Lehrer zwischen der deutsch untertitelten und der Originalfassung wählen.

➜ Mo 13.07. bis Fr 24.07. in der filmgalerie ..

33. REGENSBURGER STUMMFILMWOCHE 2015

➜ Do 06. August bis Sa 15. August 2015 im MuseumsCafé - Klosterhof des Historischen Museums

Kenner wissen, dass ein Stummfilmabend mehr ist als Kino oder Konzert: Jede Vorstellung wird von hochkarätigen Musikern begleitet, die für diesen Anlass neue Partituren schaffen. Jedes Filmkonzert erweckt die Bilder aus den '10er und '20er Jahren zu frischem Leben und macht die Live-Vorstel­lun­gen noch heute zu einem Erlebnis - ein kulturell-sommerlicher Hochgenuss für Auge UND Ohr im Ambiente des MuseumsCafés im Klosterhof des Historischen Museums ..