• DER BAUER UND SEIN PRINZ

    Der Film zeigt einen Prinzen, der die Vision hat, die Welt ökologisch zu ernähren und die geschundene Natur zu heilen. Dieses Ziel verfolgt er mit seinem charismatischen Farmmanager David Wilson bereits seit 30 Jahren. In poetisch beeindruckenden Bildern sehen wir die einmalige Zusammenarbeit der beiden, die beweist, dass ökologische Landwirtschaft funktioniert und welcher Nutzen und welche Heilkraft von ihr ausgehen ..

    Der Film zeigt einen Prinzen, der die Vision hat, die Welt ökologisch zu ernähren und die geschundene Natur zu heilen. Dieses Ziel verfolgt er mit seinem charismatischen Farmmanager David Wilson jetzt schon seit 30 Jahren. Die einmalige Zusammenarbeit der Beiden beweist mit poetisch eindrücklichen Bildern, wie ökologische Landwirtschaft funktioniert und welchen Nutzen und welche Heilkraft von ihr ausgeht. Bertram Verhaag beobachtete die beiden Visionäre mehr als fünf Jahre durch alle Jahreszeiten hindurch. Der Prinz of Wales fühlte sich dem ökologisch nachhaltigen Gedanken schon verbunden, als wir das Wort "nachhaltig" noch nicht mal kannten. Schon vor mehr als 30 Jahren war ihm klar, dass man nur mit praktischen Beispielen Bauern überzeugen kann, Land im Einklang mit der Natur ohne Gifte zu bewirtschaften. Das ist den Beiden eindrücklich gelungen und Bauern aus ganz Britannien pilgern zur Duchy Homefarm und holen sich dort den Mut und das Wissen ihre eigene Landwirtschaft umzustellen. Prinz Charles erscheint in einem gänzlich ungewohnten Licht, das den Zuschauer zwingt, viele Vorurteile gegenüber ihm und der ökologischen Landwirtschaft über Bord zu werfen.

    Deutschland, 2013, 81 min., R: Bertram Verhaag

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  • AUF DER SUCHE NACH DEM ALTEN TIBET

    Buddhist und Regisseur Vilas Rodizio fängt in dieser authentischen Dokumentation das Leben und Glauben der Yogis in abgelegenen Teilen Tibets ein. Eine Welt, die unserer kaum ferner sein könnte, entfaltet sich in spontanen, oft unglaublichen Begegnungen und verzichtet dabei auf zwanghafte Analysen. Ein liebevolles Porträt einer faszinierenden Kultur, die mit unserem westlichen Weltbild wenig kompatibel scheint.

    am Di 06.01. um 11 Uhr im Matinee mit Regisseur Vilas Rodizio als Gast und anschließendem Gespräch

    Deutschland, 2013, 76 min., R: Vilas Rodizio

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  • TITOS BRILLE

    Im alten Mercedes Benz ihres Vaters reist die Schauspielerin Adriana Altaras in ihre Vergangenheit, die sie über Gießen und Italien nach Zagreb, Split und Rab führt. Mit selbstironischen Kommentaren fächert sie ihre Biografie als Flüchtlingskind mit jüdischen Wurzeln auf und versucht, die familiären Rätsel ihrer Herkunft aus Jugoslawien zu entschlüsseln. Die mit Familiendokumenten, Archivfunden, Interviews, übermotivierter Balkan- Musik und einer spitzbübischen Off-Stimme amalgierte Erinnerungsreise bewältigt ebenso lehrreich wie berührend den Spagat zwischen Depression und Lebensfreude.

    Deutschland, 2014, 94 min., R: Regina Schilling

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  • GÖTTLICHE LAGE

    Grandioser Dokumentarfilm über den Strukturwandel im Dortmunder Stadtteil Hörde, der binnen eines Jahrzehnts von einer Stahlkocherei in einen vornehmen Villenort mit künstlichem See umgestaltet wurde. Aus einer enormen Vielzahl an chronologisch strukturierten Momentaufnahmen entsteht ein plastisches Wirklichkeitsbild mit enormer Tiefenschärfe ..

    Deutschland, 2014, 99 min., R: Ulrike Franke & Michael Loeken

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  • #ZEITGEIST - VON DIGITALER NÄHE & ANALOGER ENTFREMDUNG

    Sieben Familien in einer Vorstadt von Austin, Texas. Töchter, Söhne, Mütter, Väter. Alle ganz normal verrückt, alle auf der Suche nach einem kleinen Stück vom großen Glück, das so nah ist und doch so unerreichbar weit weg zu sein scheint. Die Männer suchen nach pornografischer Ablenkung im Internet, die Frauen vermissen Zärtlichkeit und Erfüllung, die Jungs sind besessen von "World of Warcraft", die Mädchen setzen sich selbst unter Druck, immer noch dünner und hübscher zu werden. Alle sehnen sich nach echtem Kontakt in einer realen Welt, doch alle leben aneinander vorbei. Und die so simplen, vermeintlich unendlichen Möglichkeiten moderner Kommunikation machen alles noch komplizierter - und schaffen ein Dasein, geprägt von digitaler Nähe und analoger Entfremdung.

    Do bis Fr OmU
    Sa bis Mi deutsche Fassung

    MEN, WOMEN & CHILDREN, USA, 2014, 119 min., deutsche Fassung und OmU, R: Jason Reitman, mit: Adam Sandler, Jennifer Garner, Rosemarie DeWitt u.a.

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  • WO ICH WOHNE - Ein Film für Ilse Aichinger

    Das Stille, Beobachtende und Absurde macht das Geheimnis von Ilse Aichingers Poesie aus, das die Filmbilder von WO ICH WOHNE bewahren. Figuren aus Erzählungen werden lebendig in einem Haus, dessen Stockwerke scheinbar nach unten sinken. Auch die von Ilse Aichinger gedrehten, nie gezeigten Super-8-Filme halten das Erstaunen darüber wach, dass wir uns vorfinden, und wie wir uns vorfinden. Der Film verführt auf sinnliche Weise, sich auf das Werk von Ilse Aichinger einzulassen, welches in seiner Einzigartigkeit für das 20. Jahrhundert steht und zugleich in seiner existentiellen Dimension zeitlos ist.

    Österreich 2013, 81 min., R: Christine Nagel

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  • TOP GIRL ODER LA DÉFORMATION PROFESSIONNELLE

    Helena, 29, alleinerziehende Mutter einer elfjährigen Tochter, ist als Schauspielerin nur mäßig erfolgreich und verdient ihren Lebensunterhalt mit Sexarbeit in einem Escort-Service. Zu ihrer Mutter, einer Gesangslehrerin, hat sie ein angespanntes Verhältnis. Auch von ihrem Job ist Helena zunehmend genervt. Als sie David kennenlernt, bietet sich ihr eine Chance…. "In der Libidoökonomie von Top Girl hat Sexualität nichts Befreiendes mehr, sondern ist unfassbar traurig und banal ("normaler GV mit ein bisschen still daneben liegen"). Turanskyj beobachtet das seltsame Paradox, dass die Zwänge der Marktgesellschaft zunehmen, während die sexuellen Freiräume wachsen. Die "männliche" kapitalistische Ökonomie ermöglicht maximale Freiheit und hält das Begehren zugleich in einer tödlichen Umarmung gefangen, um es dann – so die grandiose Schlussszene – "zur Strecke" zu bringen. Oder anders gesagt: Was für Lars von Trier ein kultureller Skandal ist, die Abspaltung des Begehrens von der Liebe, das entsteht bei Turanskyj aus der Ökonomisierung des Intimen, wobei am Ende auch die Lust selbst verschwindet. Kapitalismus macht liebesmüde." (DIE ZEIT, Thomas Assheuer)

    Deutschland, 2014, 95 min., R: Tatjana Turanskyj, mit: Julia Hummer, RP Kahl, Susanne Bredehöft u.a.

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  • ALLES, WAS WIR GEBEN MUSSTEN

    Die 15. Veranstaltung in der Reihe Filmisches Philosophieren, die der AK Film zusammen mit dem Institut für Philosophie der Universität Regensburg veranstaltet.

    An den Film schließt ein Kurzvortrag von Solveig Lena Hansen M.A. sowie eine offene Diskussionsrunde mit dem Publikum in entspannter Atmosphäre an. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

    Helena, 29, alleinerziehende Mutter einer elfjährigen Tochter, ist als Schauspielerin nur mäßig erfolgreich und verdient ihren Lebensunterhalt mit Sexarbeit in einem Escort-Service. Zu ihrer Mutter, einer Gesangslehrerin, hat sie ein angespanntes Verhältnis. Auch von ihrem Job ist Helena zunehmend genervt. Als sie David kennenlernt, bietet sich ihr eine Chance…. "In der Libidoökonomie von Top Girl hat Sexualität nichts Befreiendes mehr, sondern ist unfassbar traurig und banal ("normaler GV mit ein bisschen still daneben liegen"). Turanskyj beobachtet das seltsame Paradox, dass die Zwänge der Marktgesellschaft zunehmen, während die sexuellen Freiräume wachsen. Die "männliche" kapitalistische Ökonomie ermöglicht maximale Freiheit und hält das Begehren zugleich in einer tödlichen Umarmung gefangen, um es dann – so die grandiose Schlussszene – "zur Strecke" zu bringen. Oder anders gesagt: Was für Lars von Trier ein kultureller Skandal ist, die Abspaltung des Begehrens von der Liebe, das entsteht bei Turanskyj aus der Ökonomisierung des Intimen, wobei am Ende auch die Lust selbst verschwindet. Kapitalismus macht liebesmüde." (DIE ZEIT, Thomas Assheuer)

    NEVER LET ME DIE, GB / USA 2010, 103 min., dt. Fassung, R: Mark Romanek, mit Carey Mulligan, Andrew Garfield, Keira Knightley u.a.

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  • 20 JAHRE ARTHAUS KINOFESTIVAL

    Das Programm des 20 JAHRE ARTHAUS-Kinofestivals, mit dem der Verleih STUDIOCANAL den 20. Geburtstag seiner Marke ARTHAUS feiert, ist komplett. Nachdem 10 Titel bereits feststanden, haben 130 Kinobetreiber weitere Filme gewählt, die erstmals digital im Kino zu sehen sein werden.

    "Down By Law" (Jim Jarmusch) "Night On Earth" (Jim Jarmusch) Der Prozess (Orson Welles) "Das Fest" (Thomas Vinterberg) "Der Elefantenmensch" (David Lynch) "The Doors" (Oliver Stone) "Trafic - Tati im Stoßverkehr" (Jacques Tati) "Angst essen Seele auf" (Rainer Werner Fassbinder) "Das Siebente Siegel" (Ingmar Bergman) Out Of Rosenheim (Percy Adlon) "Fitzcarraldo" (Werner Herzog) Außer Atem (Jean-Luc Godard) "Apocalypse Now Redux" (Francis Ford Coppola) "Die große Illusion" (Jean Renoir) "Die Reifeprüfung" (Mike Nichols) Die durch die Hölle gehen (Michael Cimino) Wenn die Gondeln Trauer tragen (Nicolas Roeg) Der Englische Patient (Anthony Minghella) Das Piano (Jane Campion) Die Blechtrommel - Director's Cut (Volker Schlöndorff).

    ARTHAUS wurde 1994 gegründet und verschreibt sich der Welt des besonderen Films: Herausragende Filme des internationalen Independent-Kinos, Klassiker der Filmgeschichte, große Kino- Dokumentarfilme, aber auch umstrittene Meisterwerke - ARTHAUS schafft Öffentlichkeit für Filme fernab der Blockbusterwelt.

  • DIE DURCH DIE HÖLLE GEHEN

    Michael Ciminos fünffach ausgezeichneter Oscar-Film ist ein schonungslos hartes Meisterwerk. Eindringlich beschreibt er die Unmenschlichkeit des Krieges und skizziert eine wahnsinnig gewordene Welt, in der die Menschen fast alles verloren haben. An in-depth examination of the ways in which the U.S. Vietnam war impacts and disrupts the lives of people in a small industrial town in Pennsylvania.

    THE DEER HUNTER, USA, 1978, 182 min., OmU, R: Michael Cimino, mit: Robert de Niro, John Cazale, Christopher Walken, John Savage, Meryl Streep u.a.

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    • 2015
  • DIE HÜTER DER TUNDRA

    Mitten in der Tundra, in Russlands hohem Norden, leben Hirten und Rentiere in einer viele tausend Jahre fortwährenden Symbiose. Doch dieses einzigartige kulturelle Erbe russisch-samischer Rentierzucht droht von der Karte zu verschwinden. Längst haben internationale Rohstoffkonzerne die Weidegründe der Tundra im Visier. Nah an den Menschen und in beeindruckenden Naturaufnahmen dokumentiert Regisseur René Harder das Leben und den Überlebenskampf eines Volkes in der heutigen Zeit ..

    Mitten in der Tundra, in Russlands hohem Norden, leben Hirten und Rentiere in einer viele tausend Jahre fortwährenden Symbiose. Doch dieses einzigartige kulturelle Erbe russisch-samischer Rentierzucht droht von der Karte zu verschwinden. Längst haben internationale Rohstoffkonzerne die Weidegründe der Tundra im Visier. Sascha, junge Mutter und Abgeordnete des neu gegründeten Parlaments der Samen, kämpft an vorderster Front für ihr Heimatdorf – mit Engagement und Leidenschaft. Regisseur René Harder teilte über ein Jahr hinweg das Leben der Rentierzüchter. Nah an den Menschen und in beeindruckenden Naturaufnahmen dokumentiert er das Leben und den Überlebenskampf eines Volkes in der heutigen Zeit. "Mich interessieren Menschen, die schwierigen Lebensumständen mit Leidenschaft und Humor begegnen. Ihrem Blick will ich folgen und damit durch seine poetischen Motive einen letztlich politischen Film schaffen." (René Harder) "In persönlichen Porträts und großartigen Naturaufnahmen dokumentiert DIE HÜTER DER TUNDRA die übermächtigen Wirtschaftsinteressen in einer globalisierten Welt und steht für das Schicksal aller indigenen Völker, die durch Rohstoffabbau bedrängt, bedroht und schließlich zum Verschwinden gebracht werden." (Semaine de la Critique, Locarno)

    Deutschland, 2013, 82 min., OmU, R.: René Harder

    • Do 22.01.

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    • 2015
  • WINTERSCHLAF

    Diesjähriger Cannes-Gewinner und grandios inszeniertes Beziehungsepos von Nuri Bilge Ceylan. Ein kleines Hotel in der bizarren Mondlandschaft Kappadokiens wird während der nasskalten Wintermonate zum Durchlauferhitzer für die Emotionen und Gedanken seiner Bewohner. Die Hauptfigur, früher ein Theaterschauspieler, beharkt sich mit seiner Schwester und seiner wesentlich jüngeren Ehefrau. Es geht um scheinbare Kleinigkeiten, die sich aber schnell zu grundlegenden Auseinandersetzungen über Liebes- und Lebensvorstellungen auswachsen ..

    Ein kleines Hotel in der bizarren Mondlandschaft Kappadokiens wird während der nasskalten Wintermonate zum Durchlauferhitzer für die Emotionen und Gedanken seiner Bewohner. Die Hauptfigur, früher ein Theaterschauspieler, beharkt sich mit seiner Schwester und seiner wesentlich jüngeren Ehefrau. Es geht um scheinbare Kleinigkeiten, die sich aber schnell zu grundlegenden Auseinandersetzungen über Liebes- und Lebensvorstellungen auswachsen. Lose strukturiert, werden die mit scheinbar unermüdlicher Energie betriebenen Wortwechsel durch symbolische Verdichtungen, etwa die grandios fotografierte Landschaft oder das Einfangen eines Wildpferdes, in denen die sich heillos verfransenden Gespräche wohltuend unbestimmte Weitungen erfahren. Optisch verlagert sich die filmische "Signatur" von Nuri Bilge Ceylan, nuanciert ausgeleuchtete, tiefenscharfe Totalen, hier in nicht weniger raffinierte Innen-Einstellungen, die das Kammerspiel in eine rembrandthafte Charakterstudie verwandeln. Der sperrige, mit 196 Minuten extrem lange Film präsentiert sich nicht nur als türkische Version von Ingmar Bergmans "Szenen einer Ehe", sondern stellt zugleich eine bittere Abrechnung mit den Lebenslügen der intellektuellen Elite des Landes dar.

    KIŞ UYKUSU, Türkei, 2014, 196 min., OmU, R:: Nuri Bilge Ceylan, mit: Haluk Bilginer, Melisa Sözen, Demet Akbag, Ayberk Pekcan u.a.

    • Do 22.01.

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  • DIESES SCHÖNE SCHEISSLEBEN

    Doris Dörrie führt uns ein in die Welt der Mariachis, die untrennbar mit der mexikanischen Kultur verbunden sind. Doch wer denkt, es ginge hier nur um Musik, der irrt. Es ist ein Lebensstil. In dem von Männern geprägten Business gibt es für Frauen eigentlich keinen Platz. Dennoch gibt es ein paar wenige Frauen, die sich für ein Leben als Mariachi entschieden haben. Eine dieser Musikerinnen ist María del Carmen. Die deutsche Filmemacherin Doris Dörrie begleitet die Estrellas de Jalisco, die auf Familienfesten, an Feiertagen wie dem Día de los Muertos und auf den Straßen von Mexiko City auftreten. Die weiblichen Mariachis verleihen ihrer Wut Ausdruck und geben zugleich Hoffnung.

    Deutschland, 2014, 86 min., OmU, R: Doris Dörrie

    • Do 22.01.

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    • 2015
  • BIST DU NARRISCH

    "Peter ist Pächter einer Pension. Es läuft nicht sonderlich gut, aber für Peter ist das ideal. Sein Bierchen trinken, auf der Bank vorm Haus, und die Ruhe des Bay. Wald genießen. Doch plötzlich ändert sich alles. Ein Schwerverbrecher bricht aus dem nahe gelegenen Gefängnis aus, und zu aller Überraschung tauchen unangemeldet fünf Personen am Wochen­ende in der Pension auf. Jeder könnte der Verbrecher sein. Wird Peter das Problem lösen? Ein schräges Abenteuer im Bay. Wald." (Erik Grun)

    Deutschland, 2014, 62 min., Eine bayerische Komödie von Erik Grun , mit: Peter Leitner, Chirstin Rokita, Sepp Hobelsberger, Thomas Frischhut, Johannes Aichinger, Marlene Tadel u.a.

    • Do 29.01.

      17:00

    • Fr 30.01.

      17:00

    • Sa 31.01.

      17:00

    • So 01.02.

      17:00

    • Mo 02.02.

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    • Di 03.02.

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    • Mi 04.02.

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    • 2015
  • DIE BÖHMS - ARCHITEKTUR EINER FAMILIE

    Gottfried Böhm gilt als wichtigster Architekt Deutschlands. Als Sohn eines Kirchenbauers ist er Patriarch einer Architektendynastie, zu der inzwischen seine Söhne Stephan, Peter und Paul gehören. Mit heraus­ragenden Großbauten gelingt es ihnen, aus dem Schatten des be­rühm­ten Vaters zu treten. Über zwei Jahre hinweg hat der Filmemacher Maurizius Staerkle-Drux die Arbeit und das Leben der Böhms begleitet und dabei ebenso anrührende Szenen wie auch konfliktgeladene Momente filmen können. Der Film zeichnet ein ebenso intimes wie prägnantes Portrait – über die Komplexität und Untrennbarkeit von Leben, Liebe, Glaube und (Bau-)Kunst.

    Gottfried Böhm gilt als wichtigster Architekt Deutschlands. Als Sohn eines Kirchenbauers ist er Patriarch einer Architektendynastie, zu der inzwischen seine Söhne Stephan, Peter und Paul gehören. Mit herausragenden Großbauten gelingt es ihnen, aus dem Schatten des berühmten Vaters zu treten. Aber nicht zuletzt die Krise der Baubranche in Deutschland schürt die Konkurrenz zwischen den Brüdern. Inzwischen 94 Jahre alt, arbeitet Gottfried noch täglich mit an ihren Planungs- und Konstruktionsvorhaben. Als seine Frau Elisabeth stirbt, ebenfalls Architektin und maßgebliche Inspirationsquelle aller vier Böhms, verliert die Familie ihr emotionales Zentrum. Hat die fragile Architektur des Familienbetriebs noch Zukunft? Über zwei Jahre hinweg hat der Filmemacher Maurizius Staerkle-Drux die Arbeit und das Leben der Böhms begleitet und dabei ebenso anrührende Szenen wie auch konfliktgeladene Momente filmen können. Der Film zeichnet ein ebenso intimes wie prägnantes Portrait – über die Komplexität und Untrennbarkeit von Leben, Liebe, Glaube und (Bau-)Kunst.

    D/CH, 2014, 87 min., R: Maurizius Staerkle-Drux

    • Do 29.01.

      18:30

    • Fr 30.01.

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    • Sa 31.01.

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    • 2015
  • WIR WAREN KÖNIGE

    Schauplatz ist eine namenlose, trostlose Stadt mit zerfallenden Altbauten und heruntergekommenen Hochhausvierteln. Dort ist ein Spezialeinsatzkommando hinter Drogendealern her. Doch der Einsatz der von Kevin (Ronald Zehrfeld) und Mendes (Misel Maticevic) angeführten Truppe endet im Desaster: Zwei der gesuchten Männer sind am Ende tot, ein weiterer Verbrecher geflüchtet und ein SEK-Mann schwer verletzt. Die adrenalingesteuerten SEK-Leute, die sich selbst als Könige fühlen, geraten in eine Spirale der Gewalt. "Starkes Genre-Kino: Mit "Wir waren Könige" ist Regisseur Philipp Leinemann ("Transit") ein nervenzerfetzender, knallharter Polizeithriller gelungen. Es geht um Gewalt, Selbstjustiz, Freundschaft und falsch verstandene Loyalität." (Focus)

    Deutschland, 2014, 107 min., R: Philipp Leinemann, mit: Ronald Zehrfeld, Miel Maticevic u.a.

    • Do 29.01.

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    • 2015
  • ZWEI TAGE, EINE NACHT

    Nach einem Krankheitsausfall möchte eine Frau in ihren Job zurück. Inzwischen wurde ihre Arbeit jedoch gegen einen Bonus auf ihre Kollegen verteilt. Ihr Chef will dies zum Status quo machen und ihre Stelle einsparen; die Kollegen sind des finanziellen Vorteils wegen damit zufrieden. Der Frau bleibt ein einziges Wochenende, sie dazu zu überreden, sich mit ihr zu solidarisieren. Dank genauer Beobachtung der Arbeitswelt und eines differenzierten Figurenensembles machen die Brüder Dardenne ein meisterliches soziales Panorama und ein Plädoyer für Solidarität.

    DEUX JOURS, UNE NUIT, Belgien/Frankreich/Italien 2014, 95 min., OmU, R: Jean-Pierre und Luc Dardenne, mit: Marion Cotillard, Fabrizio Rongione, Pili Groyne u.a.

    • Do 29.01.

      -

    • Fr 30.01.

      -

    • Sa 31.01.

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    • So 01.02.

      20:15

    • Mo 02.02.

      20:15

    • Di 03.02.

      20:15

    • Mi 04.02.

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    • 2015
  • BERLIN EAST SIDE GALLERY

    Anregende Doku über ein faszinierendes Kunstprojekt mit wertvollen Hintergrundinformationen. Kann es einen besseren Platz für Kunst im öffentlichen Raum geben als an einem so symbolträchtigen Ort wie der ehemaligen Berliner Mauer? Die Künstlerinitiative East Side Gallery gründete 1990 in Berlin-Friedrichshain die gleichnamige Open-Air-Galerie – die weltweit größte ihrer Art. Doch nun ist das längste noch erhaltene Stück Berliner Mauer, das Besucher aus aller Welt anzieht und erst 2009 restauriert wurde, in Gefahr. Denn trotz eines Bürgerentscheids gegen die Bebauung des Spreeufers und des ehemaligen Todesstreifens entstehen dort monströse Hochbauten, für die bereits Mauersegmente entfernt wurden. Eine fragwürdige Stadtentwicklung, die viel Widerstand erzeugt ..

    am Mi 04.02. um 19 Uhr mit Regisseurin Karin Kaper als Gast

    D 2014, 116 min., R: Karin Kaper und Dirk Szuszies

    • Do 29.01.

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    • Fr 30.01.

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    • Sa 31.01.

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    • So 01.02.

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    • Mo 02.02.

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    • Di 03.02.

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    • Mi 04.02.

      19:00

    • 2015