SONG FROM THE FOREST

D, 2013, 91 min., OmU, R,.: Michael Obert

Als junger Mann hörte der Amerikaner Louis Sarno im Radio einen Gesang, der ihn nicht mehr losließ. Er folgte den geheimnisvollen Klängen bis in den zentralafrikanischen Regenwald, fand seine Musik bei den Bayaka-Pygmäen – und kam nicht mehr zurück. Heute, 25 Jahre später, ist Louis ein vollwertiges Mitglied der Gemeinschaft aus Jägern und Sammlern. SONG FROM THE FOREST ist ein Film über die Liebe – die Liebe zur Musik, zur Natur, zur Welt; die Liebe zwischen Vater und Sohn ..

Als junger Mann hörte der Amerikaner Louis Sarno im Radio einen Gesang, der ihn nicht mehr losließ. Er folgte den geheimnisvollen Klängen bis in den zentralafrikanischen Regenwald, fand seine Musik bei den Bayaka-Pygmäen – und kam nicht mehr zurück. Heute, 25 Jahre später, ist Louis ein vollwertiges Mitglied der Gemeinschaft aus Jägern und Sammlern. SONG FROM THE FOREST ist ein Film über die Liebe – die Liebe zur Musik, zur Natur, zur Welt; die Liebe zwischen Vater und Sohn.

SONG FROM THE FOREST ist auch ein Film über den Zustand der Welt und über einige der großen Themen zu Beginn des 21. Jahrhunderts – Heimat, Identität, Entfremdung, Interkulturalität, Globalisierung.

In einem modernen Epos begleitet der Journalist und Filmemacher Michael Obert den amerikanischen Musikologen Louis Sarno und seinen Sohn, den Pygmäenjungen Samedi, auf ihrer Reise vom afrikanischen Regenwald nach New York City.

SONG FROM THE FOREST ist der Gewinner des Internationalen Dokumentarfilmfestivals 2013 Amsterdam und feierte seine begeistert aufgenommene Deutschlandpremiere beim DOK. Fest München 2014.

Zur Musik: SONG FROM THE FOREST kombiniert die traditionelle Musik der Bayaka mit Renaissancegesängen aus dem 16. Jahrhundert. Die Messe für vier Stimmen des Komponisten William Byrd, gesungen von der Oxford Camerata, ist eines von Louis Sarnos Lieblings-werken der klassischen Musik und bildet mit ihren fünf Teilen – vom Kyrie bis zum Agnus Dei – das musikalische Rückgrat des Films.

Die Musik der Bayaka, sozusagen die kulturelle Gegenspielerin der Renaissancegesänge, existiert praktisch nur noch in Louis' Aufnahmen und in seiner Erinnerung. Als Louis mit seinem Sohn Samedi den Regenwald verlässt, um nach Amerika zu reisen, werden die polyphonen Gesänge der Bayaka und die überraschende Bandbreite ihrer Instrumentalstücke zu Louis' innerer Stimme und zum Puls des Films. Die archaisch und zugleich zeitlos anmutende Musik der Jäger und Sammler ist die akustische und emotionale Verlängerung des Regenwalds in den urbanen Dschungel von Manhattan. In den geheimnisvollen afrikanischen Klängen schwingen die Stimmen tropischer Vögel, der Duft des Waldes, morgendliche Nebel, das gelassene Strömen eines afrikanischen Flusses – mitten im Trubel des urbanen Amerikas.

Do 11.09.

19:00

Fr 12.09.

19:00

Sa 13.09.

19:00

So 14.09.

19:00

Mo 15.09.

19:00

Di 16.09.

19:00

Mi 17.09.

19:00

2014