PACO DE LUCÍA - AUF TOUR

am So 14.02. um 11 Uhr im Matinee
Im Juni 2012 unternimmt der Gitarrist P. de L. eine 11-tägige Konzertreise durch Europa. Was als künstlerische Routinearbeit beginnt, entwickelt sich zu einer Reise ins Innere seiner Persönlichkeit, in seine Vergangenheit, seine Erinnerungen und zu Schlüsselerlebnissen, die dazu führten, dass er den Flamenco revolutionieren konnte. Ein Tag aus dieser Konzertreise, und zwar vom Morgengrauen bis zum Ende des Konzerts, wird beispielhaft herausgegriffen und bildet quasi das Skelett der Geschichte über einen der wichtigsten Musiker des 20. Jahrhunderts. Dabei folgt ihm der Zuschauer nicht nur physisch, er unternimmt praktisch eine Reise zu seiner Seele: zu seinen Erinnerungen, zu den Dingen, die ihn quälen, die ihn interessieren oder ihn offen zum Lachen bringen. Mittels Flashbacks und mit ihm als alleinigen Erzähler wird sein Leben in chronologischer Reihenfolge von seiner Kindheit bis zu seinen letzten Tagen auf Mallorca geschildert. Dort traf er letzte Feinabstimmungen für die CD, die erst nach seinem Tod erscheinen sollte.

PACO DE LUCÍA - LA BÚSQUEDA, Spanien 2014, 93 min. OmU, R: Francisco Sánchez

HEUTEMo 15.02.Di 16.02.Mi 17.02.
11.00---

reservieren

MY NAME IS SALT

ab Do 11.02. um 19 Uhr
Die Wüste dehnt sich endlos aus – flach, grau, unerbittlich. Kein Baum, kein Grashalm, kein Stein. Eines aber gibt es im Überfluss: Salz. Salz ist überall, es liegt unter der ausgetrockneten, rissigen Erdoberfläche. Dies ist der Kleine Rann of Kutch, 5000 km² Salzwüste. Für acht Monate im Jahr kommen die Salzbauern hierher, um das Salz mühevoll aus dem glühenden Boden zu ziehen. Sie tun dies seit Generationen. Mit jedem Monsun werden die Salzfelder weggespült, und die Wüste verwandelt sich in Meer. Trotzdem kehren die Salzbauern jedes Jahr zurück, voller Stolz, das weißeste Salz der Erde zu produzieren.

Jahr für Jahr verlassen rund 40.000 Familien ihre Dörfer, um in diesem Ödland zu leben – ohne Wasser, ohne Elektrizität und ohne Infrastruktur.

Fasziniert von dem Thema hat Farida Pacha in der Salzwüste im Laufe eines ganzen Jahres unglaubliches Material sammeln können und daraus einen überwältigenden, geradezu meditativen Film gestaltet.

Indien 2015, 92 min., OmU, R: Farida Pacha

HEUTEMo 15.02.Di 16.02.Mi 17.02.
19.0019.00--

reservieren

JANIS: LITTLE GIRL BLUE

ab Do 11.02. um 20.45 Uhr
Janis Joplin war nicht nur eine der einflussreichsten Rockikonen der Welt und eine Göttin des Gesangs. Sie inspirierte auch eine ganze Generation und eroberte neues Terrain für weibliche Rocksängerinnen nach ihr. Neben all ihren turbulenten Liebesaffären und ihrer Drogensucht gab es eine Konstante: Sie war bis zu ihrem herzzerreißenden Tod im Alter von 27 Jahren komplett ihrer Musik ergeben. Janis erzählt ihr eigenes Leben durch die Briefe, die sie ihrer Familie, ihren Freunden und Liebhabern schrieb. Chan Marshall (Cat Power) leiht ihre raue Südstaaten-Stimme den Lesungen der schmerzhaft intimen Briefe von Janis im Film. Regisseurin Amy Berg sieht hinter Janis' Rock'n'Roll-Persönlichkeit und enthüllt die sanfte, vertrauensvolle, sensible, aber auch starke Frau hinter der Legende.

USA 2015, 107 min., OmU, R: Amy Berg

HEUTEMo 15.02.Di 16.02.Mi 17.02.
20.4520.4520.4520.45

reservieren

ARBEIT MACHT DAS LEBEN SÜSS, FAULHEIT STÄRKT DIE GLIEDER

am So 14.02. um 17 Uhr, ab Di 16.02. um 19 Uhr
Die Siebenbürger Sachsen leben in einer Zentralregion Rumäniens, die etwa so groß wie Bayern ist. Nach dem Sturz des Diktators Nicolae Ceausescu 1989 sind von den etwa 120.000 Sachsen nur noch ca. 10.000 in ihrer Heimat geblieben, vor allem die Älteren und Alleinstehenden. Ungefähr 30 dieser Menschen im Alter zwischen 60 und 90 Jahren leben zusammen in einem Altersheim in Hetzeldorf/Atel. Der einfühlsame Film beobachtet mit pfiffigem Witz, aufgenommen in klaren, schönen Bildern das Alltagsleben seiner Bewohner. Sie beackern 12 Hektar Land, kümmern sich um Kühe, Schafe und Hühner. Jeder tut das in seinem Tempo, jeder so lange und so gut er kann. Sie bekommen für ihre Arbeit etwas, was in Deutschland selten geworden ist: das Versprechen, in ihrer gewohnten Umgebung und in Würde alt werden zu können. Egal wie lange es dauert, egal, was es kostet. Sie werden im Altenheim gepflegt bis zum letzten Tag.

Deutschland 2014, 76 min., R: Claudia Funk

HEUTEMo 15.02.Di 16.02.Mi 17.02.
17.00-19.0019.00

reservieren

PACO DE LUCÍA - AUF TOUR

am So 21.02. um 11 Uhr im Matinee
Im Juni 2012 unternimmt der Gitarrist P. de L. eine 11-tägige Konzertreise durch Europa. Was als künstlerische Routinearbeit beginnt, entwickelt sich zu einer Reise ins Innere seiner Persönlichkeit, in seine Vergangenheit, seine Erinnerungen und zu Schlüsselerlebnissen, die dazu führten, dass er den Flamenco revolutionieren konnte. Ein Tag aus dieser Konzertreise, und zwar vom Morgengrauen bis zum Ende des Konzerts, wird beispielhaft herausgegriffen und bildet quasi das Skelett der Geschichte über einen der wichtigsten Musiker des 20. Jahrhunderts. Dabei folgt ihm der Zuschauer nicht nur physisch, er unternimmt praktisch eine Reise zu seiner Seele: zu seinen Erinnerungen, zu den Dingen, die ihn quälen, die ihn interessieren oder ihn offen zum Lachen bringen. Mittels Flashbacks und mit ihm als alleinigen Erzähler wird sein Leben in chronologischer Reihenfolge von seiner Kindheit bis zu seinen letzten Tagen auf Mallorca geschildert. Dort traf er letzte Feinabstimmungen für die CD, die erst nach seinem Tod erscheinen sollte.

PACO DE LUCÍA - LA BÚSQUEDA, Spanien 2014, 93 min. OmU, R: Francisco Sánchez


reservieren

HOLY COW

ab Do 18.02. um 19 Uhr am Sa 20.02. um 17 Uhr
Wie eine Kuh in einem abgelegenen Dorf in Aserbaidschan zu einer kleinen Revolution führt, davon erzählt Imam Hasanov in seinem zurückhaltenden, oft genau beobachteten Dokumentarfilm "Holy Cow." Mit seiner dezenten Herangehensweise gelingt es dem aserbaidschanischen Regisseur, interessante Einblicke in das traditionelle Leben zu geben.

Seit Jahren ist es der Traum des Vaters von drei kleinen Söhnen, sich und seiner Familie mit einer milchgebenden Kuh zu einem besseren Leben zu verhelfen. Ob seine Frau auch so begeistert von der Idee ist, für viel Geld ein Tier zu kaufen, mit dem sich die Rolle der Familie in der Dorfgemeinschaft ändern wird, ist etwas unklar. Begeistert scheint sie von dem Gedanken ebensowenig zu sein wie die Dorfältesten, zumal es nicht etwa eine einheimische Kuh, sondern eine "europäische" sein soll ..

Aserbaidschan 2015, 76 min., OmU, R: Imam Hasanov

Zusatzvorstellung am Sa 20.02. um 17 Uhr,
Regisseur Imam Hasanov ist anwesend


reservieren

WINTERGAST

ab Do 18.02. um 20.45 Uhr
Nach seinem erfolgreichen Einstieg ins Filmgeschäft kämpft ein Schweizer Nachwuchsregisseur über Jahre mit seinem nächsten Projekt. Als seine Geldsorgen wachsen, nimmt er einen Job als Tester von Jugendherbergen an, reist an trostlose Orte, macht aber auch Erfahrungen, die ihn neu inspirieren. Das in markantem Schwarz-weiß gefilmte Road Movie beschreibt einfühlsam und detailgenau die Lebenskrise des Protagonisten. Durch dessen Talent, sich vor der Drehbucharbeit zu drücken, entstehen höchst amüsante Episoden.

"Als melancholisches Roadmovie, Tragikomödie um eine Beziehung und ätzende Bestandesaufnahme schweizerischer Befindlichkeiten funktioniert der weitgehend improvisierte Film hervorragend, und in seinen Betrachtungen übers Filmemachen ist er so komisch wie genial." (Geri Krebs, NZZ 2015)

Schweiz 2015, 82 min., OmU, R: Andy Herzog, Matthias Günter, mit Andy Herzog, Katarina Schröter u.a.


reservieren

FILME aus/über AFRIKA

➜ ab Do 25.02. in der Filmgalerie
➜ auch passend EPIDO RE ab Mo 22.02. um 19 Uhr

EPIDO RE ist der erste Film Pasolinis, der in der Dritten Welt gedreht wurde. Die Architektur Marokkos und viele Komparsen bei Massenszenen wurden Teil der Poesie des Films. Die Musik nahm zu einem großen Teil Bezug auf afrikanische Rhythmen. ( Wikipedia ➜ lesen spenden )

EDIPO RE - BETT DER GEWALT

ab Mo 22.02. um 19 Uhr
Die Tragödie des Ödipus, der unwissend seinen Vater tötet, die Mutter zur Frau nimmt und nicht ruht, bis diese unbewußte Schuld ans Licht gebracht und gesühnt ist, in einer modernen Verfilmung: Von Sophokles ist nur die reine Handlung, kein einziges Textwort übernommen. Pasolini hat das mythische Geschehen in die zeitenfern-archaische Realität der Bauern und Handwerker des unterentwickelten italienischen Südens (aufgenommen in Marokko) verlegt und den antiken Stoff marxistisch zu aktualisieren versucht. Ein sehens- und diskussionswertes Experiment.

EDIPO RE, Italien/Marokko 1967, 99 min., OmU, R: Paolo Pasolini, mit Franco Citti, Silvana Mangano, Alida Valli u.a.


reservieren

CEMETERY OF SPLENDOUR

ab Mo 22.02. um 20.45 Uhr
In einer früheren Schule, jetzt als Klinik genutzt, liegen Soldaten, die an einer mysteriösen Schlafkrankheit leiden. Zwei Frauen, Jenjira und Keng, wachen mit besonderer Sorgfalt über die schlafenden Männer. Keng hat die Fähigkeit, Gedanken und Erinnerungen der Schlafenden zu lesen und mit ihren Angehörigen zu kommunizieren. Ärzte erkunden derweil Möglichkeiten mit Lichttherapie, die unruhigen Träume der Männer zu erleichtern. Als Jen bei einem Soldaten ein Notizbuch mit fremden Schriften und kryptischen Skizzen entdeckt, deutet einiges auf einen Zusammenhang zwischen dem rätselhaften Schlaf-Syndrom der Soldaten und dem mythischen alten Ort, der unterhalb der Klinik liegt, hin. Traumwandlerisch poetisch bewegt sich der neue Film des international ausgezeichneten, thailändischen Regisseurs Apichatpong Weerasethakul.

RAK TI KHON KAEN, Thailand 2015, 122 min., OmU, R: Apichatpong Weerasethakul, mit Jenjira Pongpas Widner, Banlop Lomloi u.a.


reservieren

PACO DE LUCÍA - AUF TOUR

am So 28.02. um 11 Uhr im Matinee
Im Juni 2012 unternimmt der Gitarrist P. de L. eine 11-tägige Konzertreise durch Europa. Was als künstlerische Routinearbeit beginnt, entwickelt sich zu einer Reise ins Innere seiner Persönlichkeit, in seine Vergangenheit, seine Erinnerungen und zu Schlüsselerlebnissen, die dazu führten, dass er den Flamenco revolutionieren konnte. Ein Tag aus dieser Konzertreise, und zwar vom Morgengrauen bis zum Ende des Konzerts, wird beispielhaft herausgegriffen und bildet quasi das Skelett der Geschichte über einen der wichtigsten Musiker des 20. Jahrhunderts. Dabei folgt ihm der Zuschauer nicht nur physisch, er unternimmt praktisch eine Reise zu seiner Seele: zu seinen Erinnerungen, zu den Dingen, die ihn quälen, die ihn interessieren oder ihn offen zum Lachen bringen. Mittels Flashbacks und mit ihm als alleinigen Erzähler wird sein Leben in chronologischer Reihenfolge von seiner Kindheit bis zu seinen letzten Tagen auf Mallorca geschildert. Dort traf er letzte Feinabstimmungen für die CD, die erst nach seinem Tod erscheinen sollte.

PACO DE LUCÍA - LA BÚSQUEDA, Spanien 2014, 93 min. OmU, R: Francisco Sánchez


reservieren

DARWINS ALPTRAUM

am Do 25.02. um 18.30 Uhr
Dokumentarfilm über das fatale Zusammenspiel von Ökonomie und Ökologie, das das Leben am Victoriasee in Tansania auf kurz oder lang zerstören wird. Das Ansiedeln von Barschen, die als Speisefisch nach Europa und Japan exportiert werden, und die damit einhergehende Industrie haben zwar kurzfristig Arbeitsplätze geschaffen und Devisen eingebracht, zerstören aber langfristig das ökologische Gleichgewicht des Binnengewässers sowie alte soziale Strukturen. Der Film zeigt diese Konsequenzen mit schonungsloser Offenheit und beschreibt differenziert die komplizierte Zusammenhänge zwischen so unterschiedlichen Dingen wie dem Fischfang, AIDS und Waffenschiebereien.

DARWIN'S NIGHTMARE, R: Hubert Sauper, 111 min., OmU


reservieren

TIMBUKTU

am Do 25.02. um 20.30 Uhr
Eine Gruppe islamistischer Rebellen besetzt die Oasenstadt Timbuktu in Mali und verhängt ein strenges fundamentalistisches Regelwerk. Anfangs nehmen die Einwohner die Dschihadisten nicht ernst, sondern führen ihr Leben wie gewohnt weiter, doch schon bald sehen sie sich mit der Scharia konfrontiert. Der lakonische Film fängt meisterhaft die wachsende Erschöpfung eines vormals toleranten und weltoffenen Gemeinwesens ein. Ausdrucksstarke Figuren tragen das bildmächtige tragische Geschehen, das die Frage nach der Rolle von Freiheit und Humanität stellt.

Frankreich/Mauretanien 2014, 96 min., OmU, R: Abderrahmane Sissako, mit Pino, Toulou Kiki, Abel Jafri u.a.


reservieren

KAIRO 678

am Fr 26.02. um 18.30 Uhr
Ein Jahr nach dem arabischen Frühling zeigt KAIRO 678 den gesellschaftlichen Umbruch in Ägypten aus der bisher nicht gezeigten Perspektive der Frauen.

KAIRO 678 bietet einen tiefen Einblick in die ägyptische Gesellschaft und wagt es, das tabuisierte Thema der sexuellen Belästigung aufzugreifen. Der Film erzählt von drei Frauen aus unterschiedlichen sozialen Schichten, die sich nicht länger mit männlichen Übergriffen abfinden wollen.

CAIRO 678, Ägypten 2010, 100 min., OmU, R: Mohamed Dihab, mit Nelly Karim, Bushra, Nahed El Sebai, Omar El Saedd u.a.


reservieren

GRIGRIS' GLÜCK

am Fr 26.02. + am So 28.02. um 20.30 Uhr
Ein junger Mann aus dem Tschad, der ein Holzbein nachzieht, verdient sich trotz seiner Behinderung ein kleines Zubrot als Tänzer in einem Nachtclub. Er verliebt sich eine Prostituierte, deren Zuhälter die Liaison mit Argwohn verfolgt, und lässt sich mit einem Gangster ein, für den er Benzin aus Burkina Faso schmuggeln soll. Ein beherztes, politisch engagiertes, dabei alles andere als hektisch inszeniertes Drama mit einem märchenhaft-utopischer Schluss.

GRIGRIS, Tschad 2014, 95 min., OmU, R: Mahamat- Saleh Haroun, mit Souleymane Démé , Anaïs Monory, Cyril Guei u.a.


reservieren

DER FLUSS WAR EINST EIN MENSCH

am Sa 27.02. um 18.30 + am Mo 29.02. um 20.30 Uhr
Ein deutscher Tourist bereist jenseits der ausgetretenen Pfade des Pauschaltourismus das Okavango-Delta in Botswana. Was als entspannter Urlaub beginnt, schlägt in der Begegnung mit einer unvertrauten Natur und Kultur in eine bedrohliche Grenzerfahrung um. Der mutige Film entwickelt eine radikale Fremdheitserfahrung als eindrucksvolles physisches Kino und magisch-realistische Beschwörung des (kolonialen) "Mythos Afrika". Viele verstörende Momente und "Leerstellen" machen ihn zu einer außergewöhnlichen Kinoerfahrung.

Deutschland 2011, 83 min., OmU, R: Jan Zabeil, mit Alexander Fehling, Sariqo Sakega u.a.


reservieren

BETI UND AMARE

am Sa 27.02. um 20.30 Uhr
Aus einer von Mussolinis Okkupationstruppen eingenommenen äthiopischen Stadt flieht eine junge Frau in die Abgeschiedenheit der Wüste. Dort droht sie, in die Fänge marodierender Milizionäre zu geraten, wird aber im letzten Moment von einem Wesen aus einer scheinbar anderen Welt gerettet.

"Beti und Amare" ist ein Film über die Gewalt gegen Frauen, wie sie in manchen Ländern Afrikas alltäglich ist, über Vergewaltigung und Tötung nicht nur als Waffe im Krieg, sondern als Recht, das sich Männer der verschiedenen gesellschaftlichen Schichten ungestraft herausnehmen. Beti ist eine dieser Frauen, eines dieser Opfer. Andy Sieges Film beleuchtet (und beantwortet) die Frage, wie Beti mit der Traumatisierung fertig zu werden versucht, wie sie das Erfahrene überlebt - und welche Rolle Amare, das Wesen aus einer scheinbar anderen Welt, dabei spielt.

D 2014, 94 min, OmU, R: Andy Siege, mit Hiwot Asres, Pascal Dawson u.a.


reservieren

PLATTLN IN UMTATA - MIT DER BIERMÖSL BLOSN IN AFRIKA

am So 28.02. um 18.30 Uhr
Die bayerische Musikkapelle "Biermösl Blosn" reist ins südliche Afrika, um mit dortigen Musikern zu musizieren. Der Film dokumentiert ihre Erlebnisse, die sich nicht nur auf einen witzig-kulturellen Dialog beschränken; auch kommt einiges über Apartheid, Sklaverei und Unterdrückung zur Sprache, und es wird die Entwicklung des afrikanischen Gumboot-Tanzes erklärt, der dem bayerischen Schuhplattler ähnlich ist. Ein unterhaltsamer Dokumentarfilm, der den ernsten Hintergrund nie aus den Augen verliert.

Deutschland 2006, 90 min., OmU, R: Peter Heller


reservieren

SÜSSES GIFT

am Mo 29.02. um 18.30 Uhr
50 Jahre Entwicklungshilfe und 600 Milliarden US-Dollar haben den afrikanischen Kontinent nicht vorwärts gebracht, sondern seine allumfassende Stagnation festgeschrieben. Anhand von drei Fallstudien aus Mali, Kenia und Tansania bilanziert der Dokumentarfilm hellsichtig die Gründe für die kontraproduktive Wirkung der Unterstützung aus dem Westen. Zu Wort kommen vor allem afrikanische Intellektuelle und Praktiker. Während viele Hilfsgelder in die Geberländer zurückfließen, verfallen die Nehmerländer in Lethargie. Peter Heller zeichnet intensiv ein desillusioniertes Afrika- Bild, verzichtet aber wohltuend auf holzschnittartige Patentlösungen.

Deutschland 2012, 92 min., R: Peter Heller


reservieren

TELL THE PRIME MINISTER

am Di 01.03. um 19 Uhr
Anhand eindrucksvoller Interviews und in Europa unbekannten Filmmaterials zeigt der Dokumentarfilm des japanischen Historikers und Soziologen Eiji Oguma die Anti-AKW-Proteste in Japan nach den Unfällen im Atomkraftwerk Fukushima Daiichi im März 2011. In den Interviews kommen der ehemalige Premierminister ebenso zu Wort wie ein ehemaliger Bewohner Fukushimas, politische Aktivisten, ein Wirtschaftsunternehmer oder einfache Angestellte. Der Film liefert damit einen tiefen Einblick in die Krise, die eine Demokratie in Zeiten der Atomkatastrophe ausgeliefert ist.

Anschließend findet ein Filmgespräch mit dem Regisseur statt.

Japan 2015, 109 min., japanisch mit englischen Untertiteln, Regie und Produktion: Eiji OGUMA


reservieren

CEMETERY OF SPLENDOUR

am Mi 02.03. um 19 Uhr
In einer früheren Schule, jetzt als Klinik genutzt, liegen Soldaten, die an einer mysteriösen Schlafkrankheit leiden. Zwei Frauen, Jenjira und Keng, wachen mit besonderer Sorgfalt über die schlafenden Männer. Keng hat die Fähigkeit, Gedanken und Erinnerungen der Schlafenden zu lesen und mit ihren Angehörigen zu kommunizieren. Ärzte erkunden derweil Möglichkeiten mit Lichttherapie, die unruhigen Träume der Männer zu erleichtern. Als Jen bei einem Soldaten ein Notizbuch mit fremden Schriften und kryptischen Skizzen entdeckt, deutet einiges auf einen Zusammenhang zwischen dem rätselhaften Schlaf-Syndrom der Soldaten und dem mythischen alten Ort, der unterhalb der Klinik liegt, hin. Traumwandlerisch poetisch bewegt sich der neue Film des international ausgezeichneten, thailändischen Regisseurs Apichatpong Weerasethakul.

RAK TI KHON KAEN, Thailand 2015, 122 min., OmU, R: Apichatpong Weerasethakul, mit Jenjira Pongpas Widner, Banlop Lomloi u.a.


reservieren

22. INTERNATIONALE KURZFILMWOCHE REGENSBURG

Vom Mi 09. bis Mi 16. März 2016 zeigen wir wieder die spannendsten Kurzfilme aller Genres. Zudem gibt es wieder zahlreiche Überraschungen!

SCHULKINOWOCHE Bayern 2016

Vom Mo 14. bis Fr 18. März 2016 haben Schulklassen aller Jahrgangsstufen und Schularten wieder die Gelegenheit, den Unterricht in den Kinosaal zu verlegen. Filmprogramme mit aktuellen Pro­duk­tionen, Dokumentarfilmen, Animationen und Filmklassikern bieten vielseitigen und lehrplan­rele­vanten Stoff zur filmischen Auseinandersetzung und Förderung der Filmkompetenz von Schülerinnen und Schülern. Unser aktuelles Programm bietet wieder einen bunten Mix aus verschiedenen Genres und Themen, regt zum Nachdenken und zur Diskussion an und verbessert das Sprachverständnis.

➜ Unser Programm zur SCHULKINOWOCHE Bayern 2016, hier ..

CinEScultura 2016

Nun schon zum neunten Mal findet das spanische Film- und Kul­tur­festival cinEScultura in Regensburg statt ..