IXCANUL – Träume am Fuß des Vulkans

ab Do 26.05. um 19 Uhr
Eine 17-Jährige vom Stamm der Kaqchiquel-Maya lebt im Hochland Guatemalas am Fuße eines aktiven Vulkans auf einer kleinen Kaffeeplantage, die ihrer Familie den Lebensunterhalt garantiert. Die junge Frau träumt von einer besseren Zukunft in den USA und lässt sich auf einen jungen Mann ein, mit dem sie flüchten will. Als sie von ihm schwanger wird, benutzt sie dies als Druckmittel auch gegenüber jenem jungen Mann, dem ihre Eltern sie zur Frau versprochen haben, was zu Konflikten führt. Ein betont ruhig, mit vielen aufmerksamen Blicken in die Alltagswelt sowie die indigene Kultur erzählter Spielfilm, eindrucksvoll gespielt von Laiendarstellerinnen und -darstellern. IXCANUL gewann den Silbernen Bären 2015.

IXCANUL, Guatemala 2015, 91 min., OmU (Maya-Cakchiquel/Spanisch), R: Jayro Bustamante, mit María Mercedes Coroy, María Telon, Manuel Atún u.a.

Do 26.05. HEUTE Sa 28.05.So 29.05.
19.0019.0019.0019.00

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M - Eine Stadt sucht einen Mörder

weiter ab Do 26.05. um 20.45 Uhr
Ein psychopathischer Kindermörder beunruhigt die Bevölkerung, narrt die Polizei und versetzt auch die Unterwelt in Aufregung. Während ein Kommissar dem Täter durch Indizien auf die Spur kommen will, sendet die Bettler- und Ganovenorganisation ihre Spitzel aus; in die Enge getrieben, flieht der Mörder in ein Sparkassengebäude, wo er von den Verbrechern gestellt wird. Erst in letzter Minute kann er vor dem Todesurteil eines makabren Unterwelttribunals bewahrt und der staatlichen Justiz übergeben werden.

Langs erster Tonfilm gehört zu den Meisterwerken des deutschen Vorkriegskinos. Verweise auf das gesellschaftliche Klima der Weimarer Republik am Vorabend des Nationalsozialismus sind augenfällig: Obrigkeit und Unterwelt erscheinen als gleichartige Organisationen, die den "Abartigen" im Namen des "gesunden Volksempfindens" gemeinsam zur Strecke bringen. Langs sarkastische Schilderungen von Menschenjagd und Massenhysterie sowie Peter Lorres geniale Interpretation des Mörders als Täter und Opfer zugleich wurden von den Nationalsozialisten später nicht ohne Grund als subversiv empfunden. (Quelle: Lexikon des internationalen Films)

D 1931, 111 min., R: Fritz Lang, mit Peter Lorre, Gustav Gründgens, Otto Wernicke, Theo Lingen, Inge Landgut u.a. restaurierte digitale Fassung

Do 26.05. HEUTE Sa 28.05.So 29.05.
20.4520.45--

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Chico & Rita

am Sa 28.05. um 20.45 Uhr, am So 29.05. um 12 Uhr
Chico ist ein junger kubanischer Pianist mit großen Träumen, Rita eine wunderschöne Sängerin mit einer außergewöhnlichen Stimme. Dieser Animationsfilm erzählt in der Tradition des Bolero von zwei Liebenden, die von Erfolg, Eifersucht und Verrat getrennt und von ihrer Sehnsucht wieder vereint werden, während die Musik ihrer Heimat den amerikanischen Jazz revolutioniert.

Europäischer Filmpreis 2011 in der Kategorie Bester Animationsfilm. 2012 für den Oscar nominiert.

E/GB 2010, min 94, OmdtU, Regie: Fernando Trueba, Javier Mariscal, Tono Errando

Do 26.05. HEUTE Sa 28.05.So 29.05.
--20.4512.00

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HEART OF A DOG

erneut ab So 29.05. um 20.45 Uhr
"Hallo, du kleiner Dummkopf - ich werde dich für immer lieben." So beginnt HEART OF A DOG, Laurie Andersons filmische Reise zu Liebe, Tod und Sprache. Laurie Anderson, weltberühmte multimediale Künstlerin, reflektiert in ihrem zweiten Film, einem sehr persönlichen Essay, über den Tod ihres Ehemannes Lou Reed, ihrer Mutter, ihres heißgeliebten Hundes und verwebt Kindheitserinnerungen,Videotagebücher und philosophisches Nachdenken über Datensammlungen, Überwachungskultur und die buddhistische Konzeption des Leben nachdem Tode und sie zollt zahlreichen Künstler, Autoren, Musikern und Philosophen, die sie zutiefst berührt und inspiriert haben, Tribut. "Man muss die Traurigkeit fühlen, ohne selbst traurig zu sein", sagt Laurie Anderson, frei nach ihrem Meditationslehrer Mingyur Rinpoche.

USA 2015, 75 min., OmU, R: Laurie Anderson, mit Jason Berg, Bob Currie, Dustin Guy Defa

Do 26.05. HEUTE Sa 28.05.So 29.05.
---20.45

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LANDSTÜCK

erneut am Mi 01.06. um 20 Uhr
Inmitten seiner Wahlheimat Uckermark reflektiert der Dokumentarist Volker Koepp über die Veränderungen der letzten 20 Jahre. Zärtlich lässt er als sanftmütiger Begleiter Menschen zu Wort kommen, die sich der Zerstörungswut der industriellen Moderne, den riesigen Tiermastanlagen, Golfplätzen, Windparks und Monokulturen entgegenstellen. Dabei hält der Film das Prinzip Solidarität als die gemeinsame Kraft der vermeintlich Schwachen hoch, die dazu beiträgt, ein Stück Kulturlandschaft für die Menschheit zu retten.

So ist "Landstück" ein durchaus polemischer Dokumentarfilm, gerichtet gegen die weltweit vernetzte Profitgier und den ihr innewohnenden Vertreibungs- und Vernichtungswahn.

Deutschland 2015, 122 min., R: Volker Koepp

Do 26.05. HEUTE Sa 28.05.So 29.05.
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MR. GAGA

ab Do 02.06. um 18.45 Uhr
Außergewöhnlicher Dokumentarfilm über den israelischen Choreografen Ohad Naharin und seine "Batsheva Dance Company". Die von Naharin geschaffene Bewegungssprache "Gaga" hat den Modern Dance revolutioniert; dabei geht es um das gemeinsame Erarbeiten eines freien Bewegungsraums, in dem es Platz für Leidenschaft, eruptive Energien, situative Extreme und die Lust des Moments gibt. Der Film kombiniert Biografisches mit hinreißenden Tanzsequenzen, wobei die fließende Kamera die tänzerischen Bewegungen unprätentiös ins Bild setzt. Getragen von großer Nähe und Bewunderung zum Protagonisten, teilt er Naharins trockenen Humor und verdichtet sich im Spiegel von dessen zerrissenem Leben zu einem Stück israelischer Zeitgeschichte.

Gaga hört sich ein bisschen an wie Dada; der kleine Wahnsinn steckt schon im Wort. Mit seiner Compagnie, der Batsheva Dance Company in Tel Aviv, bei der Naharin 1974 seine eigene Ausbildung begann, hat der Choreograf "Gaga" als eine neue Bewegungssprache entwickelt. Bekannte Muster werden aufgebrochen, Grenzen überschritten: Tanz wird nicht als Korsett oder komplexes Regelwerk begriffen, sondern als Befreiung, als Interaktion auf vielen Ebenen, als unmittelbare Ausdrucksform. Dada ohne Chaos. Jeder sollte tanzen, findet Naharin ..

Israel 2015, 100 min., OmU, R: Tomer Heyman


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A BIGGER SPLASH

ab Do 02.06. um 20.45 Uhr
Als Remake von Jacques Derays Klassiker »Der Swimmingpool« aus dem Jahr 1969 mit dem Titel von David Hockneys berühmtesten Gemälde aus dem Jahr 1967 scheint Luca Guadagninos vierter Spielfilm direkt in die Spiegelhallen der allgegenwärtigen Retrokultur zu führen.

Den Plot übernimmt die Neuverfilmung weitgehend vom Original: Marianne und Jean-Paul verbringen den Sommer im luxuriösen Anwesen von Freunden am Meer. Die meiste Zeit liegt das Paar am großen Pool im Garten der Villa. Überraschenderweise kommt Harry, ein alter Freund der beiden und ehemaliger Liebhaber von Marianne, mit seiner gerade volljährigen Tochter Penelope zu Besuch. Mit der Ruhe ist es fortan dahin. Alte emotionale Wunden brechen auf, sexuelle Begierden entflammen und führen zu Spannungen zwischen den vier. Die Hitze, viel freie Zeit und Alkohol tun ihr übriges. Am Ende liegt eine Leiche im Pool.

"Luca Guadagnino interessiert sich in seinem doppelbödigen Remake von Jacques Derays Film "Der Swimmingpool" (1969) weniger für den kriminalistischen Plot, den er nicht nur reduziert, sondern auch ironisiert. Stattdessen kreiert er in "A bigger splash" eine sinnlich enorm aufgeladene Atmosphäre aus Sommerhitze, nackten Körpern und leidenschaftlichem Begehren. Ein Hauch von Unwirklichkeit und lauernder Konflikte liegt über der schwülen, vordergründig unbeschwerten Szenerie, in der sich der Widerhall einer verklärten, aber ungelösten Vergangenheit mitsamt ihren verlorenen Utopien einnistet." ( filmgazette )

Do + Fr deutsche Fassung
Sa bis Mi OmU

Italien / Frankreich 2015, 124 min., R: Luca Guadagnino, mit Ralph Fiennes, Dakota Johnson, Matthias Schoenaerts, Tilda Swinton, Aurore Clément u.a.


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RABBI WOLFF

erbeut ab Di 07.06. um 19 Uhr
William Wolff ist Ende 80 und der wohl ungewöhnlichste Rabbiner der Welt. Der kleine Mann mit Hut wurde in Berlin geboren, hat einen britischen Pass und wohnt in einem Häuschen in der Nähe von London. Immer Mitte der Woche fliegt er nach Hamburg, steigt dort in den Zug und pendelt zu seinen Jüdischen Gemeinden nach Schwerin und Rostock. Samstags nach dem Gottesdienst geht es zurück nach London – es sei denn, er ist bei Verwandten in Jerusalem, auf Fastenkur in Bad Pyrmont oder beim Pferderennen in Ascot. Denn das Leben muss vor allem Spaß machen, findet Willy Wolff.

Mit seiner unkonventionellen Art und seinem herzhaften Lachen begeisterte der Landesrabbiner von Mecklenburg-Vorpommern die Zuschauer bereits in Britta Wauers Publikumshit "Im Himmel, unter der Erde"(2011), einem Dokumentarfilm über den Jüdischen Friedhof Berlin-Weißensee. Wauers neuer Film zeigt nun den turbulenten Alltag von Willy Wolff und beleuchtet seine bewegte Vergangenheit: Bevor er Rabbiner wurde, war er politischer Korrespondent in London; als Kind floh er mit seiner Familie aus Nazideutschland.

Rabbi Wolff ist nicht nur das Porträt einer faszinierenden Persönlichkeit – eines tief religiösen Menschen, der sich voller Lebensfreude über Konventionen hinwegsetzt. Der Film führt auch auf mitreißende Weise in die Welt des Judentums ein und präsentiert uns einen ganz besonderen deutschen Lebenslauf.

Deutschland, 90 min., R: Britta Wauer


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CHAMISSOS SCHATTEN

am Do 09.06. + am 11.06. um 19 Uhr
Ulrike Ottinger hat sich auf die Spuren berühmter Seefahrer und Naturforscher begeben. Im Jahr 2014 reiste sie drei Monate quer durch das Beringmeer. In ihrem beinahe zwölfstündigen Dokumentarfilm Chamissos Schatten setzt sie ihre eigenen Beobachtungen zu denen ihrer Vorgänger in Beziehung. Im zweiten Teil des zweiten Kapitels Tschukotka und die Wrangelinsel trifft sie auf Rentierhirten und fährt entlang der Küste bis in den kargen Norden.

Dort, zwischen Sibirien, Kamtschatka und Alaska, liegt jenes raue Randmeer des Pazifik, das den Namen des Marineoffiziers Vitus Bering trägt. Ulrike Ottinger fängt die schroffe Landschaft dieser Breiten ein, die den Namensgeber Mitte des 18. Jahrhunderts auf einer Expedition das Leben kosteten, und das Publikum spürt, dass der harte Winter, der Berings Mannschaft vor über 200 Jahren zusetzte, die Menschen auch heute noch fordert.

Erneut gelingen Ulrike Ottinger bewegende Aufnahmen von Mensch und Natur. Ganz im Norden auf der Wrangelinsel herrscht ein Klima, das nur Zwergsträucher, Moose und Polsterpflanzen gedeihen lässt. Und die wenigen Menschen schützen ihre Häuser mit Gittern vor neugierigen Polarbären….

Deutschland 2014-2016, Buch, Regie, Kamera: Ulrike Ottinger, Kapitel 2 – Teil 2: Tschukotka und die Wrangelinsel, 153 Min.Sprecher: Burghart Klaußner (Georg Wilhelm Steller), Hanns Zischler (Adelbert von Chamisso), Thomas Thieme (James Cook), Ulrike Ottinger


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DREIVIERTEL

am Fr 10.06. um 20 Uhr
Die Kurzfilme von Maike Höhne: Auf den ersten Blick zart, unaufgeregt und voller Poesie entfalten sie schonungslos die aus Phantasmen bestehende Welt ihrer Protagonisten, wie in einem schönen Rausch. Aus der kleinen Form heraus ist nun ihr Debütfilm mit dem Titel ¾ entstanden: Sabine und Michael, um die 40, Freiberufler, leben in Hamburg Altona. Er hat einen Sohn aus einer früheren Beziehung, sie ist schwanger und heult abends vor dem Fernseher. Michael trägt die Launen mit Gelassenheit und pflegt seine Graspflanzen. Als Sabine das Kind im 3. Monat verliert, bröckelt der Alltag. Sie findet einen Geliebten und ihm fehlen die Worte. Die Schonungslosigkeit dieser mit großer Sorgfalt und Liebe zum Detail entstandenen Bilder liegt auch hier in der Alltäglichkeit des Dramatischen.

Maike Mia Höhne ist am 10.06. bei uns zu Gast und stellt sich gerne den Zuschauerfragen.

D 2015, 80 min., R: Maike Mia Höhne, mit Helene Grass, Anneke Kim Sarnau, Stephan Szász u.a.


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HERBERT

ab So 12.06. um 20 Uhr
Ein ehemaliger Boxer, der sich als Türsteher und Geldeintreiber durchs Leben bringt, erkrankt an einem unheilbaren Nervenleiden. Angesichts seines rapiden Verfalls verspürt der hartgesottene Egomane den Wunsch, sich mit seiner Tochter auszusöhnen und einen Kontakt zu seiner Enkelin zu finden. In beinahe dokumentarischer Manier zeichnet das mutige Drama den Niedergang eines einsamen Kolosses nach, der auf dem Weg in den Tod seine Emotionen nicht mehr verdrängen kann. Ein erschütternder Film mit einem überragenden Hauptdarsteller, der in seiner erzählerischen Konsequenz an Fassbinders "Berlin Alexanderplatz" heranreicht.

Regisseur Thomas Stuber hat sich für das Drehbuch seines ersten Langfilms die Unterstützung des Schriftstellers Clemens Meyer geholt, dessen Kurzgeschichte am Anfang der Zusammenarbeit stand.

D 2015, 109 min., R: Thomas Stuber, mit Peter Kurth, Lina Wendel, Lena Lauzemis, Reiner Schöne u.a.


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AKT

ab Do 16.06. um 18.45 Uhr
"Auf dass man tausend Jahr, nachdem wir starben, sehe, wie schön Ihr wart..." ( Michelangelo )

Mario Schneider portraitiert in AKT vier verschiedene Personen, die zumindest eines verbindet: Sie sind Aktmodelle und stellen ihre Körper in den Dienst der Kunst. Sie tauchen aus der Schnelllebigkeit unserer Welt ab und nackt in der Mitte eines stillen Raumes wieder auf, in einer Pose verharrend, für Minuten und Stunden, und so wird jeder Protagonist selbst zu einer lebenden Skulptur. Hier beginnt eine Beziehung, die schon viele Male Stoff für Filmgeschichten gewesen ist: das Aktmodell und sein Betrachter, der in diesem Falle sowohl der Maler als auch der Kinozuschauer ist. Ein uns unbekannter Mensch wird zur Projektionsfläche, und wir fragen uns: Wer ist dieser Mensch? Wie ist er? Was für ein Leben führt er? Noch bleibt das Modell ein unergründliches Rätsel.

AKT - 4 Leben ein Akt Deutschland 2015, 104 min., R: Mario Schneider


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HAPPY HOUR

ab Do 16.06. um 20.45 Uhr
Ein von seiner Frau verlassener Mittvierziger fährt mit zwei Jugendfreunden für einige Tage ins winterliche Irland, um beim Angeln und bei viel Guinness- Bier Abstand zu suchen. Bald aber mischen zwischen in die Krisensituation alte Rivalitäten, Selbstmitleid und Wutausbrüche, wobei die erhabene Ruhe der irischen Naturlandschaft die Kontrapunkte in der emotionalen Achterbahnfahrt setzt. Ein melancholisches, mit großer Liebe zu den Figuren sowie auch zu den spielfreudigen Darstellern inszeniertes Protokoll des Älterwerdens, getragen von mildem Spott. Vor allem glänzt der Film als klug austariertes Kleinod der Komplikationen, die der Ausbruch aus Gewohnheiten mit sich bringt.

"Es geht um unsere Unvollkommenheit, darum, dass wir nicht aus unserer Haut rauskönnen, und dass wir es trotzdem versuchen. Dass wir als Mitte 40-jährige die gleichen Rollen spielen wie als Teenager und das Leben doch weitergeht. Eben unvollkommen." ( Franz Müller )

Deutschland 2015, 95 min., R: Franz Müller, mit Alexander Hörbe, Simon Licht, Mehdi Nebbou, Daniela Lebang u.a.


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ALPHAVILLE - LEMMY CAUTION GEGEN ALPHA 60

ab Mo 20.06. um 19 Uhr
Der intergalaktische Agent Lemmy Caution (Eddie Constantine) wird auf den Planeten Alphaville entsendet. Dort nimmt er den Kampf mit dem Computer Alphaville 60 auf. Dessen Schöpfer hat mit Hilfe des Computers die Menschen auf dem Planeten versklavt. Ein Klassiker, den wir anlässlich von DEAR EDDIE (z.Zt. im Stadttheater Regensburg) gerne ergänzend zeigen.

Alphaville, une étrange aventure de Lemmy Caution, Frankreich / Italien 1965, 95 min., OmU, R: Jean-Luc Godard, mit Eddie Constantine, Anna Karina u.a.


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FILMREIHE FILMISCHES PHILOSOPHIEREN

Die Filmreihe ist ein Forum, das besondere Filme als Medium der Reflexion und Diskussion philosophischer und gesellschaftlicher Fragen behandelt. Nach dem Film findet ein Kurzvortrag zum Thema statt, anschließend eine offene Diskussionsrunde mit dem Publikum ..

➜ Im Juni: am Mi 22.06. HER

HER

Filmisches Philosophieren am Mi 22.06. um 19.30 Uhr
Die 22. Veranstaltung in der Reihe Filmisches Philosophieren, die der AK Film zusammen mit dem Institut für Philosophie der Universität Regensburg veranstaltet.

An den Film schließt ein Kurzvortrag von PD Dr. Michael Kühler zum Thema künstlichen Intelligenz an sowie eine offene Diskussionsrunde mit dem Publikum in entspannter Atmo­sphäre. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

USA 2013, 126 min.,R: Spike Jonze, mit Scarlett Johansson, Joaquin Phoenix, Olivia Wilde, Amy Adams, Rooney Mara u.a.


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WIE DIE ANDEREN

ab Do 23.06. um 19 Uhr
WIE DIE ANDEREN portraitiert den Arbeitsalltag einer Kinder- und Jugendpsychiatrie nahe Wien als permanenten Balanceakt zwischen Behutsamkeit und Druck, Routine und Improvisation. Prägnante Beobachtungen im Direct Cinema-Modus verdichten sich zur berührenden, beunruhigenden Befragung einer Institution und ihrer gesellschaftlichen Funktion: Welche Hilfe kann die Klinik in der kurzen Zeit leisten, bis die Kinder und Jugendlichen wieder in ihren Alltag zurückkehren?

Österreich 2015, 94 min., R: Constantin Wulff


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EIN NEUES LEBEN

ab Do 23.06. um 20.45 Uhr
Salento, Süditalien: Die eigene kleine Textilfabrik muss schließen, das Wohnhaus wird verkauft, eine Drei-Generationen-Familie kämpft um ihre Existenz. Nachdem ihr Bruder emigriert ist, sucht die energische Adele nach Auswegen. Ihre Schwester denkt nur daran, Schauspielerin zu werden, die halbwüchsige Tochter reagiert aggressiv, nur die Großmutter nimmt die Schicksalsschläge gelassen hin. Alles scheint verloren, auch das menschliche Miteinander. Die einzige Möglichkeit, das tägliche Überleben zu sichern, liegt in der Feldarbeit und der Rückkehr zu einfachen Tauschgeschäften. Und genau das ist der Beginn eines Weges, auf dem die vier Frauen das Leben und vor allem ihre Zuneigung zueinander ganz neu erfahren.

Liebevoll und authentisch erzählt Edoardo Winspeare eine Geschichte, die zugleich die Wirtschaftskrise und die Identität einer Region skizziert. Durch Toleranz, Solidarität und Selbstständigkeit finden die Frauen Lösungen, um sich der Übermacht der globalen Wirtschaft nicht beugen zu müssen.

In grazia di Dio, Italien 2014, 117 min., OmU, R: Edoardo Winspeare, mit Celeste Casciaro, Laura Lichetta, Gustavo Caputo, Anna Boccadamo, Barbara de Matteis u.a.


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BRITFILMS 2016

Das BRITISH SCHOOL FILM FESTIVAL ist eine Schulfilmreihe der AG KINO–GILDE, des Verbandes der Programmkinos und Filmkunsttheater Deutschlands. Sieben englischsprachige Filme touren ein Schuljahr lang durch die deutschen Kinos und werden von den Kinobetreibern in Schulvorführungen für Kinder im Alter von 8-18 Jahren eingesetzt. Die Vorführungen können direkt in den teilnehmenden Kinos gebucht werden. Alle Filme werden im englischsprachigen Original gezeigt. In den meisten Fällen können Lehrer zwischen der deutsch untertitelten und der Originalfassung wählen.

➜ im Juni 2016 in der Filmgalerie

34. REGENSBURGER STUMMFILMWOCHE 2016

Do 04. bis So 14. August 2016
➜ im MuseumsCafé - Klosterhof des Historischen Museums,
➜ bei Regen im Leeren Beutel.

Kenner wissen, dass ein Stummfilmabend mehr ist als Kino oder Konzert: Jede Vorstellung wird von hochkarätigen Musikern begleitet, die für diesen Anlass neue Musiken schaffen. Jedes Filmkonzert erweckt die Bilder aus den '10er und '20er Jahren zu frischem Leben und macht die Live-Vorstellungen noch heute zu einem Erlebnis - ein kulturell-sommerlicher Hochgenuss für Auge und Ohr im Ambiente des MuseumsCafés im Klosterhof des Historischen Museums ..