WHITNEY – CAN I BE ME

Dokumentarfilm von Nick Broomfield u.a. / GB/US 2017 / 104 min / O.m.dt.U / Erstaufführung

Whitney Houston war ein gesangliches Ausnahmetalent, sie war wunderschön und immens erfolgreich – und doch starb sie schon mit 48 Jahren an einer Überdosis. Alleine, in einer Hotel-Badewanne. Warum richtet sich ein Weltstar so zugrunde?

Dokumentarfilmer Nick Broomfield und Musikvideo-Regisseur Rudi Dolezal nähern sich mithilfe noch nie gezeigter Aufnahmen einer Frau, die extrem vielen Zwängen ausgesetzt war. Sie war für Millionen ein Star, doch für ihr wirkliches Ich, ihre eigenen Bedürfnisse und Sehnsüchte blieb zeitlebens kein Platz.

Ein wirklich bewegender Dokumentarfilm. — NDR

ab Do 27.07. um 19:45 Uhr OmU

Do 27.07.

19:45

Fr 28.07.

19:45

Sa 29.07.

19:45

So 30.07.

19:45

Mo 31.07.

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Di 01.08.

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Mi 02.08.

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MOONLIGHT

Spielfilm von Barry Jenkins / US 2016 / 111 min / O.m.dt.U / mit Mahershala Ali, Naomie Harris, Janelle Monáe

Die Geschichte des jungen Chiron, der in Miami fernab jeglichen Glamours aufwächst. Wir sehen ihn, von der Kindheit bis ins Erwachsenenalter, in entscheidenden Momenten seines Lebens, in denen er sich selbst entdeckt, für seinen Platz in der Welt kämpft, seine große Liebe findet und wieder verliert. Mit drei Oscars® – einschließlich dem für den 'Besten Film – sowie über 170 weiteren Auszeichnungen ist MOONLIGHT der meistumjubelte Film des Jahres. Regisseur Jenkins: "Kino hat die Kraft, uns zu zeigen, was uns alle zu Menschen macht."

Ein Meisterwerk. Wir verlassen das Kino als andere Menschen. — Rolling Stone

Dieser Film ist der Grund, weshalb wir ins Kino gehen. — Time Out

Mit Vortrag und Publikumsgespräch
Zu Gast: Dr. Katharina Gerund (Amerikanistik, Universität Erlangen-Nürnberg)

am Mo 31.07. um 20 Uhr OmU

Do 27.07.

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Fr 28.07.

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Sa 29.07.

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So 30.07.

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Mo 31.07.

20:00

Di 01.08.

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Mi 02.08.

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LOVING

Spielfilm von Jeff Nichols / US 2016 / 124 min / FSK 6 / O.m.dt.U / mit: Ruth Negga, Joel Edgerton, Michael Shannon, Marton Csokas, Nick Kroll u.v.a.

Der Süden der USA in den 1950ern. Richard Loving und Mildred Jeter sind sehr ineinander verliebt. Doch Mildreds Hautfarbe macht eine Liebesbeziehung unmöglich. In den Augen der anderen Weißen gehören die beiden nicht zusammen, unabhängig von der starken Zuneigung, die sie füreinander empfinden. Eine Ehe zwischen schwarz und weiß ist in ihrer Heimat Virginia verboten, also reist das Paar in das liberalere Washington DC. Durch eine Hochzeit wollen sie allen zeigen, dass sie für immer zusammengehören, auch offiziell. Doch die Freude währt nur kurz. Nach ihrer Rückkehr werden sie für ihre Tat mit Feindseligkeit und Hass bestraft; die Polizei nimmt die beiden in Haft. Fortan sind sie gezwungen, unnachgiebig um ihre Rechte zu kämpfen...

Mit HIDDEN FIGURES, FENCES und I AM NOT YOUR NEGRO gab es in letzter Zeit eine ganze Reihe sehenswerter Bürgerrechtsfilme. Mit LOVING kommt nun ein weiterer dazu. Das emotionale, auf einem wahren Fall basierende Liebesdrama feiert den Mut eines Paares, dessen Leidenschaft stärker ist als das Gesetz. Der jahrelange Justiz-Marathon 'Richard Loving gegen den Bundesstaat Virginia' wurde zu einer Inspiration für Paare auf der ganzen Welt. Heute wird in den USA jedes Jahr im Juni der antirassistische "Loving Day" gefeiert. Jeff Nichols unaufdringliche und doch nachdrücklich wirkende Verfilmung wurde sowohl in Cannes für die Goldene Palme als auch in Hollywood für einen "Oscar" nominiert.

"Ein bewegender Appell für Gleichberechtigung, Liebe und dafür, dass jeder den Menschen heiraten dürfen sollte, den er liebt – unabhängig von Hautfarbe oder Geschlecht." - SWR

ab Di 01.08. um 20 Uhr OmU

Do 27.07.

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Fr 28.07.

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Sa 29.07.

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So 30.07.

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Mo 31.07.

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Di 01.08.

20:00

Mi 02.08.

20:00

Do 03.08.

20:00

Fr 04.08.

20:00

Sa 05.08.

20:00

So 06.08.

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Mo 07.08.

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Di 08.08.

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Mi 09.08.

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DIE VERSUNKENE STADT Z

Spielfilm von James Gray / US 2016 / 141 min / FSK: ab 12 / O.m.dt.U / mit Charlie Hunnam, Robert Pattinson, Tom Holland, Sienna Miller, Franco Nero u.v.a.

1905: Percy Fawcett wird von der Royal Society auf eine Expedition zur Landvermessung in Bolivien gesandt. Im Regenwald des Amazonas findet er immer wieder Spuren von vergangenen Zivilisationen. Sein Forscherdrang ist erwacht, und er ist überzeugt von der Existenz einer versunkenen Stadt, die er Z nennt. Zurück in London will die Royal Society jedoch von dieser Idee nichts wissen. Getrieben von dem Drang, endlich seine mysteriöse Stadt zu finden, begibt Fawcett zusammen mit seinem Sohn erneut auf eine letzte gefährliche und verhängnisvolle Reise zum Amazonas..

In seinem packenden und bildgewaltigen Abenteuerepos DIE VERSUNKENE STADT Z erzählt Regisseur James Gray (THE IMMIGRANT), basierend auf dem gleichnamigen Bestseller von David Grann, die wahre Geschichte des Britischen Forschers Percival Fawcett, der in den 1920er-Jahren im brasilianischen Dschungel spurlos verschwand. Regisseur Gray drehte die Adaption mit seinem Kameramann Darius Khondji im analogen 35mm-Format an Originalschauplätzen im kolumbianischen Urwald. Nicht nur dieser technische Kraftakt erinnert an Werner Herzogs fiebriges Abenteuerdrama AGUIRRE – DER ZORN GOTTES. Daneben stellt der Film hochaktuelle Bezüge zu Themen wie Kolonialismus und Xenophobie her.

Ein atmosphärisches, faszinierendes Abenteuer, das mit der Macht der Bilder in eine bis heute für die meisten unbekannte Welt führt. — Programmkino.de

am So 06.08. um 20 Uhr OmU

Do 03.08.

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Fr 04.08.

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Sa 05.08.

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So 06.08.

20:00

Mo 07.08.

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Di 08.08.

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Mi 09.08.

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EIN DEUTSCHES LEBEN

Dokumentarfilm von Christian Krönes, Olaf S. Müller u.a. / AT/DE 2016 / 113 min

Brunhilde Pomsel, das "unpolitische Mädchen", kam einem der größten Verbrecher der Geschichte so nah wie kein anderer noch Lebender. Die heute 105 Jahre alte Frau war Joseph Goebbels persönliche Stenographin. Von 1942 bis zum Mai 1945 arbeitete sie im Vorzimmer von Hitlers Propagandaminister. Noch in den letzten Kriegstagen tippte sie im Bunker Schriftsätze. Erstmals spricht sie über ihre Erlebnisse im engsten Zirkel um Hitlers Hetzer und Massenverführer.

Als "Warnung an die heutige und künftige Generationen" wollte Pomsel ihre Lebenserinnerungen verstanden wissen. Die überaus gelungene, zu Diskussionen anregende Doku ist zugleich ihr letztes Zeugnis. Am 27. Januar 2017 ist Pomsel im Alter von 106 Jahren verstorben.

erneut ab Mo 07.08. um 20 Uhr

Do 03.08.

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Fr 04.08.

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Sa 05.08.

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So 06.08.

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Mo 07.08.

20:00

Di 08.08.

20:00

Mi 09.08.

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➜ im MuseumsCafé - Klosterhof des Historischen Museums,
➜ bei Regen im Leeren Beutel.

Kenner wissen, dass ein Stummfilmabend mehr ist als Kino oder Konzert: Jede Vorstellung wird von hochkarätigen Musikern begleitet, die für diesen Anlass neue Musiken schaffen. Jedes Filmkonzert erweckt die Bilder aus den '10er und '20er Jahren zu frischem Leben und macht die Live-Vorstellungen noch heute zu einem Erlebnis - ein kulturell-sommerlicher Hochgenuss für Auge und Ohr im Ambiente des MuseumsCafés im Klosterhof des Historischen Museums / bei Regen im Leeren Beutel.

Nutzen Sie die hervorragende Anbindung des Historischen Museums an den ÖPNV. Bequem, ohne Stress und Parkplatzsuche. Sie erreichen die Haltestelle Dachauplatz mit den RVV-Linien: 1, 2A, 2B, 3, 5, 6, 8, 9,10, 11, 12, 13, C1.

Die REGENSBURGER STUMMFILMWOCHE hat zur 35ten Ausgabe eine eigene Website bekommen. Die ausführlichen Informationen zur aktuellen Ausgabe, zu MUSIKERN, SPIELORTEN, KARTEN, HISTORIE und das Programmheft zum download als pdf gibt es daher jetzt auf stummfilmwoche.de. Ihre online RESERVIERUNGEN laufen freilich weiterhin wie gewohnt über filmgalerie.de.

 

Premiere: DER KAMPF UMS MATTERHORN

Mario Bonnard, Nunzio Malasomma
D 1928, 115 Minuten, deutsche Zwischentitel, Blu-ray

Ort: Minoritenkirche im Historischen Museum, Dachauplatz 4

Die dramatischen Ereignisse um die Erstbesteigung 1865 bewegen die Menschen bis heute. Luis Trenker verfilmt die wahre Geschichte der Konkurrenz eines italienischen und eines englischen Bergsteigers um den Gipfelsieg, spektakulär an Originalschauplätzen gedreht vom sportlichen Kameramann Sepp Allgeier. Dies ist die PREMIERE der frisch restaurierten Fassung des Deutschen Filminstituts.

Veranstaltet in Kooperation mit der Städtischen Galerie im Leeren Beutel: Bis 03.09. wird hier die Photoausstellung „Menschen und Welt“ von Andi Teichmann gezeigt.

Live-Musik: Gebrüder Teichmann & Leo Hurt (Live Electronic & Zither, Berlin, Hamburg, Regensburg)

DER KAMPF UMS MATTERHORN
Mario Bonnard, Nunzio Malasomma
D 1928, 115 Minuten, deutsche Zwischentitel, Blu-ray

Drehbuch: Arnold Fanck (nach einer wahren Begebenheit), bearbeitet von Nunzio Malasomma, Fotografie: Atelier: Willy Winterstein, Außenaufnahmen: Sepp Allgeier, Willy Winterstein, Bauten: Heinrich Richter, Aufnahmeleitung: Luis Trenker, Victor Skutetzky, Produktion: HOM FILM BERLIN,

DarstellerInnen: Luis Trenker, Marcella Albani, Peter Voß, Clifford McLaglen, Alexandra Schmitt, Paul Graetz u.a.

Digitale Rekonstruktion der originalen deutschen Stummfilmfassung durch das Deutsche Filminstitut – DIF, gefördert von der Beauftragten für Kultur und Medien “Digitalisierung des nationalen Filmerbes”, Durchführung bei ARRI, München

Kopie + Fotos: Deutsches Filminstitut – DIF e.V., Wiesbaden

am Do 10.08. um 20:45 Uhr

Do 10.08.

20:45

Fr 11.08.

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Sa 12.08.

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So 13.08.

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Mo 14.08.

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Di 15.08.

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Mi 16.08.

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DIE BÜCHSE DER PANDORA

Georg Wilhelm Pabst
D 1929, 132 Minuten, englische Zwischentitel, restaurierte Fassung, 35 mm

Ort: Museumscafé im Klosterhof des Historischen Museums, bei Regen im Leeren Beutel (Saal)

Lulu. Eine der heißesten Frauengestalten der Literatur. Regisseur Pabst fand die perfekte Darstellerin in Hollywood: Louise Brooks. Ihre Spielweise ist natürlich, naiv und doch durchtrieben, sie ist die Projektionsfläche für Männer, die ihr reihenweise verfallen. Und auch Frauen... Die Brooks hat eine unglaubliche Leinwandpräsenz, die Pabst voll zur Geltung bringt. Erst durch seine Inszenierung wird sie zur Stilikone – ihr Bob, ihre Kleider – die Must-haves der Roaring Twenties sind noch heute modern.

Live-Musik: Klaus Reichardt & Sebastian Osthold (Pedal-Steel-Guitar & Piano, München)

DIE BÜCHSE DER PANDORA
Georg Wilhelm Pabst
D 1929, 132 Minuten, englische Zwischentitel, restaurierte Fassung, 35 mm

Buch: Ladislaus Vajda (nach dem Drama „Lulu“ von Frank Wedekind, das „Der Erdgeist“ und „Die Büchse der Pandora“ vereint), Kamera: Günther Krampf, Schnitt: Joseph R. Fieseler, Produzent: Seymour Nebenzahl, Ausstattung & Kostüme: Andrej Andrejew, Bohumil Heš

DarstellerInnen: Louise Brooks, Fritz Kortner, Franz Lederer, Alice Roberts, Carl Goetz, Gustav Diessl u.a.

Rechte: Präsens-Film AG, Zürich; Kopie + Foto: British Film Institute u.a.

am Fr 11.08. um 20:45 Uhr

Do 10.08.

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Fr 11.08.

20:45

Sa 12.08.

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So 13.08.

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Mo 14.08.

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Di 15.08.

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Mi 16.08.

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DIE ROTE SCHILDKRÖTE

Animationsfilm ohne Worte von Michael Dudok de Wit / FR,JP,BE 2016 / 90 min

Ort: Filmgalerie

Ein Schiffbrüchiger strandet auf einer einsamen Insel. Zum Überleben gibt es dort genug, Gefahren lauern jedoch überall. Er baut sich ein Floß, um von der Insel fortzukommen, wird jedoch jedes Mal von einer roten Riesenschildkröte, die sein Holzgefährt zerstört, daran gehindert. Als die Schildkröte eines Tages an Land kommt, versucht der Mann, sie zu überwältigen, sodass seine Flucht endlich gelingen möge. Doch das Tier entpuppt sich als eine magische Kreatur...

DIE ROTE SCHILDKRÖTE ist der Beweis, dass Stummfilme - in gewisser Weise - auch im kontemporären Kino noch zu finden sind. Dieser Animationsfilm ist das vorerst letzte Projekt des japanischen Studios Ghibli, das in der Vergangenheit traumhafte Filmklassiker wie PRINZESSIN MONONOKE, CHIHIROS REISE INS ZAUBERLAND oder ERINNERUNGEN AN MARNIE schuf. Fertiggestellt in Europa, erzählt die ohne Dialoge auskommende, dafür mit wunderschöner Musik ausgestattete Fabel eine poetische Geschichte vom Kreislauf des Lebens. Beim Filmfestival in Cannes gewann DIE ROTE SCHILDKRÖTE den Spezialpreis der 'Un certain regard'-Jury und erhielt in Hollywood eine Nominierung für den 'Oscar' in der Kategorie 'Bester animierter Spielfilm'.

Unglaublich berührend... ein wahres universelles Wunderwerk. Ohne Frage einer der Filme des Jahres 2017. — Deutschlandradio Kultur

am Sa 12.08., Di 15.08. + Mi 16.08. um 20:45 Uhr

Do 10.08.

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Fr 11.08.

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Sa 12.08.

20:45

So 13.08.

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Mo 14.08.

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Di 15.08.

20:45

Mi 16.08.

20:45

SALOMÉ

+ Vorfilm: EIN ANDALUSISCHER HUND

Charles Bryant (alias Alla Nazimova)
USA/Spanien 1923, 73 Minuten, engl. Zwischentitel, viragiert, 35mm

Luis Buñuel
F 1929, 16 Minuten, 35mm, FSK 16

Ort: Museumscafé im Klosterhof des Historischen Museums, bei Regen im Leeren Beutel (Saal)

Hat es jemals einen so exzentrischen und dekadenten Tanz der Sieben Schleier gegeben? Alla Nazimova hüllt sich als Salomé in unglaubliche Roben, das Dekor ist opulent, die komplette Filmcrew war angeblich homosexuell. Oscar Wilde hätte diese Verfilmung seines Stücks geliebt. Den Auftakt bildet der wohl bekannteste surrealistische Film, geschaffen von Luis Buñuel und Salvador Dalí. Dieser Abend kombiniert die Werke bekannter Künstler, die auch außerhalb des Films gewirkt haben.

Live-Musik: Rainer J. Hofmann (Multiinstrumentalist, Regensburg)

SALOMÉ
Charles Bryant (alias Alla Nazimova)
USA/Spanien 1923, 73 Minuten, engl. Zwischentitel, viragiert, 35mm

Buch: Natacha Rambova (alias Peter M. Winters), nach Oscar Wilde, Kamera: Charles Van Enger, Produktion: Nazimova Productions, Kostüme: Natacha Rambova

DarstellerInnen: Alla Nazimova, Mitchell Lewis, Rose Dione, Nigel De Brulier

EIN ANDALUSISCHER HUND / UN CHIEN ANDALOU
Luis Buñuel
F 1929, 16 Minuten, 35mm, FSK 16

Buch: Salvador Dalí, Luis Buñuel, Produktion: Luis Buñuel, Pierre Braunberger, Schnitt: Luis Buñuel, Kamera: Albert Duverger

DarstellerInnen: Pierre Batcheff, Simone Mareuil, Luis Buñuel, Salvador Dalí u.a.

Kopien + Fotos: Deutsches Filminstitut – DIF, Wiesbaden

am So 13.08. um 20:45 Uhr

Do 10.08.

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Fr 11.08.

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Sa 12.08.

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So 13.08.

20:45

Mo 14.08.

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Di 15.08.

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Mi 16.08.

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PHANTOM (F.W. Murnau)

Friedrich Wilhelm Murnau
D 1922, 117 Minuten, deutsche Zwischentitel, viragiert, 35 mm

Ort: Museumscafé im Klosterhof des Historischen Museums, bei Regen im Leeren Beutel (Saal)

… ist eines der unbekannten Werke des NOSFERATU-Regisseurs, ein traumartiges Drama um Obsessionen. Das PHANTOM ist eine reiche junge Frau, in die sich ein braver Stadtschreiber und Hobby-Poet bei einem Unfall sofort verliebt. Alfred Abel spielt diesen Dichter so ganz anders als den Herrn von METROPOLIS. Er kann sie nicht haben und verfällt ihrer Doppelgängerin, die ihn ausnimmt. Die Spirale nach unten macht Murnau erfahrbar durch Innovationen wie wirbelnde Treppenhäuser und sich herabbeugende Häuser.

Live-Musik: Vsevolod Pozdejev (Piano, Regensburg)

PHANTOM
Friedrich Wilhelm Murnau
D 1922, 117 Minuten, deutsche Zwischentitel, viragiert, 35 mm

Drehbuch: Thea von Harbou, Hans Heinrich von Twardowski (nach der Erzählung „Phantom. Aufzeichnungen eines ehemaligen Sträflings“ von Gerhart Hauptmann), Kamera: Axel Graatkjær, Theophan Ouchakoff, Bauten: Hermann Warm und Erich Czerwonski, Produktion: Erich Pommer

DarstellerInnen: Alfred Abel, Lya de Putti, Aud Egede-Nissen, Lil Dagover, Hans Heinrich von Twardowski, u.a.

Kopie + Fotos: Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung, Wiesbaden

am Mo 14.08. um 20:45 Uhr

Do 10.08.

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Fr 11.08.

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Sa 12.08.

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So 13.08.

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Mo 14.08.

20:45

Di 15.08.

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Mi 16.08.

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TARTÜFF (F.W. Murnau)

+ Vorfilm: WIE SICH DER KIENTOPP RÄCHT

Friedrich Wilhelm Murnau
D 1925, 74 Minuten, englische Zwischentitel, restaurierte und viragierte Fassung, 35mm

Gustav Trauschold
Deutschland 1912/1913, 12 Minuten, deutsche Zwischentitel, 35mm

Ort: Museumscafé im Klosterhof des Historischen Museums, bei Regen im Leeren Beutel (Saal)

Ein weiterer selten gezeigter Murnau ist eine Verfilmung des Molière-Stoffes, die "virtuos die Balance hält zwischen Komödie, Krimi und Kostümfilm." (Filmdienst). Ein lebenslustiger Reicher bringt den Heuchler TARTÜFF mit heim, der allen die Freude an irdischen Genüssen nimmt, aber für sich selbst reklamiert. Die Ehefrau wird aktiv… Auch in der Rahmenhandlung wird ein Heuchler entlarvt, dazu passend der Vorfilm. Er macht sich über die moralischen Eiferer lustig, die das Kino als sittengefährdend anprangerten.

Live-Musik: Das Aljoscha-Zimmermann-Ensemble(München): Sabrina Zimmermann (Violine) & Mark Pogolski (Klavier)

TARTÜFF
Friedrich Wilhelm Murnau
D 1925, 74 Minuten, englische Zwischentitel, restaurierte und viragierte Fassung, 35mm

Buch: Carl Mayer, Kamera: Karl Freund, Produzent: Erich Pommer

DarstellerInnen: Emil Jannings, Lil Dagover, Werner Krauß, Rosa Valetti, Hermann Picha, André Mattoni u.a.

Kopie + Fotos: Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung, Wiesbaden

WIE SICH DER KIENTOPP RÄCHT
Gustav Trauschold
Deutschland 1912/1913, 12 Minuten, deutsche Zwischentitel, 35mm

DarstellerInnen: Kitty Derwall, Käthe Samst, Hans Kräly, Fritz Kuhlbrodt u.a.

Kopie: Deutsche Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen, Berlin

am Do 17.08. um 20:45 Uhr

Do 17.08.

20:45

Fr 18.08.

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Sa 19.08.

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So 20.08.

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Mo 21.08.

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Di 22.08.

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Mi 23.08.

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SCHATTEN – EINE NÄCHTLICHE HALLUZINATION

Arthur Robison
D 1923, 85 Minuten, restaurierte viragierte Fassung, 35 mm

Ort: Museumscafé im Klosterhof des Historischen Museums, bei Regen im Leeren Beutel (Saal)

Ein Ehemann, der verrückte Fritz Kortner, ist rasend eifersüchtig auf seine aufreizende Frau. Bei einem Dinner ertappt er sie beim Techtelmechtel mit den Gästen, was sich aber als seine Fehlinterpretation von Schattenbildern erweist. Der anwesende Schausteller spürt die Spannung und inszeniert ein Schattenspiel, das die geheimen Wünsche und Phantasien der Anwesenden sichtbar macht. "Im Kino sind Schatten wichtiger als Licht" sagt Ideengeber Albin Grau, der Okkultist, der auch NOSFERATU verantwortet hat.

Live-Musik: Rainer J. Hofmann (Multiinstrumentalist, Regensburg)

SCHATTEN – EINE NÄCHTLICHE HALLUZINATION
Arthur Robison
D 1923, 85 Minuten, restaurierte viragierte Fassung, 35 mm

Buch: Rudolf Schneider, Arthur Robison, Kamera: Fritz Arno Wagner, Produktion: Enrico Dieckmann, Willy Seibold, Idee, Bauten & Kostüme: Albin Grau,

DarstellerInnen: Fritz Kortner, Ruth Weyher, Gustav von Wangenheim, Alexander Granach, Eugen Rex, Max Gülstorff, Ferdinand von Alten, Fritz Rasp, Karl Platen, Lilly Harder u.a.

Restaurierung: ZDF/arte, WDR, Material: Cinémathèque Française, Museum of Modern Art, Kopierwerk L‘immagine ritrovata Bologna

Kopie: Deutsches Filminstitut – DIF, Wiesbaden

am Fr 18.08. um 20:45 Uhr

Do 17.08.

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Fr 18.08.

20:45

Sa 19.08.

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So 20.08.

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Mo 21.08.

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Di 22.08.

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Mi 23.08.

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DER MÜDE TOD (Fritz Lang)

Fritz Lang
D 1921, 98 Minuten, restaurierte und viragierte Fassung, Blu-ray

Ort: Museumscafé im Klosterhof des Historischen Museums, bei Regen im Leeren Beutel (Saal)

Ein junges Liebespaar wird durch den Tod des Mannes auseinandergerissen. Die Frau findet Zugang zum Totenreich und erbittet die Rückkehr des Geliebten. Der Tod ist müde und resigniert, er kann ihr die Bitte nur erfüllen, wenn sie eine von drei Lebenslichtern retten kann – im Orient, Venedig oder China. Neben diesen Orten inszeniert Fritz Lang auch meisterhaft die deutsche Kleinstadt und das majestätische Totenreich. Jetzt in restaurierter und viragierter Fassung wieder in alter Pracht zu erleben.

Live-Musik: Das Aljoscha-Zimmermann-Ensemble(München): Sabrina Zimmermann (Violine) & Mark Pogolski (Klavier)

DER MÜDE TOD
Fritz Lang
D 1921, 98 Minuten, restaurierte und viragierte Fassung, Blu-ray

Buch: Fritz Lang, Thea von Harbou (ungenannt), Kamera: Erich Nitzschmann, Hermann Saalfrank, Fritz Arno Wagner, Bauten: Walter Röhrig, Hermann Warm, Robert Herlth, Kostüme: Heinrich Umlauff, Produzent: Erich Pommer

DarstellerInnen: Lil Dagover, Bernhard Goetzke, Walter Janssen u.a.

Kopie + Fotos: Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung, Wiesbaden

am Sa 19.08. um 20:45 Uhr

Do 17.08.

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Fr 18.08.

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Sa 19.08.

20:45

So 20.08.

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Mo 21.08.

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Di 22.08.

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Mi 23.08.

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EIN SACK VOLL MURMELN

UN SAC DE BILLES / O.m.dt.U / Spielfilm von Christian Duguay / FR/ CA/CZ 2017 / 113 min / mit Dorian Le Clech, Christian Clavier u.a.

Paris, 1941. Weil es in der besetzten Hauptstadt zu gefährlich geworden ist, plant die jüdische Familie Joffo die Flucht nach Südfrankreich, das noch nicht in deutscher Hand ist. Eine gemeinsame Reise wäre zu auffällig, daher schicken die Eltern den zehnjährigen Joseph und seinen älteren Bruder Maurice allein auf den Weg. Ein gefährliches Abenteuer erwartet die Jungen, denn niemand darf erfahren, dass sie Juden sind. Doch dank ihres Mutes und Einfallsreichtums schaffen sie es immer wieder, den Besatzern zu entkommen. Wird es ihnen gelingen, ihre Familie in Freiheit wiederzusehen?

Die berührende Verfilmung des auf der Lebensgeschichte von Joseph Joffo basierenden Bestsellers erzählt in großen Bildern von zwei Brüdern, die auf ihrem Weg in die Freiheit allen Widerständen trotzen. Der Film besticht vor allem durch die herausragende Leistung der Schauspieler, allen voran der beiden jungen Hauptdarsteller Dorian Le Clech und Batyste Fleurial Palmieri, die sich neben renommierten Kollegen wie Patrick Bruel (DER VORNAME) und Christian Clavier (MONSIEUR CLAUDE UND SEINE TÖCHTER) nicht verstecken brauchen.

Außergewöhnlich gut gelungen. — FBW

ab So 20.08. um 19 + 21 Uhr OmU

Do 17.08.

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Fr 18.08.

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Sa 19.08.

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So 20.08.

19:00
21:00

Mo 21.08.

19:00
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Di 22.08.

19:00
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Mi 23.08.

19:00
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