DAS SIND DIE GEWITTER IN DER NATUR

D 1988, R: Werner Fritsch, 86 min., oberpfälzisch mit hochdeutschen Untertiteln

Kaum ein deutscher Schriftsteller wechselt so virtuos zwischen den Medien wie Werner Fritsch. Für seine Hörspiele "Sense" und "Enigma Emmy Göring" wurde er vielfach ausgezeichnet (unter anderem mit dem Preis der Kriegsblinden und dem Hörspielpreis der ARD). Sein Romandebüt "Cherubim", in dem er dem 1905 geborenen Knecht Wenzel ein Denkmal setzt (und für das er 1987 den Robert-Walser-Preis erhielt), übersetzte er 1988 in den großartigen Schwarz-Weiß-Film DAS SIND DIE GEWITTER IN DER NATUR. Der Film ist eine Konfrontation mit der Erlebniswelt eines alten Mannes, des zur Entstehungszeit des Films 83jährigen Wenzel Heindl. Heindl ist eine Art Ersatzgroßvater des Regisseurs, der in ein exotisches Denken entführt, in dem die Existenz des Fernsehens ebenso wunderbar erscheint wie die Visionen der Therese von Konnersreuth. Kein Porträt im eigentlichen Sinn, sondern eine Annäherung an ein "wildes Denken".

Do 02.01.

19:00

Fr 03.01.

19:00

Sa 04.01.

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So 05.01.

11:00

Mo 06.01.

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Di 07.01.

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Mi 08.01.

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2014