• DER BAUER UND SEIN PRINZ

    Der Film zeigt einen Prinzen, der die Vision hat, die Welt ökologisch zu ernähren und die geschundene Natur zu heilen. Dieses Ziel verfolgt er mit seinem charismatischen Farmmanager David Wilson bereits seit 30 Jahren. In poetisch beeindruckenden Bildern sehen wir die einmalige Zusammenarbeit der beiden, die beweist, dass ökologische Landwirtschaft funktioniert und welcher Nutzen und welche Heilkraft von ihr ausgehen ..

    Deutschland, 2013, 81 min., R: Bertram Verhaag

    Do 07.01.

    -

    Fr 08.01.

    -

    Sa 09.01.

    -

    So 10.01.

    11:00

    Mo 11.01.

    -

    Di 12.01.

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    Mi 13.01.

    -

    2016
  • JE SUIS CHARLIE

    Am 7. Januar 2015 stürmten zwei islamistische Terroristen die Redaktion des Satire-Magazins CHARLIE HEBDO in Paris und richteten ein Blutbad an. Daniel und Emmanuel Leconte rekonstruieren in ihrem Dokumentarfilm den Ablauf des Anschlages, aber hinterfragen gleichermaßen, was Satire darf und was nicht. Außerdem beschäftigt sich JE SUIS CHARLIE mit den Auswirkungen, die dieser schwarze Januar-Tag auf die französische Gesellschaft gehabt hat. Der Film feierte seine Weltpremiere auf dem Festival in Cannes 2015 (Out of Competition) und war Offizieller Beitrag des Toronto Filmfestivals 2015. JE SUIS CHARLIE startet am 1. Jahrestag der Anschläge in den deutschen Kinos.

    L`HUMOUR A MORT, Frankreich 2015, 90 min., OmU, R: Daniel & Emmanuel Leconte

    Do 07.01.

    19:00

    Fr 08.01.

    19:00

    Sa 09.01.

    19:00

    So 10.01.

    19:00

    Mo 11.01.

    19:00

    Di 12.01.

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    Mi 13.01.

    19:00

    2016
  • JENSEITS DER STILLE

    Die 20. Veranstaltung in der Reihe Filmisches Philosophieren, die der AK Film zusammen mit dem Institut für Philosophie der Universität Regensburg veranstaltet.

    An den Film schließt ein Kurzvortrag von Dr. Joachim Wündisch zur Prä­im­plan­tationsdiagnostik sowie eine offene Diskussionsrunde mit dem Publikum in entspannter Atmo­sphäre an. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

    Lara wächst als Tochter taubstummer Eltern auf. Da sie selbst hören kann und die Gebärdensprache beherrscht, fungiert sie von klein auf in verschiedenen Lebenslagen als Übersetzerin für ihre Eltern. Nachdem Laras Tante ihr eine Klarinette zu Weihnachten schenkt, entdeckt Lara jedoch ihre Leidenschaft für die Musik und begibt sich damit zunehmend in eine Welt, die ihren Eltern notwendigerweise verschlossen bleibt. Dies belastet das Verhältnis zwischen Lara und ihren Eltern schwer – Lara scheint eine Entscheidung treffen zu müssen: zwischen ihrer Familie und ihren eigenen Ambitionen.

    "Jenseits der Stille" thematisiert nicht nur den Selbstfindungsprozess einer jungen Frau, sondern illustriert insbesondere die Probleme sogenannter CODAs (children of deaf adults), Kinder gehörloser Eltern. Der Mitte der neunziger Jahre gedrehte Film kann damit aber auch als Grundlage für die Diskussion einer aktuellen bioethischen Fragestellung dienen: Sollte es gehörlosen Eltern erlaubt sein, per Präimplantationsdiagnostik gezielt taubstumme Kinder zu zeugen, um ein Auseinanderdriften der Erfahrungswelten zu verhindern? Diese Frage wird von Dr. Joachim Wündisch in einem Kurzvortrag beleuchtet und anschließend mit dem Publikum diskutiert!

    Der Film ist Teil der Reihe "Filmisches Philosophieren", die das Institut für Philosophie der Universität Regensburg zusammen mit dem AK Film veranstaltet. Die Reihe bietet ein Forum, Film als Medium der Reflexion und Diskussion philosophischer und gesellschaftlicher Fragen zu begreifen. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

    D 1996, 112 min, R: Caroline Link

    Do 07.01.

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    Fr 08.01.

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    Sa 09.01.

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    So 10.01.

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    Mo 11.01.

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    Di 12.01.

    19:30

    Mi 13.01.

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    2016
  • LICHTGESTALTEN

    Katharina (Theresa Scholze) und Steffen (Max Riemelt) sind ein aufstrebendes Berliner Paar. Sie haben gute Jobs, eine liebevolle Beziehung – eine Dachgeschosswohnung auf zwei Etagen. Doch die beiden sehnen sich danach, der wohligen Vorhersehbarkeit ihres Lebens zu entkommen. Eines Nachts entschließen sie sich zu einem radikalen Schritt: Sie werden jegliche Zeichen ihrer Existenz vernichten, um irgendwo anders neu anzufangen. Die beiden richten eine Kamera ein, um ihre Tat zu filmen, in der Hoffnung, dass auch andere ihnen folgen. Sie beginnen ihr Eigentum zu zerstören, lösen die Bankkonten auf und löschen ihre digitalen Spuren. Auch dem besten Freundespaar Robert und Paul wollen sie verschweigen, dass sie für immer verschwinden werden. Während alles in Stücke splittert, nimmt ihr Vorhaben fast unmerklich eine Wendung: Die heimliche Revolution wird zum Kampf um ihre Liebe.

    "Lichtgestalten" setzt sich aus den eigenen fiktionalen Filmaufnahmen des Paares zusammen. Der Film legt nicht nur die Motive seiner Protagonisten offen, sondern auch einige der größten Ängste unserer heutigen Zeit: Es geht um die Rolle von Geld, den Wert persönlichen Erfolgs, die Auswirkungen der Technologie auf unser tägliches Leben – und vor allem um die Bedeutung von Liebe. Dabei behält der Film eine große Offenheit, vermeidet eindeutige Bewertungen und entwickelt einen liebevollen Blick auf seine vielschichtigen Figuren, der zur schonungslosen Lebensreflexion einlädt.

    Deutschland 2015, 84 min., R: Christian Moris Müller, mit Max Riemelt, Theresa Scholze, Sebastian Schwarz u.a.

    Do 07.01.

    20:45

    Fr 08.01.

    20:45

    Sa 09.01.

    20:45

    So 10.01.

    20:45

    Mo 11.01.

    20:45

    Di 12.01.

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    Mi 13.01.

    20:45

    2016
  • DER PERLMUTTKNOPF

    In seinem neuen Dokumentarfilm erzählt Patricio Guzmán (Nostalgia de la Luz) die Geschichte Chiles als eine Kulturgeschichte des Wassers und des Pazifischen Ozeans, der den größten Teil der Ländergrenzen von Chile ausmacht. Der Film erzählt von der indigenen Bevölkerung, die als Volk von Seefahrern eine besonders enge Beziehung zum Wasser hatte, und spannt dabei einen Bogen von ihrer Auslöschung und dem Verlust ihrer kulturellen Schätze zu den Toten der Militärdiktatur, die von Pinochets Regime im Meer versenkt wurden. Die Kontinuität der Gewalt in der Geschichte Chiles kontrastiert mit den atemberaubenden Bildern der chilenischen Landschaft. So entsteht ein poetischer Sog zwischen Vergangenheit und Gegenwart eines verletzten Landes und seines einmaligen kulturellen, politischen und landschaftlichen Erbes. Der Film wurde auf der Berlinale 2015 mit dem silbernen Bären für das beste Drehbuch ausgezeichnet.

    EL BOTÓN DE NÁCAR, Frankreich / Chile / Spanien 2015, 82 min., OmU, R: Patricio Guzmán

    Do 14.01.

    -

    Fr 15.01.

    -

    Sa 16.01.

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    So 17.01.

    11:00

    Mo 18.01.

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    Di 19.01.

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    Mi 20.01.

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    2016

    Do 21.01.

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    Fr 22.01.

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    Sa 23.01.

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    So 24.01.

    11:00

    Mo 25.01.

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    Mi 27.01.

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    2016

    Do 28.01.

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    Fr 29.01.

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    Sa 30.01.

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    So 31.01.

    11:00

    Mo 01.02.

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    Di 02.02.

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    Mi 03.02.

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    2016
  • FAMILIENBANDE

    Was soll aus dem Mädchen bloß werden? Die elfjährige Stacey rülpst, flucht, spuckt aus – und ist Waise. Gerade mal sechs Wochen ist es her, dass sie ihre Mutter tot auf dem Küchenboden gefunden hat. Der Vater starb schon vor Jahren. Staceys Lebensweg scheint vorgezeichnet: von einer Pflegefamilie zur nächsten. Doch dann steht ihr Onkel Will vor der Tür, auch er ein Fremder, aber immerhin der Bruder ihrer Mutter. Blut ist dicker als Wasser, hat sich die Fürsorge wohl gedacht. Jetzt soll sich der Mann um seine Nichte kümmern und wurde dafür sogar frühzeitig aus dem Gefängnis entlassen. Warum er einsaß, das will er nicht verraten. Da kann Stacey noch so sehr bohren und ihn mit schnoddrigen Bemerkungen provozieren. Ausgerechnet Will mit seiner kriminellen Vergangenheit soll Stacey nun ein Vater, gar ein Vorbild sein?

    Mit ungeschönten Blicken, kleinen Gesten und fragmentarischen Alltagsbeobachtungen schildert der Debütfilm, wie aus dem Ausloten von Nähe und Distanz allmählich Vertrauen und eine Form von Bindung erwächst. Der lakonische Humor und die offene Erzählweise bewahren den berührenden Film vor allzu schwermütigen Tönen.

    YOU'RE UGLY TOO, Irland 2015, 81 min., OmU, R: Mark Noonan mit Aidan Gillen, Lauren Kinsella, Erika Sainte u.a.

    Do 14.01.

    19:00

    Fr 15.01.

    19:00

    Sa 16.01.

    19:00

    So 17.01.

    19:00

    Mo 18.01.

    19:00

    Di 19.01.

    19:00

    Mi 20.01.

    19:00

    2016
  • DAS BRANDNEUE TESTAMENT

    Darf man an Gott zweifeln? Darf man das Bild des gütigen Allmächtigen hinterfragen? Oder ist es nicht gerade umgekehrt, und solches Fragen in der globalisierungs- und migrationswirren Gegenwart, in der unter­schiedliche Kulturen und Religionen permanent aufeinandertreffen, eigentlich unabdingbar? Auch und gerade im Blick auf kommende Generationen, denen auch die Protagonistin von Jaco Van Dormaels großartig grob-satirischem und letztlich doch so köstlich fein gefühltem Film angehört?

    Die biblische Schöpfungsgeschichte wird dahingehend "korrigiert", dass sie Gottes Tochter Ea gegen ihren misanthropisch-despotischen Vater ins Feld schickt. Das zehnjährige Mädchen wirbelt dessen sadistische Weltordnung durcheinander, als es den Menschen ihr genaues Todes­datum enthüllt. Die fein ziselierte Fabel steckt voller aberwitziger Ideen und inszenatorischer Einfälle, wobei sich hinter ihrem mitunter schwarzen Humor großzügige Menschlichkeit sowie die fast kindliche Sehnsucht nach einer besseren Welt offenbaren. Die Inszenierung greift tabuisierte Themen wie Armut, Krankheit, Gewalt, Sex und Suchtverhalten auf und hinterfragt nicht zuletzt die Rolle von Frauen in Bibel und Gesellschaft

    LE TOUT NOUVEAU TESTAMENT, Belgien/Frankreich 2015, 114 min., OmU, R: Jaco Van Doemael, mit Benoît Poelvoorde, Pili Groyne, Marco Lorenzini, François Damiens, Serge Larivière , Laura Verlinden, Catherine Deneuve (Martine), Yolande Moreau u. a.

    Do 14.01.

    20:45

    Fr 15.01.

    20:45

    Sa 16.01.

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    So 17.01.

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    Mo 18.01.

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    Di 19.01.

    20:45

    Mi 20.01.

    20:45

    2016
  • THE TRUE COST - DER PREIS DER MODE

    Ein Pullover oder eine Hose für weniger als 10 Euro, ein Hemd für 5 – oft geht man in Kleidungsgeschäfte und ist begeistert, wie billig die neueste Mode bei uns zu haben ist. Doch wie kann es sein, dass Kleidung bei uns so wenig kostet? THE TRUE COST – Der Preis der Mode macht sich auf die Suche und verfolgt eindrucksvoll den Weg, den die Kleidung macht, bevor sie zu uns ins Geschäft kommt. Die bedrückende Antwort auf die Frage ist: Es darf nicht sein! Es gibt kaum einen Markt, bei dem Schein und Realität so weit auseinander liegen wie bei der Bekleidungsindustrie. Auf der einen Seite gibt es Modeschauen mit Starmodels und rotem Teppich, auf der anderen Seite wird die Kleidung zumeist unter sklavenähnlichen Bedingungen in sogenannten Dritteweltländern produziert. Die Ausbeutungskette, die hinter jedem einzelnen Kleidungsstück steckt, wird unsichtbar hinter der Glamourwelt der Modeindustrie.

    THE TRUE COST – Der Preis der Mode zeigt diese Kette auf: Wo wird die Kleidung hergestellt, welche Arbeitsbedingungen herrschen dort, was passiert in den Ländern, in denen riesige Wassermengen für die Baumwolle benötigt wird, während die Menschen verdursten? Die Ausbeutung von Mensch und Natur, die hinter den Preisen steckt, ist erschreckend. Ebenso erschreckend ist die Verdrängung dieser Tatsache in der westlichen Welt. Wer würde schon eine Hose kaufen, wenn er wüsste, dass dafür ein Kind verdursten musste oder die Näherin der Hose in den Trümmern einer eingestürzten Fabrik gestorben ist? Der Film zeigt die erschütternde Wahrheit: Die Kosten für unsere Kleidung müssen andere bezahlen.

    USA 2015, 92 min., deutschVO/OmU, R: Andrew Morgan

    Do 21.01.

    19:00

    Fr 22.01.

    19:00

    Sa 23.01.

    19:00

    So 24.01.

    19:00

    Mo 25.01.

    19:00

    Di 26.01.

    -

    Mi 27.01.

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    2016
  • SEHT MICH VERSCHWINDEN

    Im Jahr 2007 schockierte der italienische Fotograf Oliviero Toscani mit Aufnahmen des magersüchtigen Models Isabelle Caro, das mit seinem ausgemergelten, nur noch 32 Kilo schweren Körper für die "No Anorexia"-Kampagne eines Mailänder Modelabels posierte. Drei Jahre später war die charismatische 28-Jährige tot, wohl auch in Folge der Fotografien, die Caro über Nacht berühmt machten. Der kaleidoskopartig arrangierte Dokumentarfilm zeichnet das ebenso erschreckende wie berührende Porträt einer multiplen Persönlichkeit, die zwischen drohendem Hungertod und überschäumender Lebensfreude keine Balance fand.

    FEMMEFILLE, Frankreich 2014, 85 min., OmU

    Do 21.01.

    -

    Fr 22.01.

    -

    Sa 23.01.

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    So 24.01.

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    Mo 25.01.

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    Di 26.01.

    19:00

    Mi 27.01.

    19:00

    2016
  • BOULEVARD

    Robin Williams ist besonders für Filme wie "Der Club der toten Dichter", "König der Fischer" oder "Good Will Hunting" bekannt, in denen er als weiser Schalk den zynischen Schwarzsehern um sich herum die Poesie der Welt und die Freude am Leben vermittelt. Dass er aber auch ganz anders kann, bewies der oscarprämierte Schauspieler etwa in dem Psychothriller "One Hour Photo", in dem er einen hochgradig gestörten Soziopathen spielt. Einen ähnlich traurigen Menschen verkörpert Williams nun auch in seinem letzten Film "Boulevard", in dem er sich als älterer Mann in seinem scheinbar gut eingerichteten Leben einfach nicht zu Hause fühlt.

    Der Bankangestellte Nolan Mack lebt gemeinsam mit seiner Frau Joy in einem gemütlichen Eigenheim in Nashville, Tennessee. Eines Abends fährt er scheinbar ziellos durch die Stadt, bis es ihn irgendwann auf den Boulevard verschlägt, auf dem der Straßenstrich der Stadt angesiedelt ist. Eher zufällig kommt es dazu, dass Nolan den Stricher Leo bei sich einsteigen lässt – der Beginn einer recht einseitigen Beziehung, in der Leo Nolan gegen Bezahlung einfach nur zuhört. Für Nolan ist es das erste Mal, dass er sich seine eigene Homosexualität eingesteht. Aber nicht nur das: Sein ganzes Leben passt irgendwie nicht mehr zu ihm – und so wird "Boulevard" zu einer einnehmenden Erzählung über die Schwierigkeiten einer (zu) späten Selbstfindung ..

    USA 2015, 85 min., OmU, R: Dito Montiel, mit Robin Williams, Roberto Aguire, Kathy Baker u.a.

    Do 21.01.

    20:45

    Fr 22.01.

    20:45

    Sa 23.01.

    20:45

    So 24.01.

    20:45

    Mo 25.01.

    20:45

    Di 26.01.

    20:45

    Mi 27.01.

    20:45

    2016
  • IRAQI ODYSSEY

    Der Filmemacher Samir – sein Vater ist Iraker, seine Mutter Schweizerin, mit sechs Jahren siedelte er in die Schweiz über – hat seinen irakischen Wurzeln nachgespürt und anhand der Lebensgeschichten seiner über den ganzen Erdball verstreuten Familienmitglieder nichts weniger als ein Epos des Irak gedichtet. Die zehn Jahre, die all dies gedauert hat, merkt man dem Film auch an. Bei den meisten von Samirs Onkeln und Tanten, Kusinen und Halbschwestern hätte bereits ein einzelner Lebenslauf für einen abendfüllenden Film gereicht. Der Autor und Regisseur aber lässt sie alle zu Wort kommen, verwebt ihre Erzählungen, die immer auch Erzählungen des Irak des 20. und 21. Jahrhunderts sind, wie einen großen Geschichtenteppich ineinander. Und macht damit nicht zuletzt seinem Namen alle Ehre: Samir bedeutet "Geschichtenerzähler".

    Dieser Film fordert. Die volle Aufmerksamkeit, die volle Konzentration. Und er belohnt: Mit einem anderen, um so vieles interessanteren Blick auf den Irak. "Iraqi Odyssey" ist ein Mammutprojekt, das zweifellos in der Lage ist, ein völlig neues Bild des vorderasiatischen Staates und dessen wechselvoller Geschichte zu vermitteln. Und zwar mit einer solchen Fülle an Bildern, Tönen, Geschichten, auf so aufwühlende, anrührende, schockierende, spannende und sogar auch mal witzige Weise, dass man sich manchmal überfordert fühlt, vor lauter Input nicht mehr weiß, wohin mit all diesen wichtigen Erkenntnissen – und gleichzeitig gefangen ist von diesem Werk, wie hypnotisiert vor der Leinwand sitzt.

    Wir zeigen zwei Versionen des Films, bitte die Anfangszeiten beachten !

    ➜ Do + Fr & Mo bis Mi die kurze Version, 90 Min.
    ➜ Sa + So die lange Version, 162 Min.

    Irak/Schweiz/Deutschland/VAR 2015, 90 min. / 162 min., OmU, R: Samir

    Do 28.01.

    19:00

    Fr 29.01.

    19:00

    Sa 30.01.

    18:00

    So 31.01.

    18:00

    Mo 01.02.

    19:00

    Di 02.02.

    19:00

    Mi 03.02.

    19:00

    2016
  • WIE MAN SICH FEINDE MACHT

    Lucas, ein junger Anwalt aus Buenos Aires lernt die gutaussehende Barbara in einem Cafe kennen. Lucas hält sie für perfekt, da sie sich wie er für Literatur interessiert und nimmt sie gleich bei ihrem ersten Date mit nach Hause. Am nächsten Morgen sind Barbara und sein Geld, das er am Tag zuvor für die Anzahlung seines Appartments abgehoben hatte, weg.

    Fest entschlossen, sein Geld wiederzubekommen, beginnt er sie zu suchen und kann nicht glauben, auf was er dabei stößt ..

    COMO GANAR ENEMIGOS, Argentinien, 81 min., OmU, R: Gabriel Lichtman, mit Fabián Arenillas, Eugenia Capizzano, Javier Drolas u.a.

    Do 28.01.

    20:45

    Fr 29.01.

    20:45

    Sa 30.01.

    21:00

    So 31.01.

    21:00

    Mo 01.02.

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    Di 02.02.

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    Mi 03.02.

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    2016
  • EWIGE JUGEND

    Ein alternder Komponist hat sich mit seiner Tochter und seinem besten Freund in einen Schweizer Wellness-Tempel zurückgezogen. Als er vor der englischen Königin sein berühmtestes Stück dirigieren soll, weigert er sich, auf die Bühne zurückzukehren. In opulenten Bildern fächert der multiperspektivisch erzählte Film die Handlung in erlesenen Schlaglichtern auf das Altern und die Akzeptanz des Vergänglichen auf. In die Schaffens-, Beziehungs- und Lebenskrisen mischen sich irrwitzige (Alb-)Träume und zutiefst menschliche Realitäten.

    YOUTH, Italien/Frankreich/Schweiz/Großbritannien 2015, 124 min., OmU, R: Paolo Sorrentino, mit Michael Caine, Harvey Keitel, Rachel Weisz, Paul Dano, Jane Fonda u.a.

    Do 28.01.

    -

    Fr 29.01.

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    Sa 30.01.

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    So 31.01.

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    Mo 01.02.

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    Di 02.02.

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    Mi 03.02.

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    2016