1945

Ein Sommertag im August 1945. Träge döst das Dorf vor sich hin. Zwei fremde Männer steigen aus dem Zug, ganz in Schwarz gekleidet, Vater und Sohn, Überlebende des Holocaust. Schweigend begleiten sie einen Wagen, auf dem sie zwei Kisten transportieren. Ihre Ankunft bleibt nicht unbemerkt. Gerüchte machen im Dorf die Runde, Angst macht sich breit. Denn viele waren verstrickt in die Verbrechen der letzten Jahre, durch Verrat, Schweigen und eiskalten Diebstahl. Was verdrängt und fast vergessen schien, kommt mit Macht an die Oberfläche. In scharf konturiertem Schwarz- Weiß skizziert Ferenc Török das Geflecht von Schuld und Sühne: das Panorama eines ungarischen Dorfes als Spiegel gesellschaftlichen Versagens.

Siegerfilm des Jerusalem International Film Festivals 2017

Zu Gast: Regisseur Ferenc Török

FERENC TÖRÖK (geb. 1971 in Budapest) studierte Regie an der Akademie für Drama und Film in Budapest. Sein aktueller Film lief erfolgreich auf zahlreichen internationalen Filmfestivals und wurde u. a. mit dem Publikumspreis des Miami Jewish Film Festival ausgezeichnet. Ferenc Török wurde mit dem ungarischen Béla-Balázs-Preis und dem Pro Cultura Urbis für besondere Verdienste in der Filmkunst geehrt.

HU 2016 / 91 Min. / OmeU / Regie: Ferenc Török / Darsteller: Péter Rudolf, Bence Tasnádi, Tamás Szabó KimmelSP 5 €

+VORFILM: B-MOLL
SK 2014 / 5 MIN. / REGIE: ZUZANA MARIANKOVÁ

Do 01.03.

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Fr 02.03.

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Sa 03.03.

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So 04.03.

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Mo 05.03.

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Di 06.03.

18.30

Mi 07.03.

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2018

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