STILL THE WATER

ab Do 30.07. um 20 Uhr
Erzählt wird die Geschichte der zärtlichen Annäherung zweier junger Menschen und ihrer persönlichen Familiendramen: der introvertierte Kaito kommt nicht über die Trennung seiner Eltern hinweg. Seine Freund­in Kyoko muss sich mit dem nahenden Tod ihrer schwer kranken Mutter auseinandersetzen. Es geht in diesem Film um den ewigen Konflikt zwischen Tradition und Moderne in Japan, aber auch um die ganz großen Themen und Zyklen des Lebens: Leben, Liebe, Tod und Wieder­geburt. STILL THE WATER ist ein Film über das Zerbrechliche und das Mächtige im Leben, eine zarte Liebesgeschichte und gleich­zeitig ein bewegender Film über die großen Zyklen des Lebens - und das, was so viel Kraft hat, dass es einem gefährlich werden kann wie ein Sturm, das Meer und die Liebe. "Ich wünsche mir, dass den Zu­schau­ern des Films klar wird, dass wir Menschen nicht der Nabel der Welt sind. Wir sind nur ein kleiner Teil eines großen Kreislaufes .." (Naomi Kawase)

FUTATSUMO NO MADO, Japan 2014, 119 min., OmU, R: Naomi Kawase, mit Nijiro Murakami, Jun Yoshinaga, Miyuki Matsuda u.a.

 HEUTE Fr 31.07.Sa 01.08.So 02.08.
20.0020.0020.0020.00

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33. REGENSBURGER STUMMFILMWOCHE 2015

➜ Do 06., Fr 07., Sa 08. August und Do 13., Fr 14., Sa 15. August 2015 im MuseumsCafé - Klosterhof des Historischen Museums, bei Regen im Leeren Beutel.

Kenner wissen, dass ein Stummfilmabend mehr ist als Kino oder Konzert: Jede Vorstellung wird von hochkarätigen Musikern begleitet, die für diesen Anlass neue Musiken schaffen. Jedes Filmkonzert erweckt die Bilder aus den '10er und '20er Jahren zu frischem Leben und macht die Live-Vorstel­lun­gen noch heute zu einem Erlebnis - ein kulturell-sommerlicher Hochgenuss für Auge UND Ohr im Ambiente des MuseumsCafés im Klosterhof des Historischen Museums ..

➜ 06.08. DER GROSSE SPRUNG
➜ 07.08. DR. MABUSE - DER SPIELER
➜ 08.08. LUDWIG DER ZWEITE

➜ 13.08. TAGEBUCH EINER VERLORENEN
➜ 14.08. THE LODGER
➜ 15.08. SUNRISE

➜ das Programmheft zur Stummfilmwoche 2015 pdf (7,1 MB)
➜ die Programmübersicht zur Stummfilmwoche 2015 pdf (177 KB)

Nutzen Sie die hervorragende Anbindung des Historischen Museums an den ÖPNV. Bequem, ohne Stress und Parkplatzsuche. Sie erreichen die Haltestelle Dachauplatz mit den RVV-Linien:
1, 2A, 2B, 3, 5, 6, 8, 9,10, 11, 12, 13, C1.

DER GROSSE SPRUNG

am Do 06.08. um 20.45 Uhr
In den Bergen ausspannen, "klettern und ein bisschen heiraten" – das verschreibt ein Arzt einem hypochondrischen Berliner Millionenerben. Prompt verliebt er sich in Leni Riefenstahl und misst sich im Skirennen mit Luis Trenker. Anlass für herrlich lustige Szenen, gleichzeitig ein Meilenstein der Filmtechnik: sechs Kameramänner fangen die rasanten Pistenschwünge ein. Die Musik orientiert sich am verschollenen Ori­gi­nal von Werner Richard Heymann.

Einführung: Elisabeth Trautwein-Heymann, Tochter des Komponisten
Live-Musik: Tal Balshai & Stella Maria Adorf (Piano & Gesang)

Arnold Fanck, D 1927, 107 Minuten, restaurierte Fassung, 35 mm
Drehbuch: Arnold Fanck, Kamera: Sepp Allgeier, Hans Schneeberger, Albert Benitz, Richard Angst, Kurt Neubert, Charles Métain, Bauten: Erich Czerwonski, Originalmusik: Werner Richard Heymann, Restaurierung: Friedrich-Wilhelm-Murnau Stiftung,
DarstellerInnen: Luis Trenker, Leni Riefenstahl, Hans Schneeberger, Paul Graetz u.a.
Kopie: Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung, Wiesbaden
Photo: Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung, Wiesbaden

➜ im Museumscafé (Klosterhof des Historischen Museums, Dachauplatz 4)
➜ bei Regen im Leeren Beutel


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DR. MABUSE, DER SPIELER. ERSTER TEIL: DER GROSSE SPIELER. EIN BILD DER ZEIT

am Fr 07.08. um 20.45 Uhr
Dr. Mabuse ist DER Bösewicht des deutschen Kinos. Er ist skrupellos, er hypnotisiert und verwandelt sich, manipuliert Menschen und Börsen­kurse. Wir Zuschauer heute sehen eine spannende Kriminalgeschichte mit Elementen, die später in James-Bond-Filmen wieder auftauchen. Fritz Lang zeigt uns zudem die dunklen Seiten der Weimarer Republik: die Dekadenz, den Rausch, die Unsicherheit, das Streben nach Welt­herr­schaft, die Gesellschaft am Abgrund.

Live-Musik: Rainer J. Hofmann (Multiinstrumentalist, Regensburg)

Fritz Lang, D 1922, 155 Minuten, 35 mm
Drehbuch: Thea von Harbou (nach dem Roman von Norbert Jacques), Kamera: Carl Hoffmann, Bauten: Otto Hunte, Erich Kettelhut, Karl Vollbrecht (Assistenz), Produzent: Erich Pommer,
DarstellerInnen: Rudolf Klein-Rogge, Bernhard Goetzke, Alfred Abel, Aud Egede-Nissen, Julius Falkenstein u.a..
Kopie: Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung, Wiesbaden
Photos: Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung

➜ im Museumscafé (Klosterhof des Historischen Museums, Dachauplatz 4)
➜ bei Regen im Leeren Beutel


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LUDWIG II., KÖNIG VON BAYERN. SCHICKSAL EINES UNGLÜCKLICHEN MENSCHEN.

am Sa 08.08. um 20.45 Uhr
Die letzten Jahre von Ludwig II. stehen im Zentrum des Films – der Rückzug von der Welt, die Einsamkeit in seinen riesigen menschenleeren Schlössern, der schleichende Wahnsinn, die Melancholie. In Bayern kam es zu massiven Protesten von staatlicher Seite und von rechten Ver­bän­den. Offenbar hat Wilhelm Dieterle, Regisseur und Hauptdarsteller, einen Nerv getroffen – seine Darstellung des "Märchenkönigs" geht unter die Haut.

Live-Musik: Rainer J. Hofmann (Multiinstrumentalist, Regensburg)

Wilhelm Dieterle, D 1929/1930, 133 Minuten, restaurierte Fassung, DVD
Drehbuch: Wilhelm Dieterle, Charlotte Hagenbruch, Lajos Biro, Kamera: Charles J. Stumar, Produktionsleitung: Joe Pasternak, Bauten: Ernst Stern, Erich Grave,
DarstellerInnen: Wilhelm Dieterle, Rina Marsa, Theodor Loos, Trude von Molo, Max Schreck, Hans Heinz von Twardowski u.a.
Kopie: Filmmuseum München
Photos: Deutsche Kinemathek

➜ im Museumscafé (Klosterhof des Historischen Museums, Dachauplatz 4)
➜ bei Regen im Leeren Beutel


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LAS INSOLADAS - SONNENSTICHE

weiter ab So 09.08. um 20 Uhr
Buenos Aires, 1995. Auf dem Dach eines Apartmentgebäudes inmitten der argentinischen Hauptstadt treffen sich sechs Freundinnen kurz nach Weihnachten zum Sonnenbaden Am Abend wird ein Salsa-Wettbewerb stattfinden, den das Sextett unbedingt gewinnen will. Und um möglichst attraktiv zu wirken soll nun noch einmal Sonne getankt werden. Auch wenn die Temperaturen im Lauf des Tages auf über 40 Grad steigen, verlassen die Freundinnen nur selten die Sonne, ziehen von Vordach zu Vordach, immer der Sonne nach und sinnieren dabei mal auf alberne, mal auf ernsthafte Weise über das Leben. Nach und nach kristallisiert sich ein Wunsch heraus: Einmal aus dem Alltagstrott auszubrechen, einmal einen richtigen Urlaub unter Palmen, an einem weißen, paradiesischen Sand­strand zu verbringen, kurz gesagt: Einmal nach Kuba zu reisen ..

Argentinien 2014, 102 min., OmU, R: Gustavo Taretto ("Medianeras"), mit Carla Peterson, Elisa Carricajo, Marina Bellati, Luisana Lopilato, Violeta Urtizberea, Maricel Álvare u.a.


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TAGEBUCH EINER VERLORENEN

am Do 13.08. um 20.45 Uhr
Zur Verlorenen wird die junge naive Thymian durch die Gewalt der Menschen um sie herum – den Gehilfen des Vaters, der sie verführt, der Familie, die sie wegen ihres unehelichen Kindes verstößt, den Aufsehern im Heim für gefallene Mädchen – bis sie im Bordell landet. Regisseur G.W. Pabst setzt nicht auf Effekte, sondern konzentriert sich voll auf Louise Brooks, das Girl mit dem Bubikopf und den großen Augen, deren "Mischung aus Amoralität und Unschuld einzigartig war".

Live-Musik: Das Aljoscha-Zimmermann-Ensemble (München): Sabrina Zimmermann (Violine) und Mark Pogolski (Klavier)

Georg Wilhelm Pabst, D 1929, 113 Minuten, restaurierte Fassung, 35 mm
Buch: Rudolf Leonhardt (nach dem gleichnamigen Roman von Margarete Böhme), Kamera: Sepp Allgeier, Schnitt: Elfriede Böttrich, Produzent: G.W. Pabst, Bauten: Ernö Metzner, Emil Hasler,
DarstellerInnen: Louise Brooks, Fritz Rasp, Josef Rovenský, Vera Pawlowa, Kurt Gerron u.a.
Kopie: Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung, Wiesbaden
Photos: Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung

➜ im Museumscafé (Klosterhof des Historischen Museums, Dachauplatz 4)
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THE LODGER - A STORY OF THE LONDON FOG

am Fr 14.08. um 20.45 Uhr
Der erste "richtige" Hitchcock und sein Durchbruch. Er verfilmt den Roman "Jack the Ripper": Mehrere junge blonde Frauen wurden ermordet – und an die Tür der Familie Banting tritt aus dem dichten Londoner Nebel ein unheimlicher Mann und zieht als Untermieter ein. Hitchcocks Handschrift ist schon klar zu erkennen: Suspense, Blondinen, über­mäch­tige Mutter, Schattenspiele, ein unschuldiger (?) Held. Letzterer ist Ivor Novello, das britische Pendant von Rudolf Valentino und Star-Entertainer der Zeit.

Live-Musik: Bertl Wenzl, Markus Stark & Rainer Hofmann (Multiinstrumentalisten, Regensburg)

Alfred Hitchcock, UK 1926, 92 Minuten, Der Mieter, restaurierte und viragierte Fassung, 35 mm (englische Zwischentitel)
Buch: Eliot Stannard (nach dem Roman "Jack the Ripper" von Marie Belloc Lowndes), Kamera: Baron Gaetano di Ventimiglia,
DarstellerInnen: Ivor Novello, June, Malcolm Keen, Marie Ault, Arthur Chesney
Kopie: BFI British Film Institute, London
Restoration Credits: A restoration by the BFI National Archive in association with ITV Studios Global Entertainment, Network Releasing and Park Circus Films. Principal restoration funding provided by The Hollywood Foreign Press Association and The Film Foundation, and Simon W Hessel. Additional funding provided by British Board of Film Classification, Deluxe 142, Shivendra Singh Dungarpur, and Ian & Beth Mill.
Film images: The Lodger

➜ im Museumscafé (Klosterhof des Historischen Museums, Dachauplatz 4)
➜ bei Regen im Leeren Beutel


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SUNRISE - A SONG OF TWO HUMANS

am Sa 15.08. um 20.45 Uhr
SUNRISE taucht regelmäßig weit oben auf den Listen der besten Filme aller Zeiten auf. Der Regisseur von Nosferatu setzt auch in seinem US-Debut ganz auf die Kraft seiner Bilder: „Licht und Bewegung sind für Murnau in diesem Film grundlegend. Bewegtes Licht, lichte Bewegung fließt über alles“ (Lotte Eisner). Ein heißer Sommer auf dem Land. Der Mann wird von einer Femme Fatale aus der Stadt verführt. Ihr Glamour und die Lichter der Großstadt locken ihn von seiner Familie weg. Wie weit wird er gehen?

Live-Musik: Das Aljoscha-Zimmermann-Ensemble (München): Sabrina Zimmermann (Violine) und Mark Pogolski (Klavier)

Friedrich Wilhelm Murnau, USA 1927, Sonnenaufgang – Lied von zwei Menschen, 91 Minuten, 35 mm, (wenige Zwischentitel, auf Englisch)
Drehbuch: Carl Mayer, Kamera: Charles Rosher, Karl Struss, Bauten: Rochus Gliese,
DarstellerInnen: George O‘Brien, Janet Gaynor, Margaret Livingstone, Bodil Rosin u.a.
Kopie: Deutsches Filminstitut, Wiesbaden
Rechte: Hollywood Classics
Photos: Deutsches Filminstitut, Wiesbaden

➜ im Museumscafé (Klosterhof des Historischen Museums, Dachauplatz 4)
➜ bei Regen im Leeren Beutel


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QUEER-STREIFEN 2015

Do 05. bis Mi 11. November 2015 ➜ filmgalerie im Leeren Beutel