WER WAR HITLER

Dokumentarfilm von Hermann Pölking / DE 2017 / 196 min (Kinofassung) / FSK: 12

In den über 70 Jahren seit Hitlers Tod haben zahllose Bücher und TV-Dokumentationen versucht, sich dem Leben des Mannes aus Braunau in Oberösterreich anzunähern und das „Phänomen“ Adolf Hitler zu erklären. So aber ist seine Biografie noch nie erzählt worden: In WER WAR HITLER kommen fast ausschließlich Zeitgenossen und Hitler selbst zu Wort. Ihre Aussagen aus Tagebüchern, Briefen, Reden und Autobiografien werden mit neuem, vielfach unveröffentlichtem Archivmaterial montiert. Zum Einsatz kommen ausschließlich Originalfilme – vor allem Amateuraufnahmen, häufig in Farbe – und einige Fotografien. Dafür wurde ein Rechercheaufwand betrieben wie für kaum einen Dokumentarfilm zuvor. Mehr als 120 Archive in 14 Ländern wurden ausgewertet, 850 Stunden Film gesichtet, über 100 Stunden davon neu abgetastet und originalgetreu nachvertont. Hitlers Leben und Wirken spiegelt sich so auf einmalige Weise im Gesellschaftsbild der Jahre 1889 bis 1945. Ein Kino-Dokumentarfilm, der in der filmischen Vermittlung von Zeitgeschichte neue Wege weist.

in Anwesenheit des Regisseurs Hermann Pölking !

Do 04.01.

19:00

Fr 05.01.

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Sa 06.01.

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So 07.01.

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Mo 08.01.

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Di 09.01.

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Mi 10.01.

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DJANGO – EIN LEBEN FÜR DIE MUSIK

DJANGO / Spielfilm von Etienne Comar / FR 2017 / 115 min / mit Reda Kateb, Cécile de France u.v.a.

Der umjubelte Eröffnungsfilm der diesjährigen Berlinale erzählt aus dem Leben des legendären Jazzgitarristen Django Reinhardt (1910–1953). Schauplatz ist das von den Deutschen besetzte Frankreich im Jahr 1943. Django ist auf dem Gipfel seines Erfolges. Abend für Abend spielt er in ausverkauften Sälen und begeistert das Publikum mit seinem Gipsy-Swing, einer Musik voller Lebenslust und Witz, der sich auch die deutschen Besatzer nicht entziehen können. Während andere Sinti in ganz Europa verfolgt werden, kann sich Django aufgrund seiner Popularität in Sicherheit wiegen – bis ihn die Nationalsozialisten auf Tournee nach Deutschland schicken wollen. Django weigert sich. Seine Pariser Geliebte hilft ihm, mit seiner schwangeren Frau und seiner Mutter an der Schweizer Grenze unterzutauchen. Hier trifft er auf Mitglieder seiner weitverzweigten Familie, die ebenfalls auf der Flucht sind. Über den Genfer See will er in die Schweiz gelangen, doch die Nazis sind ihm dicht auf den Fersen.

In seinem Regiedebüt porträtiert Étienne Comar einen unkonventionellen Künstler und Freigeist, dessen Leben so improvisiert war wie seine Musik. Vor die Frage gestellt, ob er seine Kunst politisch missbrauchen lässt, muss er eine existentielle Entscheidung treffen. Reda Kateb brilliert in der Rolle des Ausnahme-Künstlers an der Seite von César-Gewinnerin Cécile de France.

Reda Kateb simuliert als Django dessen hochvirtuose Gitarrenkunst perfekt. — Spiegel

Do 04.01.

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Fr 05.01.

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Sa 06.01.

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So 07.01.

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Mo 08.01.

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Di 09.01.

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Mi 10.01.

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Do 11.01.

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Fr 12.01.

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Sa 13.01.

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So 14.01.

11:00

Mo 15.01.

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Di 16.01.

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Mi 17.01.

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Do 18.01.

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Fr 19.01.

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Sa 20.01.

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So 21.01.

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Mo 22.01.

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Di 23.01.

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Mi 24.01.

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Der Mensch ist ein geborener Jäger und Filmsammler. Jagen als grundlegende menschliche Kulturtechnik hat aktuell aber nicht mehr ganz das Standing vergangener Tage. Das merkt man auch im Kino. Im guten alten Heimatfilm noch der Held, der für Ordnung im Revier (in der Gesellschaft) sorgt, tritt der Jäger nun als ökologiefeindlicher Reaktionär vermehrt in Konflikt zu einer Flora und Fauna, der höhere Rechte zugestanden werden als ihm. Diese Reihe wirft sechs sehr unterschiedliche – vergnügliche bis unangenehme – Schlaglichter auf Waidmanns (Un-)Heil im Kino.

KRAMBAMBULI

Spielfilm von Xaver Schwarzenberger / AT/DE 1998 / 89 min / FSK: 6 / mit Tobias Moretti, Christine Neubauer, Gabriel Barylli u.v.a. SP 4 €

Der mehrfach preisgekrönte Neo-Heimatfilm, basierend auf einem Roman Marie von Ebner- Eschenbachs: Nachdem der alte Oberförster von einem Wilderer erschossen wurde, übernimmt ein junger Mann den Posten, der entschlossen gegen die Wilderer vorgeht. Sein treuester Begleiter bei seinem Kampf wird Krambambuli, der Hund ihres Anführers, mit dessen Hilfe er den Wilderer eines Tages zur Strecke bringt. Seinen Erfolg bezahlt er jedoch mit seinem Eheglück...

Goldene Romy – Österreichischer Filmpreis 1998

Bester Film – Adolf-Grimme-Preis 1999

Vielen Dank für die freundliche Unterstützung

Do 04.01.

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Fr 05.01.

18:45

Sa 06.01.

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So 07.01.

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Mo 08.01.

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Di 09.01.

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Mi 10.01.

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DIE SPUR DER JÄGER

JÄGARNA / dt.V /Spielfilm von Kjell Sundvall / SE 1996 / 113 min / FSK: 16 / mit Rolf Lassgård, Lennart Jähkel, Helena Bergström u.v.a. SP 4 €

Eine bis heute unerreichte Ökothriller-Perle aus Schweden: Frisch zurückgekehrt in seine nordschwedische Heimat kommt Polizist Erik einer mysteriösen Bande von Wilderern – unter ihnen sein Bruder – auf die Spur, die Geld macht mit dem brutalen Abschlachten ganzer Rentierherden. Als er gegen das illegale Treiben vorgeht, gerät er als "Nestbeschmutzer" selber auf die Abschussliste...

Der hervorragend inszenierte und gespielte Thriller verbindet packende Action mit psychologischem Tiefgang. Mit Genauigkeit schildert der Film die latente Gewalt, die aus einer verschworenen Männerclique erwächst. Dabei entsteht das Porträt einer Gemeinschaft, die durch falsche "Traditionspflege" sich selbst zerstört. — 3sat

Do 04.01.

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Fr 05.01.

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Sa 06.01.

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So 07.01.

18:30

Mo 08.01.

18:30

Di 09.01.

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Mi 10.01.

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THE HUNTER

Spielfilm von Daniel Nettheim / AU 2011 / 101 min / FSK: 12 / mit Willem Dafoe, Frances O'Connor, Sam Neill, Jacek Koman u.v.a. SP 4 €

Jäger und Söldner Martin erhält von einer Biotech- Firma den lukrativen Auftrag, den letzten Tasmanischen Tiger zu erlegen. Während dieser Mission gerät er nicht nur in einen eskalierenden Streit zwischen ortsansässigen Arbeitern und Naturschützern, sondern lernt auch bei der alleinstehenden Mutter Lucy das Familienleben lieben... Ein in atemberaubenden Cinemascope-Bildern gedrehter Adventure-Thriller, der in Deutschland seltsamerweise nie regulär ins Kino gekommen ist – dies ist eine der raren Gelegenheiten, ihn auf der Kinoleinwand zu sehen!

Treibt dich an die Sesselkante. — Mediasearch

Do 04.01.

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Fr 05.01.

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Sa 06.01.

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So 07.01.

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Mo 08.01.

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Di 09.01.

18:45

Mi 10.01.

18:45

DIE SPUR

POKOT / Spielfilm von Agnieszka Holland / PL/DE/CZ/SE/SK 2017 / 128 min / FSK: 12

Duszejko, eine pensionierte Brückenbauingenieurin, lebt zurückgezogen in einem Bergdorf an der polnisch-tschechischen Grenze. Sie ist charismatisch, exzentrisch, eine leidenschaftliche Astrologin und strikte Vegetarierin. Eines Tages sind ihre Hunde verschwunden. Wenig später entdeckt sie in einer verschneiten Winternacht ihren toten Nachbarn. Weitere Männer, allesamt Jäger oder Wilderer, sterben auf mysteriöse Weise. Haben Tiere die Männer auf dem Gewissen? Oder lässt sich ein Mensch zu einem blutigen Rachefeldzug hinreißen? Irgendwann fällt der Verdacht auf Duszejko... Agnieszka Holland (HOUSE OF CARDS; TREME) kehrt mit einem Mix aus Detektivstory, Ökothriller und feministischem Märchen ins Kino zurück.

Spannende Genremischung mit Thrillerelementen. Ein Film, der in Polen für viel Wirbel gesorgt hat. — ZDF

Silberner Bär – Berlinale 2017

Do 04.01.

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Fr 05.01.

20:30

Sa 06.01.

20:30

So 07.01.

20:30

Mo 08.01.

20:30

Di 09.01.

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Mi 10.01.

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Do 11.01.

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Fr 12.01.

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Sa 13.01.

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So 14.01.

20:30

Mo 15.01.

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Di 16.01.

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Mi 17.01.

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