REAL HUMANS (1+2)

LES SALAUDS, Deutschland, Frankreich, 2012, 100 min., OmU, Regie: Claire Denis, mit: Chiara Mastroianni, Vincent Lindon, Hélène Fillières, Alex Descas, Michel Subor, Julie Bataille u.a.

Die neunte Veranstaltung in der Reihe Filmisches Philosophieren, die der AK Film zusammen mit dem Institut für Philosophie der Univer­sität Regensburg veranstaltet. Es werden die ersten beiden Folgen der Serie gezeigt.

An den Film schließt ein Kurzvortrag des Philosophen und Wissenschaftstheoretikers Prof. Dr. Klaus Mainzer an sowie eine offene Diskussionsrunde mit dem Publikum ..

Irgendwo in Schweden: humanoide Roboter, sogenannte "Hubots", machen den Menschen das Leben leichter: sie erledigen die Arbeit im Haushalt, arbeiten in Fabriken, betreuen Alte und Kinder und dienen als Fitnesstrainer und Sexpartner. Doch nicht allen ‚echten Menschen‘ gefällt diese schöne neue Welt, schon gar nicht denjenigen, die von ihrem Partner für den Fitness-Hubot verlassen oder in der Fabrik durch einen Hubot ersetzt werden. Und dann gibt es da noch eine Gruppe Hubots, die einen freien Willen zu haben scheinen…

Die schwedische Serie "Real Humans" beschäftigt sich mit den sozialen Spannungen und moralischen Problemen, die der Einsatz humanoider Roboter hervorruft: Ist es legitim, Kinder und Alte in die Obhut von Robotern zu geben? Sollten Menschen und Hubots heiraten und Kinder adoptieren dürfen? Brauchen die Maschinen geregelte Arbeitszeiten? Die Thematik ist dabei hochaktuell: So existieren beispielsweise in Japan bereits humanoide Roboter, die in der Altenpflege eingesetzt werden und es scheint nur eine Frage der Zeit, bis Ähnliches auch bei uns zur Realität wird. Darüber hinaus hält die Serie auch unserer derzeitigen Gesellschaft den Spiegel vor: wenn es letztlich auf Schönheit und Effizienz ankommt, sind dann vielleicht die Hubots die 'besseren' Menschen?

Die ersten beiden Folgen der Serie "Real Humans" werden im Rahmen der Reihe "Filmisches Philosophieren" gezeigt, die der AK Film zusammen mit dem Institut für Philosophie der Universität Regensburg veranstaltet. Es soll damit ein Forum geboten werden, Film als Medium der Reflexion und Diskussion philosophischer und gesellschaftlicher Fragen zu begreifen. An den Film schließt daher ein Kurzvortrag des Philosophen und Wissenschaftstheoretikers Prof. Dr. Klaus Mainzer sowie eine offene Diskussionsrunde mit dem Publikum in entspannter Atmosphäre an.

Informationen und Kontakt: Andrea.Klonschinski@ur.de

Do 23.01.

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Fr 24.01.

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Sa 25.01.

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So 26.01.

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Mo 27.01.

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Di 28.01.

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Mi 29.01.

20:15

2014