MOUNTAIN

Dokumentarfilm von Jen Peedom / AU 2017 / 73 min / FSK: 6

Noch vor drei Jahrhunderten hätte man das Erklimmen von Bergen als schieren Wahnsinn abgetan. Die Vorstellung, dass wilde Landschaften irgendeine Art von Faszination ausüben könnten, war nicht sehr weit verbreitet. Bergspitzen waren Orte höchster Gefahr, und nicht unglaublicher Schönheit. Warum zieht es dann heutzutage Millionen Menschen in die Berge? MOUNTAIN porträtiert die faszinierende Macht der Berge – und den Einfluss, den sie nach wie vor auf unser Leben und unsere Träume haben.

Entstanden ist MOUNTAIN als einzigartige filmische und musikalische Zusammenarbeit zwischen dem Australischen Kammerorchester und Regisseurin Jen Peedom (SHERPA). Die schwindelerregenden Bilder werden untermalt von Werken von Chopin, Grieg, Vivaldi und Beethoven. Eine schöne, heftige Kraxeltour – im Kinosessel.

Ein unvergleichlicher Adrenalinrausch. — The Guardian

Es gibt viele Adjektive, mit denen man dieses unglaubliche Kinoerlebnis beschreiben könnte. — A Film Life

ab Di 12.12. um 19 Uhr dt.V

Do 14.12.

19:00

Fr 15.12.

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Sa 16.12.

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So 17.12.

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Mo 18.12.

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Mi 20.12.

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MANIFESTO

O.m.dt.U / Essayfilm von Julian Rosefeldt / DE/AU 2015 / 98 min / FSK: 0

Der Film zur weltweit gefeierten Kunst-Installation: In MANIFESTO ist die zweifache Oscar®- Gewinnerin Cate Blanchett in zwölf unvergesslichen Episoden zu sehen, die allesamt Manifeste verschiedener Kunst-Strömungen des 20. Jahrhunderts behandeln. Unter der Regie des renommierten Videokünstlers Julian Rosefeldt brilliert eine chamäleonhafte Blanchett in einer noch nicht dagewesenen schauspielerischen Tour de Force – von der Nachrichtensprecherin bis zum Obdachlosen, von der Pop-Art bis hin zu "Dogma 95". MANIFESTO greift auf die Texte von Futuristen, Dadaisten, Fluxus-Künstlern, Suprematisten und anderer Künstlergruppen zurück, ebenso wie auf die Überlegungen einzelner Künstler, Architekten, Tänzer und Filmemacher. Rosefeldt hat diese Manifeste bearbeitet und 12x betörend neu zusammengefügt. Mehr Kunstfilm war noch nie.

Diesem Werk geht es weniger um ein unterhaltsames Geschichtenerzählen als vielmehr um die Effekte aufseiten des Zuschauers. Man kann sich dessen Sog kaum entziehen [und] sich von MANIFESTO guten Gewissens mitreissen lassen. — Neue Zürcher Zeitung

weiter ab Do 14.12. um 20:15 OmU

Do 14.12.

20:15

Fr 15.12.

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Sa 16.12.

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DJANGO – EIN LEBEN FÜR DIE MUSIK

DJANGO / Spielfilm von Etienne Comar / FR 2017 / 115 min / mit Reda Kateb, Cécile de France u.v.a.

Der umjubelte Eröffnungsfilm der diesjährigen Berlinale erzählt aus dem Leben des legendären Jazzgitarristen Django Reinhardt (1910–1953). Schauplatz ist das von den Deutschen besetzte Frankreich im Jahr 1943. Django ist auf dem Gipfel seines Erfolges. Abend für Abend spielt er in ausverkauften Sälen und begeistert das Publikum mit seinem Gipsy-Swing, einer Musik voller Lebenslust und Witz, der sich auch die deutschen Besatzer nicht entziehen können. Während andere Sinti in ganz Europa verfolgt werden, kann sich Django aufgrund seiner Popularität in Sicherheit wiegen – bis ihn die Nationalsozialisten auf Tournee nach Deutschland schicken wollen. Django weigert sich. Seine Pariser Geliebte hilft ihm, mit seiner schwangeren Frau und seiner Mutter an der Schweizer Grenze unterzutauchen. Hier trifft er auf Mitglieder seiner weitverzweigten Familie, die ebenfalls auf der Flucht sind. Über den Genfer See will er in die Schweiz gelangen, doch die Nazis sind ihm dicht auf den Fersen.

In seinem Regiedebüt porträtiert Étienne Comar einen unkonventionellen Künstler und Freigeist, dessen Leben so improvisiert war wie seine Musik. Vor die Frage gestellt, ob er seine Kunst politisch missbrauchen lässt, muss er eine existentielle Entscheidung treffen. Reda Kateb brilliert in der Rolle des Ausnahme-Künstlers an der Seite von César-Gewinnerin Cécile de France.

am So 17.12. um 11 Uhr dt.V

Do 14.12.

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Fr 15.12.

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Sa 16.12.

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So 17.12.

11:00

Mo 18.12.

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Di 19.12.

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Mi 20.12.

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LIFE ON THE BORDER – KINDER AUS SYRIEN UND DEM IRAK ERZÄHLEN IHRE GESCHICHTEN

LIFE ON THE BORDER / O.m.dt.U / Dokumentarfilm von Bahman Ghobadi u.a. / IQ/SY 2015 / 67 min / FSK: 6

Der große kurdische Regisseur Bahman Ghobadi (SCHILDKRÖTEN KÖNNEN FLIEGEN; ZEIT DER TRUNKENEN PFERDE), dessen Werk u.a. mit der Goldenen Palme des Festivals in Cannes oder dem Friedenspreis der Berlinale ausgezeichnet wurde, hat sich einem ganz besonderen Projekt gewidmet: Unter seiner fachkundigen Anleitung bekamen sieben Kinder aus den Flüchtlingslagern in Kobanê und Sindschar die Möglichkeit, mit eigenen filmischen Ideen von sich und ihren Erlebnissen zu erzählen. Mal ungeschönt dokumentarisch, dann wieder voller Poesie erzählen sie ihre Geschichten, berichten von ihren Erfahrungen mit dem sogenannten "Islamischen Staat" und zeigen das harte Leben des Campalltags, aber auch ihre Traditionen und Musik. Voller Liebe für die Menschen, die sie verloren haben und die, die noch an ihrer Seite sind.

Ein poetisches Dokumentarwerk. — epd Film

Die Einfühlsamkeit der Kinder und ihre Neugier auf das Leben berühren tief und setzen ein Zeichen der Hoffnung. — kino-zeit.de

ab So 17.12. um 19 Uhr OmU

Do 14.12.

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Fr 15.12.

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Sa 16.12.

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So 17.12.

19:00

Mo 18.12.

19:00

Di 19.12.

19:00

Mi 20.12.

19:00

MISS KIET'S CHILDREN

DE KINDEREN VAN JUF KIET / O.m.dt.U / Dokumentarfilm von Peter Lataster & Petra Lataster-Czisch / NL 2016 / 114 min / FSK: k.A.

Kiet Engels ist der Typ Lehrerin, den man sich für jedes Schulkind wünscht. Sie ist streng, niemals aber harsch. Einfühlsam, jedoch nie zu soft. Und ihre Geduld: unendlich. Die Schulkinder von Kiet Engels kommen aus dem Irak oder Syrien. Sie sind eben erst in den Niederlanden angekommen. In der Kleinstadt Hapert, um genauer zu sein. Alles ist neu und verwirrend. Eine Situation, in der es eine ruhige Hand wie jene der umsichtigen Pädagogin braucht. Eine Hand, die Vertrauen erweckt, fördert und ein wertschätzendes Miteinander forciert. Ein Jahr im Leben von Kindern mit Fluchtgeschichte als observierend-dokumentarische Ode an eine außergewöhnliche Lehrerin, die im Kleinen Großes bewirkt. [crossingeurope.at]

Die preisgekrönte Doku ist ein berührender und sensibel beobachtender Film – und ein kluger Beitrag zur aktuellen Integrationsdebatte.

Ein liebenswerter Film. — The Hollywood Reporter

MISS KIET'S CHILDREN ist ein Triumph des dokumentarischen Filmemachens. — curnblog.com

Publikumspreis — DOK.fest München 2017

ab So 17.12. um 20:15 Uhr OmU

Do 14.12.

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Fr 15.12.

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Sa 16.12.

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So 17.12.

20:15

Mo 18.12.

20:15

Di 19.12.

20:15

Mi 20.12.

20:15