• THE LAST FAMILY

    +

    Der Maler, Bildhauer, Grafiker und Fotograf Zdzisław Beksiński (1929 –2005) wurde international als Schöpfer verstörend apokalyptischer Gemälde ohne Titel bekannt. Der Film führt mitten hinein ins Warschauer Leben der "letzten Familie" ab Ende der 1970er Jahre bis zu Beksińskis Ermordung. Der Künstler stand unter dem ständigen Drang, alles mit seinem Camcorder festzuhalten. Übertroffen wird er in seiner Exzentrik nur vom manisch-depressiven Sohn Tomasz, der trotzdem Karriere als Radio-DJ und Synchronsprecher macht. Doch die beiden wären nichts ohne Mutter Zofia, die ihre Familie entschlossen und unbeirrt zusammenhält.

    Siegerfilm des Denver International Film Festivals, des FilmFestivals in Cottbus sowie beim Internationalen Filmfestivals von Locarno 2016

    JAN P. MATUSZYŃSKI (geb. 1984 in Katowice) absolvierte das Fach Regie an der Universität Silesia in Katowice und den Dokumentarfilmkurs an der Wajda School. Sein bisher bekanntestes Werk ist der Dokumentarfilm "Deep Love", der u.a. als beste Dokumentation bei den Internationalen Filmfestivals in Moskau und Krakau ausgezeichnet wurde.

    ANSCHLIESSEND EMPFANG IM FOYER

    SO 4. – SO 11. MÄRZ
    FILMGALERIE IM LEEREN BEUTEL
    AUSSTELLUNG:
    TSCHECHOSLOWAKISCHE FILMPLAKATE 1918–2018

    Die Ausstellung zeigt einen Querschnitt der besten tschechoslowakischen Filmplakate.

    PL 2016 / 122 Min. / OmeU / Regie: Jan P. Matuszynski / Darsteller: Andrzej Seweryn, Dawid Ogrodnik, Aleksandra Konieczna, Andrzej ChyraSP 5 €

    +VORFILM: ČÍM VÍC VÍM / THE MORE I KNOW
    CZ 2015 / 8 MIN. / REGIE: MAREK NÁPRSTEK

    am So 04.03. um 18:30 Uhr OmeU

  • THE WHITE WORLD ACCORDING TO DALIBOREK

    +

    Dalibor K. ist Lackierer in einer mährischen Kleinstadt und: Neo-Nazi. In den sozialen Medien inszeniert er sich als Muskelprotz mit unerschütterlich rechter Weltsicht. Er hasst Zigeuner, Juden, Flüchtlinge, Homosexuelle, Merkel, Spinnen und Zahnärzte. Und er hasst sein Leben. Mit fast vierzig lässt er sich noch von seiner Mutter umsorgen. Eine Beziehung zu einer Frau lässt auf sich warten. Der neue Freund seiner Mutter, Vladimír, stachelt ihn dazu an, endlich zur Tat zu schreiten und „aus den Zigeunern Asphalt zu machen“. Der Dokumentarfilmer Vít Klusák hat Dalibor K. zwei Jahre begleitet und ein tragikomisches Porträt eines Mannes geschaffen, dessen Gesinnung im heutigen Tschechien mehr als eine Randerscheinung ist.

    VÍT KLUSÁK (geb. 1980 in Prag) gilt als einer der renommiertesten und provokantesten Dokumentarfilmer seines Landes. In Filmen wie „Český sen / Der Tschechische Traum“ (2004) greift er aktuelle Themen auf und überschreitet dabei gekonnt die Grenzen von Dokumentation und Inszenierung. Für den Film „Vše pro dobro světa a Nošovic/ Alles zum Wohl der Welt und von Nošovice“ erhielt er 2011 die Auszeichnung Tschechischer Löwe (Český lev) in der Kategorie Dokumentarfilm.

    MO 5. MÄRZ 20:00 UHR
    FILMGALERIE IM LEEREN BEUTEL
    PODIUMSDISKUSSION:
    AUSGEZEICHNETE FILME
    AUS DER MITTE EUROPAS –
    IN DEUTSCHLAND
    EIN UNBEKANNTES TERRAIN.

    Vertreter von Film(hoch)schulen aus Tschechien, Polen, Ungarn und der Slowakei sprechen über die Filmszenen ihrer Länder, die Bedingungen der dortigen Filmproduktion und die Rolle der Film(hoch)schulen.

    CZ 2017 / 105 Min. / OmeU / Regie: Vít KlusákSP 5 €

    +VORFILM: POLONEZ / POLONAISE
    PL 2017 / 16 MIN. / REGIE: AGNIESZKA ELBANOWSKA

    am Mo 05.03. um 18:30 Uhr OmeU

  • I’M A KILLER

    +

    Ein Leichenfund in Katowice im September 1972. "Kommunismus ist rot wie Blut" hinterlässt der Serienmörder als Nachricht an seinem elften Opfer, der Nichte des örtlichen Ersten Parteisekretärs. Und er kündigt weitere Morde an. Höchste Zeit für den Staatsanwalt, den ehrgeizigen Leutnant Janusz Jasiński mit der Leitung der bislang erfolglosen Sonderkommission "Vampir" zu betrauen. Bald darauf scheint sich mit der Verhaftung des Verdächtigen Kalicki ein erster Erfolg einzustellen. Doch ist dieser wirklich der eiskalte Frauenmörder? Was als Krimi beginnt, entwickelt sich zur beklemmenden Charakterstudie. Unerbittlich läuft das packende Psychoduell auf die von Partei und Staat gewollte Vollstreckung des Todesurteils hinaus. Bis heute bestehen Zweifel, ob der reale Fall "Vampir" tatsächlich gelöst oder ob ein Unschuldiger hingerichtet wurde.

    Ausgezeichnet für die beste Regie auf dem FilmFestival in Cottbus sowie beim Shanghai International Film Festival 2017

    Zu Gast: Regisseur Maciej Pieprzyca

    MACIEJ PIEPRZYCA (geb. 1964 in Katowice) studierte Journalismus und Regie an der Universität Silesia in Katowice sowie Drehbuch an der State Academy for TV, Film and Theatre in Łódź. Bereits sein letzter Film "Chce się żyć / In meinem Kopf ein Universum" (2013) war ein internationaler Erfolg, an den "I’m a Killer" anknüpft.

    PL 2016 / 117 Min. / OmeU / Regie: Maciej Pieprzyca / Darsteller: Mirosław Haniszewski, Arkadiusz Jakubik, Piotr Adamczyk, Michał Zurawski, Magdalena Popławska, Agata Kulesza, Krzysztof GlobiszSP 5 €

    +VORFILM: GORGON
    HU 2016 / 8 MIN. / REGIE: MIKLÓS FELVIDÉKI

    am Mo 05.03. um 21 Uhr OmeU

  • 1945

    +

    Ein Sommertag im August 1945. Träge döst das Dorf vor sich hin. Zwei fremde Männer steigen aus dem Zug, ganz in Schwarz gekleidet, Vater und Sohn, Überlebende des Holocaust. Schweigend begleiten sie einen Wagen, auf dem sie zwei Kisten transportieren. Ihre Ankunft bleibt nicht unbemerkt. Gerüchte machen im Dorf die Runde, Angst macht sich breit. Denn viele waren verstrickt in die Verbrechen der letzten Jahre, durch Verrat, Schweigen und eiskalten Diebstahl. Was verdrängt und fast vergessen schien, kommt mit Macht an die Oberfläche. In scharf konturiertem Schwarz- Weiß skizziert Ferenc Török das Geflecht von Schuld und Sühne: das Panorama eines ungarischen Dorfes als Spiegel gesellschaftlichen Versagens.

    Siegerfilm des Jerusalem International Film Festivals 2017

    Zu Gast: Regisseur Ferenc Török

    FERENC TÖRÖK (geb. 1971 in Budapest) studierte Regie an der Akademie für Drama und Film in Budapest. Sein aktueller Film lief erfolgreich auf zahlreichen internationalen Filmfestivals und wurde u. a. mit dem Publikumspreis des Miami Jewish Film Festival ausgezeichnet. Ferenc Török wurde mit dem ungarischen Béla-Balázs-Preis und dem Pro Cultura Urbis für besondere Verdienste in der Filmkunst geehrt.

    HU 2016 / 91 Min. / OmeU / Regie: Ferenc Török / Darsteller: Péter Rudolf, Bence Tasnádi, Tamás Szabó KimmelSP 5 €

    +VORFILM: B-MOLL
    SK 2014 / 5 MIN. / REGIE: ZUZANA MARIANKOVÁ

    am Di 06.03. um 18:30 Uhr OmeU

  • THE TEACHER

    +

    Bratislava in den 1980er Jahren: Ein neues Schuljahr und eine neue Klasse bieten für die Lehrerin und lokale Parteivorsitzende Mária die Gelegenheit, sich durch das Prinzip "eine Hand wäscht die andere" das Leben noch ein Stückchen leichter zu machen. Was ist schon daran verwerflich, wenn eine Mutter ihr die Haare umsonst frisiert oder ein Taxi fahrender Vater sie gelegentlich chauffiert? Schließlich bekommen die Kinder dafür gute Noten. Irgendwann aber reicht es einigen Eltern und sie versuchen, die Klassenzimmer- Despotin zu stürzen. Mit dieser beißenden Alltagskomödie über alltägliche Korruptionen, Machtmissbrauch im Kleinen und die moralischen Grenzen der Hilfsbereitschaft zeigt sich Regisseur Jan Hřebejk in Bestform.

    Ausgezeichnet für die beste weibliche Schauspielleistung (Zuzana Mauréry) auf den Internationalen Filmfestspielen in Karlovy Vary 2016

    JAN HŘEBEJK (geb. 1967 in Prag) gehört seit den 1990er Jahren zu den renommiertesten Regisseuren Tschechiens. Hřebejks Werke wie "Pelíšky / Kuschelnester" oder "Musíme si pomáhat/Wir müssen zusammenhalten" fanden im In- und Ausland große Anerkennung und sind mit zahlreichen Auszeichnungen gewürdigt worden, darunter auch Oscar-Nominierungen für den besten fremdsprachigen Film.

    SK / CZ 2016 / 102 Min. / OmeU / Regie: Jan Hřebejk / Darsteller: Zuzana Mauréry, Peter Bebjak, Csongor Kassai, Martin Havelka, Zuzana Konečná, Ondřej MalýSP 5 €

    +VORFILM: NEHODA / COLLISION
    CZ 2016 / 13 MIN. / REGIE: ŠIMON ŠTEFANIDES

    am Di 06.03. um 21 Uhr OmeU

  • THE LINE

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    Herbst 2007: Zigaretten, Alkohol und Flüchtlinge passieren nahezu ungehindert die slowakisch-ukrainische Grenze. Dahinter steht ein ausgeklügeltes Mafia-System, das nicht zuletzt dank der korrupten Grenzpolizei reibungslos funktioniert. Doch dann plant die Slowakei dem Schengen-Raum beizutreten. Dies bedroht die kriminellen Strukturen und damit auch die Existenz des Familienvaters Adam Krajňák, Kopf einer slowakischen Schmugglerbande. Der Druck auf ihn wächst, auf den gefährlicheren, aber ertragreicheren Drogenhandel umzusteigen. Regisseur Peter Bebjak gelingt mit "The Line" ein unkonventioneller, hochaktueller Kriminalthriller.

    Ausgezeichnet für die beste Regie beim Chicago International Film Festival sowie auf dem Karlovy Vary International Film Festival 2017

    Zu Gast: Regisseur Peter Bebjak

    PETER BEBJAK (geb. 1970 in Partizánske) ist slowakischer Schauspieler, Regisseur, Drehbuchautor und Produzent. Er absolvierte die Hochschule für Musische Künste Bratislava, wo er heute auch unterrichtet. Außer Spielfilmen wie "Čistič / The Cleaner" dreht er vor allem Krimiserien für das tschechische Fernsehen.

    ČIARA / THE LINE
    SK/UA/CZ 2017 / 108 Min. / OmeU / Regie: Peter Bebjak / Darsteller: Emília Vášáryová, Tomáš Maštalír, Zuzana Fialová, Stanislav BoklanSP 5 €

    +VORFILM: REND A LELKE / ORDER IS THE SOUL
    HU 2017 / 8 MIN. / REGIE: MIKLÓS BORSOS, ISTVÁN NYÍRI KOVÁCS

    am Mi 07.03. um 18:30 Uhr OmeU

  • GARASH

    +

    Eine West-Ost-Geschichte ganz eigener Art: Fünf Jahre schlug sich der junge belarussische Automechaniker Witalij ohne Pass mit Work & Travel in den USA durch. Als dies auffliegt, muss er nach Minsk zurückkehren. Dort strandet er in einer heruntergekommenen Werkstatt, denn nur in der "GaraSH"–das SH bezieht sich auf den Minsker Stadtteil Shabany – kann er ohne Papiere arbeiten. Während er noch seinem amerikanischen Traum nachtrauert, zwingt ihn die Minsker Realität, sein Heimatland neu zu entdecken.

    Zu Gast: Regisseur Andrei Kureichik

    ANDREI KUREICHIK (geb. 1980 in Minsk) ist ein unabhängiger Filmemacher, Dramatiker, Drehbuchautor, Regisseur und Publizist aus Belarus. Er ist Autor von zahlreichen Theaterstücken und Drehbüchern für Film und Fernsehen. Seine Filmfirma hat er "Bez Buslou Arts" genannt, "Künste ohne Storch", da es sich bei diesem um das Wappentier der staatlichen Produktionsfirma handelt.

    BY 2015 / 61 Min. / OmeU / Regie: Andrei Kureichik / Darsteller: Alexandr Kullinkovich, Yuri Naumov, Artem Kurem, Elizaveta Shukova, Evelina SakuroSP 5 €

    +VORFILM: MAMIE, VANYA ET LA CHÈVRE / GRANNY, VANYA AND THE GOAT
    FR/BY 2014 / 15 MIN. / REGIE: DARIA YURKEVICH

    am Mi 07.03. um 21 Uhr OmeU

  • ERÖFFNUNGSFEIER & FILME // INTERNATIONALE KURZFILMWOCHE REGENSBURG // 2018

    +
    19 Uhr ERÖFFNUNGSFEIER & FILME
    22 Uhr ERÖFFNUNGSFILMPROGRAMM

    im OSTENTORKINO

    Do 08.03.

    -

    Fr 09.03.

    -

    Sa 10.03.

    -

    So 11.03.

    -

    Mo 12.03.

    -

    Di 13.03.

    -

    Mi 14.03.

    19:00
    22:00

    2018
  • PREISTRÄGERFILME // INTERNATIONALE KURZFILMWOCHE REGENSBURG // 2018

    +

    128 Filme in fünf Wettbewerbskategorien und acht zu vergebende Preise. Die Würfel sind gefallen. Diese zehn Filme haben die Juroren überzeugt. Wir zeigen sie - der Länge wegen - in zwei verschiedenen Programmen.

    Am 22.3. um 20:00 Uhr in der FilmGalerie:
    NACHBAR (Mittelbayerische.de-Regionalfensterpreis) ***** AUFARBEITEN (Förderpreis des FilmFernsehFonds Bayern für den besten bayerischen Film) ***** CLANKER MAN (Architekturfilmpreis) ***** ONDES NOIRES (Kurzfilmpreis der Stadt Regensburg im Internationalen Wettbewerb und Kurzfilmpreis des Bayerischen Rundfunks im Internationalen Wettbewerb) ***** MUSEUMSWÄRTER (Lobende Erwähnung durch die Jury der Jungen)

    Am 22.3. um 18:00 und um 22:00 Uhr in der FilmGalerie:
    SPIELEN (Mittelbayerische.de-Regionalfensterpreis) ***** TIEFENSCHÄRFE (Max-Bresele-Gedächtnispreis im Deutschen Wettbewerb) ***** MANIVELLE (CANDIS-Preis im Deutschen Wettbewerb) ***** #BURNING (Lobende Erwähnung durch die Jury des Internationalen Wettbewerbs) ***** TIMECODE (Publikumsliebling – Kinokneipen-Preis)

    in der FILMGALERIE

    Do 22.03.

    18:00
    20:00
    22:00

    Fr 23.03.

    -

    Sa 24.03.

    -

    So 25.03.

    -

    Mo 26.03.

    -

    Di 27.03.

    -

    Mi 28.03.

    -

    2018
  • PUBLIKUMSLIEBLINGE // INTERNATIONALE KURZFILMWOCHE REGENSBURG // 2018

    +

    Die Publikumslieblinge sind immer ein Festivalhighlight. Hier seht ihr die Kurzfilme, die ihr durch das Stimmzettelverfahren im Rahmen des Internationalen und Deutschen Wettbewerbs zu euren Lieblingen gewählt habt.

    PIX ***** CLÉO ***** A KOCKAEMBER ***** L’ARIA DES MOSCERINO ***** TIMECODE (Publikumsliebling – Kinokneipen-Preis) ***** KUKISTA JA MEHIL…

    in der FILMGALERIE

    Do 22.03.

    -

    Fr 23.03.

    18:00
    20:00
    22:00

    Sa 24.03.

    18:00
    20:00
    22:00

    So 25.03.

    18:00
    20:00

    Mo 26.03.

    -

    Di 27.03.

    -

    Mi 28.03.

    -

    2018
  • TARZAN, DER HERR DES URWALDS

    +

    Der britische Großwildjäger James Parker sucht mit seiner Tochter Jane und ihrem Verlobten in Afrika nach dem sagenumwobenen Friedhof der Elefanten. Seine Expedition wird gestört durch einen weißen Affenmenschen: Tarzan lebt seit seiner Kindheit im Urwald. Der Wilde entführt Jane in sein Baumhaus. Doch dann befreit er Janes Vater und ihren Verlobten aus der Gewalt von Pygmäen...

    Von den fantasievollen Sets, dem gloriosen Tarzan-Schrei bis zu den Dialogen ("Ich Tarzan, Du Jane.") ein absoluter Abenteuerfilm-Klassiker. Ein Bonbon!

    TARZAN, THE APE MAN / dt.V / Spielfilm von W. S. Van Dyke / US 1932 / 99 min / FSK: 12 / mit Johnny Weissmüller, Maureen O'Sullivan u.v.a.

    ab 26.03. um 18:30 Uhr

    Do 22.03.

    -

    Fr 23.03.

    -

    Sa 24.03.

    -

    So 25.03.

    -

    Mo 26.03.

    18:30

    Di 27.03.

    18:30

    Mi 28.03.

    -

    2018
  • JANE

    +

    Anhand von mehr als 100 Stunden bisher unveröffentlichten Filmmaterials, das über 50 Jahre lang versteckt war, erzählt der preisgekrönte Regisseur Brett Morgen die Geschichte von Jane Goodall, einer Frau, deren Primatenforschung die von Männern dominierte Welt der Wissenschaft herausforderte und unser Naturverständnis revolutionierte. Begleitet von einer satten, orchestralen Filmmusik des legendären Komponisten Philip Glass, bietet der Film ein unvergleichliches, intimes Porträt von Jane Goodall – einer Wegbereiterin, die sich den Widrigkeiten widersetzte, um eine der am meisten bewunderten Naturschützer der Welt zu werden.

    Morgen hat das ultimative Porträt von Goodall erstellt, sowohl erstaunlich zugänglich, als auch fast unerträglich zart… Ein Film von tiefer, emotionaler Schönheit. — Indiewire

    Ein wundersamer und bewegender Bericht von einem bemerkenswerten Leben. — Hollywood Reporter

    Dokumentarfilm von Brett Morgen / US 2017 / 90 min / FSK: 0

    am 26.+27.03. um 20:30 Uhr OmdU

    Do 08.03.

    18:45
    20:30

    Fr 09.03.

    -

    Sa 10.03.

    -

    So 11.03.

    11:00

    Mo 12.03.

    18:45
    20:30

    Di 13.03.

    18:45
    20:30

    Mi 14.03.

    -

    2018

    Do 22.03.

    -

    Fr 23.03.

    -

    Sa 24.03.

    -

    So 25.03.

    -

    Mo 26.03.

    20:30

    Di 27.03.

    20:30

    Mi 28.03.

    -

    2018
  • DJANGO – EIN LEBEN FÜR DIE MUSIK

    +

    Der umjubelte Eröffnungsfilm der diesjährigen Berlinale erzählt aus dem Leben des legendären Jazzgitarristen Django Reinhardt (1910–1953). Schauplatz ist das von den Deutschen besetzte Frankreich im Jahr 1943. Django ist auf dem Gipfel seines Erfolges. Abend für Abend spielt er in ausverkauften Sälen und begeistert das Publikum mit seinem Gipsy-Swing, einer Musik voller Lebenslust und Witz, der sich auch die deutschen Besatzer nicht entziehen können. Während andere Sinti in ganz Europa verfolgt werden, kann sich Django aufgrund seiner Popularität in Sicherheit wiegen – bis ihn die Nationalsozialisten auf Tournee nach Deutschland schicken wollen. Django weigert sich. Seine Pariser Geliebte hilft ihm, mit seiner schwangeren Frau und seiner Mutter an der Schweizer Grenze unterzutauchen. Hier trifft er auf Mitglieder seiner weitverzweigten Familie, die ebenfalls auf der Flucht sind. Über den Genfer See will er in die Schweiz gelangen, doch die Nazis sind ihm dicht auf den Fersen.

    In seinem Regiedebüt porträtiert Étienne Comar einen unkonventionellen Künstler und Freigeist, dessen Leben so improvisiert war wie seine Musik. Vor die Frage gestellt, ob er seine Kunst politisch missbrauchen lässt, muss er eine existentielle Entscheidung treffen. Reda Kateb brilliert in der Rolle des Ausnahme-Künstlers an der Seite von César-Gewinnerin Cécile de France.

    Reda Kateb simuliert als Django dessen hochvirtuose Gitarrenkunst perfekt. — Spiegel

    DJANGO / Spielfilm von Etienne Comar / FR 2017 / 115 min / mit Reda Kateb, Cécile de France u.v.a.

    am 28.03. um 18:45 Uhr OmdU / um 20:30 Uhr dtV

    Do 22.03.

    -

    Fr 23.03.

    -

    Sa 24.03.

    -

    So 25.03.

    -

    Mo 26.03.

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    Di 27.03.

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    Mi 28.03.

    18:30
    20:45

    2018
  • LOVING VINCENT

    +

    Ein Jahr nach dem Selbstmord Vincent van Goghs taucht plötzlich ein Brief des Künstlers auf, gerichtet an seinen Bruder Theo. Der junge Armand Roulin erhält den Auftrag, den Brief auszuhändigen. Je mehr er dabei über Vincent erfährt, desto faszinierter ist er von den Lebens- und Todesumständen des Malers. War es am Ende gar kein Selbstmord? Entschlossen macht sich Armand auf die Suche nach der Wahrheit...

    LOVING VINCENT erweckt die einzigartigen Bilderwelten van Goghs zum Leben: 125 Künstler aus aller Welt kreierten mehr als 65.000 Einzelbilder für den ersten komplett aus Ölgemälden erschaffenen Film. Ein visuell berauschendes Meisterwerk, dessen Farbenpracht und Ästhetik noch lange nachwirken.

    Der wohl schönste Film aller Zeiten. — TV Spielfilm

    Animations-/Spielfilm von Dorota Kobiela & Hugh Welchman / GB/ PL 2017 / 95 min / FSK: 6 / mit Douglas Booth, Saoirse Ronan u.v.a.

    um 11 Uhr dtV

    Do 01.03.

    -

    Fr 02.03.

    -

    Sa 03.03.

    -

    So 04.03.

    11:00

    Mo 05.03.

    -

    Di 06.03.

    -

    Mi 07.03.

    -

    2018

    Do 22.03.

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    Fr 23.03.

    -

    Sa 24.03.

    -

    So 25.03.

    11:00

    Mo 26.03.

    -

    Di 27.03.

    -

    Mi 28.03.

    -

    2018
  • BLANKA

    +

    Blanka (Cydel Gabutero) ist ein junges Mädchen, das auf den Straßen Manilas lebt und geradeso mit Diebstahl über die Runden kommt. Sie träumt davon, der Armut entfliehen zu können und irgendwann eine richtige Familie zu haben. Als der alte blinde Straßengitarrist Peter (Peter Millari) Blankas Gesangstalent erkennt und beginnt, die Kleine zu fördern, erkennt diese, dass sie durch die Musik zum ersten Mal auf ehrliche Weise an Geld gelangen kann. Blanka genießt Peters Gesellschaft und die beiden geben ein super Team ab, der alte Mann sorgt sich jedoch um die Zukunft der Kleinen und versucht, diese in einem Weisenhaus unterzubringen. Als Blanka von seinem Plan Wind bekommt, betrachtet sie das als Verrat. Sie rennt weg und fängt wieder mit dem Klauen an. Peter begibt sich auf die Suche nach ihr...

    Ein Film, der kleine und große Cineasten anspricht. — Programmkino.de

    Blanka / von Kohki Hasei / Italien, Japan, Philippinen, 2017 / 75 min / mit Cydel Gabutero, Peter Millari, Jomar Bisuyo

    ab So 01.04. um 18 Uhr dtV
    ab Di 03.04. um 18 Uhr OmdU

    Do 29.03.

    -

    Fr 30.03.

    -

    Sa 31.03.

    -

    So 01.04.

    18:00

    Mo 02.04.

    18:00

    Di 03.04.

    18:00

    Mi 04.04.

    18:00

    2018
  • ERBARME DICH! - DIE MATTHÄUS PASSION

    +

    Seit 290 Jahren fasziniert Johann Sebastian Bachs "Matthäus-Passion" ihr Publikum. Als ein Höhepunkt der protestantischen Kirchenmusik ist das Oratorium tief im christlichen Glauben verwurzelt. Doch auch Nicht-Christen werden von Bachs Musik tief bewegt. Um die unsterbliche und überkonfessionelle Faszination der "Matthäus-Passion" zu erkunden, greift der niederländische Filmemacher Ramón Gieling auf einen besonderen Kunstgriff zurück: In einer halb verfallen Kirche in Amsterdam bringt er einen Obdachlosen-Chor mit professionellen Musikern zusammen, um sie gemeinsam eine Aufführung des Oratoriums proben zu lassen. Bachs Musik visualisiert er mit einer poetischen Bildsprache, die sich an der holländischen Malerei des 17. Jahrhunderts orientiert, aber auch Anleihen an frühere Adaptionen des Stoffs wie Pier Paolo Pasolinis "Accattone" (1961) transparent macht. Eingebettet in die eindrucksvolle Darbietung des Stücks berichten Musiker und Künstler wie der Opernregisseur Peter Sellars, der Maler Rinke Nijburg oder die Schriftstellerin Anna Enquist von ihren ganz persönlichen Beziehungen zu Bachs Werk: von Angst und größter Ekstase, von Schuld und tiefer Trauer. Den privaten Erfahrungsfragmenten stellt der Filme Nachrichtenmeldungen gegenüber, die die universelle Bedeutung von Schmerz und Leiden deutlich machen. ERBARME DICH wird so zu einem Film, der den religiösen Ursprung seiner Musik weit transzendiert. "Was alle Figuren teilen", schrieb das Dok Leipzig anlässlich der deutsche Uraufführung des Films sehr treffend, "ist das erlösende Moment der Musik - einer Musik, die sich ihrer erbarmt und die sie ihre eigene Passion finden lässt." (Quelle: Verleih)

    Am Beispiel von Johann Sebastian Bachs "Matthäus-Passion" untersucht Filmemacher Ramón Gieling die enorme Wirkung der berühmten Musik. Pieter Jan Leusinks Bach-Chor und -Orchester interpretieren das Werk für den Film, mit Obdachlosen als ihrem Publikum.

    Erbarme Dich - Matthew Passion Stories / von Ramon Gieling / Niederlande, 2017 / 99 Minuten / Dokumentarfilm, Musikfilm

    ab So 01.04. um 19:30 Uhr

    Do 29.03.

    -

    Fr 30.03.

    -

    Sa 31.03.

    -

    So 01.04.

    19:30

    Mo 02.04.

    19:30

    Di 03.04.

    19:30

    Mi 04.04.

    19:30

    2018
  • SHAPE OF WATER – DAS FLÜSTERN DES WASSERS

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    Baltimore, circa 1963, auf dem Höhepunkt des Kalten Krieges. Im versteckten Hochsicherheitslabor der Regierung arbeitet die stumme Elisa, die seit dem Babyalter gefangen ist in einem Leben der Isolation, als Reinigungskraft. Elisas Leben ändert sich abrupt, als sie und ihre Kollegin Zelda ein streng geheimes Experiment mit einem mysterösen Amphibienmenschen entdecken…

    Der meisterhafte Fantasyregisseur Guillermo del Toro inszeniert mit SHAPE OF WATER eine poetische Lovestory, die von der Academy of Motion Picture Arts and Sciences für 13(!) Oscars nominiert wurde und viermal gewann: für den Besten Film, für die Beste Regie, für die Beste Musik und für die Beste Ausstattung..

    Man muss geradezu die Augen verschließen, um dem Charme von del Toros Komposition aus Märchen-, Horror- und Thriller elementen nicht zu erliegen. — die tageszeitung

    Völlig zu Recht für 13 Oscars nominiert - weil er etwas schafft, was das Kino vergessen hat. — Süddeutsche Zeitung

    Ein perfekt geschliffenes Juwel der Filmkunst mit viel Gefühl und eindrucksvoller Haltung." — Programmkino.de

    Goldener Löwe — Int. Filmfestspiele Venedig 2017

    THE SHAPE OF WATER / Spielfilm von Guillermo del Toro / US 2017 / 123 min / FSK: 16 / mit Sally Hawkins, Michael Shannon u.v.a.

    ab Do 29.03. um 17 Uhr OmdU
    ab Do 29.03. um 19:15 + 21:30 Uhr dtV
    ab Fr 06.04. um 21:45 Uhr OmdU

    Do 01.03.

    19:00
    21:15

    Fr 02.03.

    19:00
    21:15

    Sa 03.03.

    19:00
    21:15

    So 04.03.

    -

    Mo 05.03.

    -

    Di 06.03.

    -

    Mi 07.03.

    -

    2018

    Do 08.03.

    -

    Fr 09.03.

    17:00
    19:15
    21:30

    Sa 10.03.

    17:00
    19:15
    21:30

    So 11.03.

    17:00
    19:15
    21:30

    Mo 12.03.

    -

    Di 13.03.

    -

    Mi 14.03.

    -

    2018

    Do 29.03.

    17:00
    19:15
    21:30

    Fr 30.03.

    17:00
    19:15
    21:30

    Sa 31.03.

    17:00
    19:15
    21:30

    So 01.04.

    21:30

    Mo 02.04.

    21:30

    Di 03.04.

    21:30

    Mi 04.04.

    21:30

    2018