AGNIESZKA

Deutschland 2014, 98 min., R: Tomasz E. Rudzik, mit Karolina Gorczyca, Hildegard Schmahl, Lorenzo Nedis Walcher u.a.

"Fünf Jahre hat Agnieszka im Gefängnis in Polen verbracht. In diesen Jahren hat sie gelernt, hart zu sein, ihre Gefühle zu unterdrücken und sich durchzuschlagen. An ihrem ersten Tag in Freiheit kehrt sie zurück nach Hause, stiehlt dem schlafenden Vater Geld, nimmt Rache an dem, der sie verraten hat und verspricht ihrem Bruder, ihn bald zu sich zu holen. Dann steigt sie in einen Bus und fährt nach Deutschland. In München begegnet sie "Madame". Die ältere Dame betreibt einen Domina-Escort-Service. Agnieszka braucht Arbeit und Madame nimmt sie unter ihre Fittiche ..

"Fünf Jahre hat Agnieszka im Gefängnis in Polen verbracht. In diesen Jahren hat sie gelernt, hart zu sein, ihre Gefühle zu unterdrücken und sich durchzuschlagen. An ihrem ersten Tag in Freiheit kehrt sie zurück nach Hause, stiehlt dem schlafenden Vater Geld, nimmt Rache an dem, der sie verraten hat und verspricht ihrem Bruder, ihn bald zu sich zu holen. Dann steigt sie in einen Bus und fährt nach Deutschland. In München begegnet sie "Madame". Die ältere Dame betreibt einen Domina-Escort-Service. Agnieszka braucht Arbeit und Madame nimmt sie unter ihre Fittiche. Doch eines Tages lernt sie den 16-jährigen Manuel kennen, der sich in sie verliebt. Agnieszkas zunehmend inniges Verhältnis zu ihm gefällt Madame überhaupt nicht. Und als dann noch ein Kunde eine Grenze überschreitet, beschließt Agnieszka, dass es Zeit ist, selbst eine Grenze zu ziehen. Sobald sich zu Beginn des Films die Gefängnistore öffnen und Karolina Gorczyca als Agnieszka zu sehen ist, ist der Zuschauer gefangen von ihrem charismatischen Wesen. Den ganzen Film hindurch spricht sie wenig, kommuniziert mehr mit Gesten, ihrer Mimik und ihrer Haltung. Man spürt die innere Anspannung der Figur und die Konflikte, die sie mit sich herumträgt. Eingehüllt in Jacke, Mütze und eine steinerne Miene, bewegt sich Agnieszka in München, wo sie sich nach und nach Madame öffnet. Hildegard Schmahl verkörpert diese dunkle, fast dämonische Diva mit Größe und starkem Ausdruck. Wie zwei Raubtiere im Ring umkreisen sich die beiden Figuren in kammerartig inszenierten Szenen. Herausragend die Kameraarbeit, die sowohl enge Räume als die Leere der Großstadt zeigt. Mit AGNIESZKA als seinem zweiten abendfüllenden Spielfilm ist Regisseur Tomasz E. Rudzik ein unglaublich spannendes und bewegendes Drama gelungen, in dessen Zentrum das kraftvolle und beeindruckende Spiel von Karolina Gorczyca steht. Ihre Darstellung als Agnieszka wirkt im Betrachter auch nach Filmende lange nach. Ein starker Film." (FBW-Filmbewertungsstelle)

Do 18.06.

20:00

Fr 19.06.

20:00

Sa 20.06.

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So 21.06.

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Mo 22.06.

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Di 23.06.

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Mi 24.07.

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Faraday

E 2013, 82 min, OF, Regie: Norberto Ramos del Val

Der exzentrische Faraday und seine schräge Freundin Diana ziehen zusammen. Doch in ihrer neuen Wohnung sind vor Jahren zwei junge Leute unter misteriösen Umständen zu Tode gekommen .. Diese schreiend komische Komödie zeichnet ein ironisches Bild der jungen, hippen Szene Madrids.

Faraday es un telépata desilusionado que está perdiendo su fe en los fenómenos paranormales, los cuales ya desde niño le habían interesado. Su novia, Diana, trabaja vendiendo cupcakes. Igual de "friki” que él, dedica mucho tiempo a grabarse elaborando recetas de dulces y colgándolas en su blog, con el fin de darse a conocer y llegar a ser una estrella. Ambos se animan a independizarse cuando una amiga les ofrece un piso barato. Lo que ellos no saben es que en ese piso dos jóvenes murieron años atrás en extrañas circunstancias...

Esta comedia fresca e hilarante no dejará indiferentes a los amantes del mundo más moderno e hípster de Madrid.

Do 18.06.

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Fr 19.06.

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Sa 20.06.

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So 21.06.

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Mo 22.06.

20:00

Di 23.06.

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Mi 24.07.

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Summertime

E 2012, 90 min, OF, Regie: Noberto Ramos del Val

Zwei junge Frauen im Bikini, die paranormalen Aktivitäten in einem Haus auf den Grund gehen, in dem bereits mehrere Menschen ums Leben ge­kommen sind. Was sich stark nach einem typisch amerikanischen Hor­rorfilm anhört, entpuppt sich bald als surrealistische Komödie. Diese Low-Budget-Produktion zielt in erster Linie darauf ab, den Zuschauer zu irritieren, sodass er - genauso wie die beiden Protagonistinnen - erkennt, dass die Dinge nicht so sind, wie erwartet .. sie sind sogar noch besser!

Dos chicas jóvenes en bikini que intentan llegar al fondo de los sucesos paranormales en una casa donde varias personas han perdido la vida. Lo que suena como una típica película americana de terror, se convertirá en una comedia surrealista. Esta producción de bajo presupuesto pretende, ante todo, irritar al espectador para que, al igual que las dos protagonistas, se dé cuenta de que las cosas no son en realidad como parecen ser sino que… ¡son aún mejor!

Do 18.06.

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Fr 19.06.

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Sa 20.06.

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So 21.06.

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Mo 22.06.

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Di 23.06.

20:00

Mi 24.07.

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BUY BUY ST. PAULI - ÜBER DIE KÄMPFE UM DIE ESSO-HÄUSER

D 2014 90 Min, Dokumentarfilm von Irene Bude, Olaf Scobczak und Steffen Jörg

"Was weg ist ist Weg! Das kommt nicht wieder!" sagt Andreas energisch. Er wohnt seit 1988 in den Esso-Häusern auf St. Pauli. Diese stehen exemplarisch für einen überall – und nicht nur auf St. Pauli – stattfindenden Verdrängungsprozess. In ihrer Langzeitdokumentation "buy buy st. pauli" begleiten die Filmemacher_innen den Kampf der Bewohner_innen der Esso-Häuser und ihrer Unterstützer_innen gegen den Abriss. Sie haben zahlreiche Demonstrationen gefilmt, waren bei subversiven Aktionen und Brushmobs dabei, haben Stadtteilversammlungen dokumentiert und Einblicke in liebevoll eingerichtete Wohnungen eingefangen – bis zum Packen der Umzugkartons. Dabei will der Film wichtige Fragen stellen: War der Abriss wirklich unvermeidbar? Soll Kaputtbesitzen mit maßgeschneiderten Bebauungsplänen belohnt werden? Zu Wort kommen nicht nur Aktivist_innen der Initiative Esso-Häuser sowie Bewohner_innen, Nachbar_innen und Gewerbetreibende, sondern auch die Politik, Investoren und eine Stararchiktektin.

Die Initiative "Recht auf Stadt" Regensburg veranstaltet eine Filmreihe zum Thema Gentrifizierung. In drei Dokumentationsfilmen wird das Thema aus verschiedenen Blickrichtungen dargestellt und kritisch beleuchtet. Zugleich werden Widerstandsformen und Mieter_innenkämpfe gegen Verdrängung gezeigt.

Im Anschluss an die Filme stellt sich die neu gegründete Initiative "Recht auf Stadt" vor und es findet jeweils ein Publikumsgespräch mit dem_der jeweiligen Regisseur_in des Films statt.

Do 18.06.

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Fr 19.06.

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Sa 20.06.

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So 21.06.

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Mo 22.06.

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Di 23.06.

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Mi 24.07.

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