EINE UKRAINISCHE UTOPIE IN REGENSBURG

D 1945-1949, 30 Min.

Eine kleine ukrainische Utopie wurde in Regensburgs Ganghofersiedlung zwischen 1945 und 1949 Wirklichkeit. Bis zu 5.000 ukrainische Flüchtlinge lebten dort. Der neu entdeckte Film (30 Min.) mit Aufnahmen aus dieser Zeit ist eine kleine Sensation.

Do 26.11.

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Fr 27.11.

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Sa 28.11.

18:00

So 29.11.

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Mo 30.11.

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Di 01.12.

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Mi 02.12.

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TANGO PASIÓN

Deutschland 2015, 83 min., R: Kordula Hildebrandt, mit Michael Rühl, Jorge Aravena Llanca, Paco Liana u.a.

Ein leidenschaftlicher Dokumentarfilm über den Berliner Tango Argentino. "Tango Pasión" wagt ein sinnliches Eintauchen in diese Szene und gibt sich bereitwillig den Emotionen und Leidenschaften dieses Phänomens hin. Gezeigt werden die Stars und Macher, die den "Tango Pasión" über Jahrzehnte hinweg geprägt und zu weltweiter Anerkennung geführt haben.

Do 26.11.

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Fr 27.11.

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Sa 28.11.

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So 29.11.

11:00

Mo 30.11.

19:00

Di 01.12.

19:00

Mi 02.12.

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STELLA

MIN LILLA SYSTER, Schweden, Deutschland 2014, 94 min., OmU, R: Sanna Lenken, mit Rebecka Josephson, Amy Diamond, Maxim Mehmet u.a.

Die 12jährige Stella steckt mitten in der Pubertät, sie kämpft mit Selbstzweifeln, verliert sich in Tagträumen, ist in ihren Eiskunstlauflehrer Jakob verliebt und weiß nicht wie sie es ihm sagen soll. Aber ein anderes Problem wiegt sehr viel schwerer: Stellas Schwester Katja, eine begabte Eiskunstläuferin, ihr großes Vorbild, hat ein Geheimnis: Sie ist magersüchtig. Stella merkt schnell, dass irgendetwas mit ihrer Schwester nicht stimmt und möchte sich den Eltern mitteilen, doch Katja zwingt sie zu schweigen. Langsam beginnt Katjas Krankheit die Familie zu spalten. Eine Geschichte über das Heranwachsen, Liebe, Vertrauen und Verrat – liebevoll und leicht erzählt mit großartigen Jungdarstellern. STELLA wurde auf der Berlinale 2015 mit dem Gläsernen Bären ausgezeichnet.

Do 26.11.

19:00

Fr 27.11.

19:00

Sa 28.11.

19:00

So 29.11.

19:00

Mo 30.11.

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Di 01.12.

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Mi 02.12.

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RIVERBANKS

OHTHES Griechenland 2015, 93 min., OmU, R: Panos Karkanevatos, mit Andreas Konstantinou, Elena Mavridou, Levent Uzumcu u.a.

Die Geschichte spielt am Grenzfluss Evros, der die Türkei von Griechenland trennt. Hier endet für viele Flüchtlinge, die nach Europa wollen, der Traum von einem besseren Leben. Drei Menschen begegnen sich am Ufer des Evros: eine Schleuserin, ein Drogenboss und ein Soldat, der sich freiwillig zum Minenräumen im Grenzgebiet gemeldet hat. Alle Drei verstricken sich in die illegalen Geschäfte rund um die Flüchtlingsströme und geraten in ein Netz von Abhängigkeiten.

"Die Handlung ist geprägt von Elementen eines Thrillers und intensiver Action, ohne dabei den Fokus auf die Gefühle und die Menschlichkeit zu verlieren. Das Gleichgewicht zwischen Höhepunkten und Atempausen ermöglicht den Zuschauern eine persönliche Beteiligung an der Handlung. Der Film gewährt intime Einblicke in die Hoffnungen und Ängste der Flüchtlinge.

Wahre Liebe zeigt sich in der Stille, im Flüstern. Ihr sanfter Atem verrät dir: Die Liebe ist der Beginn, der Grund. Sie hat kein Ende." (Panos Karkanevatos)

Do 26.11.

20:45

Fr 27.11.

20:45

Sa 28.11.

20:45

So 29.11.

20:45

Mo 30.11.

20:45

Di 01.12.

20:45

Mi 02.12.

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MEMENTO

USA 2000, 106 min, R: Christopher Nolan

Die 19. Veranstaltung in der Reihe Filmisches Philosophieren, die der AK Film zusammen mit dem Institut für Philosophie der Universität Regensburg veranstaltet.

An den Film schließt ein Kurzvortrag von Prof. Dr. Annette Dufner zur Rolle das Gedächtnisses bei der Konstruktion personaler Identität an sowie eine offene Diskussionsrunde mit dem Publikum in entspannter Atmo­sphäre. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

Nachdem er bei einem Überfall niedergeschlagen wird, verliert Versicherungs-Detektiv Leonard Shelby sein Kurzzeitgedächtnis. Das letzte, woran er sich erinnert, ist besagter Überfall, bei dem seine Frau vergewaltigt und ermordet wird. Mit Hilfe eines Systems aus Polaroids, Notizen und Tätowierungen zum Ausgleich seines Kurzzeitgedächtnisses begibt er sich auf die Suche nach dem Mörder seiner Frau.

Das Besondere an "Memento" ist sein Aufbau. So weist der Film zwei Handlungsstränge auf, von denen der eine (Schwarz/Weiß) in chronologischer, der andere (Farbe) in antichronologischer Reihenfolge abläuft. Der Zuschauer wird somit in einen ähnlichen Zustand der Verwirrung und Unsicherheit versetzt wie der Protagonist und kann das Geschehene erst allmählich rekonstruieren. Philosophisch interessant ist dabei insbesondere die Frage, welche Rolle das Gedächtnis für die Konstruktion unserer personalen Identität spielt. Dieses Thema wird von Prof. Dr. Annette Dufner in einem Kurzvortrag illustriert und anschließend mit dem Publikum diskutiert!

Der Film ist Teil der Reihe "Filmisches Philosophieren", die das Institut für Philosophie der Universität Regensburg zusammen mit dem AK Film veranstaltet. Die Reihe bietet ein Forum, Film als Medium der Reflexion und Diskussion philosophischer und gesellschaftlicher Fragen zu begreifen. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

Do 26.11.

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Fr 27.11.

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Sa 28.11.

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So 29.11.

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Mo 30.11.

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Di 01.12.

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Mi 02.12.

19:30